
Zahnkarpfen
Zwergkärpfling
Heterandria formosa
- Endgröße: bis 3,5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Poeciliidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Scolichthys iota ist ein äußerst zierlicher Vertreter der Poeciliidae (Lebendgebärende) aus Zentralamerika. Der Körperbau ist schlank und leicht seitlich abgeflacht; der Grundton ist silbern mit unregelmäßigen, dunklen Streifen auf den Flanken, deren Anzahl und Intensität bei Männchen individuell variieren. Die Flossen zeigen oft einen schillernden Glanz mit leicht gelblichem Schimmer.

bis 3,5 cmEndgröße
2 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
7-7,5pH-Wert
10-15 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Ein deutlicher Lateralstreifen zieht sich vom Auge bis zur Schwanzwurzel. Markantestes Merkmal der Männchen ist das verlängerte Gonopodium, das sich fast bis zur Schwanzwurzel erstrecken kann.
Im Aquarium präsentiert sich Scolichthys iota als lebhafter Schwarmfisch, der vorzugsweise in den oberen Wasserschichten unterwegs ist. Die Art sucht Schutz in dichter Vegetation und meidet offene, stark beleuchtete Flächen.
Scolichthys iota ist eines der kleinsten Lebendgebärenden überhaupt. Männchen bleiben mit ca. 1,5 cm extrem kompakt, Weibchen erreichen bis zu 3,5 cm. In der Natur ist das Geschlechterverhältnis stark zugunsten der Weibchen verschoben (ca. 1 Männchen auf 10-15 Weibchen). Die Art ist endemisch im Río Chajmaic (Guatemala) und steht auf der IUCN-Roten Liste als gefährdet (Vulnerable).
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 22-26 °C, pH 7,0-7,5, GH 10-15 dGH.
Beckengröße: Mindestens 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter) für eine Gruppe.
Einrichtung: Dichte Ufervegetation, schwimmende Pflanzen, Laubstreu und Torfholz zur Schaffung dunkler Schattenzonen. Feines Substrat (Sand oder schlammiger Bodengrund). Gedämpftes Licht bevorzugt.
Strömung: Sanfte Filterung (Schwammfilter oder langsamer Innenfilter). Keine starke Strömung. Ansaugsicherung für die winzigen Tiere beachten.
Sprungrisiko: Gering, dennoch Teilabdeckung empfohlen.
Scolichthys iota ist ein sozialer Schwarmfisch und sollte in Gruppen ab acht bis zehn Tieren gehalten werden. In der Natur ist das Geschlechterverhältnis stark zugunsten der Weibchen verschoben (1 Männchen auf 10-15 Weibchen), was auch im Aquarium berücksichtigt werden sollte.
Die Art ist sehr friedlich und eignet sich für ruhige Gemeinschaftsaquarien mit nicht aggressiven Arten aus derselben Bioregion (Zentralamerika). Aufgrund der Winzigkeit sind Vergesellschaftungspartner sorgfältig zu wählen, da selbst mittelgroße friedliche Fische Scolichthys iota als Futter betrachten könnten.
Adulte Garnelen werden meist toleriert, sehr kleine Junggarnelen können gefressen werden. Schnecken sind unproblematisch.
Scolichthys iota ist ein Allesfresser. Entscheidend ist die Partikelgröße: die winzige Mundöffnung erfordert feinstes Futter. Geeignet: Artemia-Nauplien, Cyclops, Grindalwürmer, Mikrowürmchen, feines Frost- und Trockenfutter. Standardflocken müssen zerrieben werden. Mehrere kleine Portionen am Tag sind sinnvoll.
Fortpflanzungstyp: Lebendgebärend. Zuchtschwierigkeit: Mittel bis schwer.
Zuchtwasser: 22-25 °C, pH 7,0-7,5, GH max. 15 dGH. Wurfgröße sehr gering: typischerweise nur 2-3 Jungfische pro Geburt, was eine schnelle Bestandsvermehrung erschwert. Natürliches Geschlechterverhältnis (1 Männchen auf 10-15 Weibchen) im Zuchttrupp nachahmen. Trennung der Jungfische von den Eltern nicht zwingend nötig, sofern ausreichend dichte Vegetation vorhanden. Konditionierung mit proteinreichem Lebendfutter (Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen, Grindal).
Zuchtwasser: 22 bis 25 °C, pH 7 bis 7,5, bis 15 °dGH
Scolichthys iota stammt aus dem Río Chajmaic in der Region Alta Verapaz in Guatemala. Die Art besiedelt Uferbereiche mit dichter Vegetation, Laubstreu und organischem Bodengrund. Geringe bis mäßige Strömung, ruhige Buchten und langsame Fließstrecken mit viel Deckung durch überhängende Pflanzen und Wurzeln.
Männchen bleiben mit ca. 1,5 cm sehr viel kleiner als Weibchen, die 2,5-3,5 cm erreichen. Männchen sind schlanker gebaut und tragen ein stark verlängertes Gonopodium, das sich nahezu bis zur Schwanzwurzel erstreckt. Weibchen werden deutlich fülliger und zeigen häufig weniger kontrastierte Streifenmuster.
Temperatur 22-26 °C, pH 7,0-7,5, GH 10-15 dGH. Gedämpftes Licht und dichte Bepflanzung bevorzugt.
Männchen bleiben mit ca. 1,5 cm extrem klein, Weibchen erreichen 2,5-3,5 cm. Damit gehört die Art zu den kleinsten Lebendgebärenden überhaupt.
Allesfresser, aber die Partikelgröße ist entscheidend: Artemia-Nauplien, Cyclops, Mikrowürmchen, feines Frost- und Trockenfutter. Standardflocken müssen zerrieben werden.
Lebendgebärend, Zucht mittel bis schwer. Sehr geringe Wurfgröße von nur 2-3 Jungfischen pro Geburt. Geschlechterverhältnis 1:10-15 (Männchen:Weibchen) empfohlen.
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