
Harnischwelse
Weißsaum-Antennenwels
Ancistrus dolichopterus (L183)
- Endgröße: 15 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 25-29 °C
- pH-Wert: pH 5-6,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Langbart-Peitschenschwanzwels (Rhadinoloricaria macromystax) ist ein typischer Whiptail-Wels aus der Familie Loricariidae mit einer Endgröße von etwa 14,2 cm SL. Der Körper ist langgestreckt und dorsoventral abgeflacht mit einem verlängerten Schwanzstiel. Die Tiere verbringen viel Zeit am Boden und graben sich in Sandsubstrate ein.

14,2 cm SLEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
24-27 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt die Art ein zurückhaltendes, gräberisches Verhalten. Die Tiere verbringen viel Zeit am Boden und graben sich in Sandsubstrate ein, bis nur noch die Augen sichtbar sind. Aktivität bevorzugt in Dämmerungsstunden oder nachts. Die Haltung erfolgt in kleinen Gruppen bei 24-27 °C, pH 6,5-7,5 und GH 2-12 °dGH in einem Becken ab 240 Litern mit 120 cm Kantenlänge.
Rhadinoloricaria macromystax ist ein ruhiger Bodenbewohner. Gruppenweise Haltung in kleineren Trupps ist möglich und unterstützt natürliches Verhalten; die Tiere sind untereinander in der Regel friedlich. Konkrete Aggressionen zwischen Artgenossen sind nicht dokumentiert, solange ausreichend Bodengrund-Reviere und Ruheplätze vorhanden sind. Das Temperament ist insgesamt ruhig und bodennah; die Art meidet offene Schwimmzonen und bevorzugt gedämpfte Beleuchtung oder dichte Bodenstrukturen. Während der Fortpflanzungsphase können Männchen ein verstärktes Territoriumsverhalten zeigen. Die Art gilt als empfindlich gegenüber Wasserqualitätsschwankungen, insbesondere gegenüber pH-Änderungen und Nitratbelastung. Schnecken werden weitgehend toleriert. Bei kleinen Garnelen und Garnelennachwuchs besteht ein erhöhtes Fressrisiko; Garnelenhalter sollten entsprechend vorsichtig vergesellschaften. Geeignete Mitbewohner sind ruhige südamerikanische Salmler und kleine Panzerwelse aus denselben Flusssystemen.
Rhadinoloricaria macromystax ist primär ein Aufwuchsfresser/Detritivore. Im Aquarium eignen sich sinkende Tablettenfutter, Algenwafer und gefrorene Mückenlarven. Frisches Blattgemüse wie blanchierte Zucchini als Ergänzung. Ein pflanzenbetontes, abwechslungsreiches Regime mit gelegentlichen Proteinkomponenten ist ideal.
Rhadinoloricaria macromystax ist ein Abdomen-Lippen-Brüter: Eier werden einzeln abgelegt und am Unterkiefer sowie am Bauch des Männchens befestigt. Dies ist eine offene Brutpflegestrategie ohne Nutzung von Höhlen. Die Zucht im Aquarium gilt als äußerst anspruchsvoll und ist bisher nur in Ausnahmefällen gelungen.
Rhadinoloricaria macromystax stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Peru und Ecuador (Flüsse Napo und Pastaza). Die Art besiedelt Hauptflüsse und große Nebenflüsse über sandigen Uferbänken. Die Tiere graben sich tief in den feinen Sand ein und sind im Freiland schwer zu beobachten.
Das markanteste Geschlechtsmerkmal sind die Lippenstrukturen: Männchen entwickeln ausgeprägte, papillenartige und knotige Lippen sowie verbreiterte odontode-besetzte Bereiche am Unterkiefer. Weibchen zeigen vergleichsweise schlichte, weniger ornamentierte Lippen. Weitere verlässliche äußere Unterscheidungsmerkmale – etwa Körpergröße oder Flossenform – sind für diese Art in der Literatur nicht gesichert dokumentiert.
Rhadinoloricaria macromystax erreicht bis zu 14,2 cm SL.
Temperatur 24-27 °C, pH 6,5-7,5, GH 2-12 °dGH. Stabile Wasserwerte sind besonders wichtig.
Die Zucht gilt als äußerst anspruchsvoll. Die Art ist ein Abdomen-Lippen-Brüter: Eier werden am Unterkiefer und Bauch des Männchens getragen.
Rhadinoloricaria macromystax ist ein Aufwuchsfresser. Sinkende Tablettenfutter, Algenwafer und gefrorene Mückenlarven. Blanchierte Zucchini als Ergänzung.
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