Männchen sind etwas kräftiger mit breiterem Kopf und können in Laichstimmung intensivere Farben zeigen. Weibchen sind schlanker und bei Laichreife am rundlicheren Bauch erkennbar.
Rhinogobius maculafasciatus ist eine anspruchsvolle Art, die ein spezialisiertes Strömungsbecken mit mindestens 200 Litern bei 100 cm Kantenlänge benötigt. Die Wasserwerte sollten bei 18 bis 24 °C, pH 6,5 bis 8,0 und GH 2 bis 15 °dGH liegen. Entscheidend ist eine sehr starke Strömung mit einer Filterleistung von 10- bis 20-fachem Beckenvolumen pro Stunde. Als Bodengrund eignet sich grober Kies mit zahlreichen Steinen und Höhlen. Die Sauerstoffsättigung muss konstant hoch sein. Regelmäßige große Wasserwechsel sind Pflicht.
Saisonale Temperaturabsenkung: Als subtropische Art aus taiwanesischen Bergbächen profitiert die Fleckenband-Bachgrundel von einer Winterruhe bei 14-18 °C über mehrere Wochen. Dies fördert Gesundheit, Farbintensität und Fortpflanzungsbereitschaft.
Rhinogobius maculafasciatus ist ein Höhlenbrüter. Das Männchen bewacht die Eier in einer Höhle unter Steinen. Da die Art amphidrom ist und die Larven eine obligate Meeresphase durchlaufen, ist die Nachzucht im Süßwasseraquarium bisher nicht dokumentiert. Für einen Zuchtversuch wäre ein Übergang zu Brackwasser für die Larvalphase nötig.
Rhinogobius maculafasciatus ist endemisch in Taiwan, wo die Art in den Einzugsgebieten der Flüsse Tzengwen und Kaoping vorkommt. Die natürlichen Habitate sind schnell fließende Bergbäche mit starker Strömung über steinigem Grund. Die Art ist amphidrom, die Larven wandern ins Meer und kehren als Jungfische zurück.
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