
Schmerlen
Tiger-Zwergschmerle
Micronemacheilus cruciatus
- Endgröße: 3,4 cm SL
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Serpenticobitidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Serpenticobitis cingulata ist ein schlanker, bodenorientierter Kleinfisch aus der Familie Serpenticobitidae, der etwa 4 cm (bis 3,9 cm Standardlänge) erreicht. Der Körper ist leicht zylindrisch und auf ein Leben im strömungsreichen Substratbereich ausgelegt. Die Grundfärbung ist hellbraun bis bräunlich mit 7 bis 12 schmalen, dunkelbraunen bis schwarzen Querbändern auf hellem Grund.

bis 3,9 cm SLEndgröße
22-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 80 lAquariengröße
An der Schwanzflossenwurzel sitzt ein markanter dunkler Fleck; die Flossen zeigen feine Punktreihen. Im Aquarium verhält sich Serpenticobitis cingulata ähnlich wie Hillstream-Loaches und kann an Glasscheiben haften. Die Art ist überwiegend bodenbewohnend und bevorzugt starke Strömung mit hohem Sauerstoffgehalt. In der Gruppe von sechs bis acht Tieren bildet sich eine lockere Hierarchie ohne ausgeprägte Aggressivität.
Wasserwerte: Temperatur 22 bis 26 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5, GH bis 12 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 80 Liter). Grundfläche ist wichtiger als Volumen. Feinkiesiges bis sandiges Substrat mit abgerundeten Steinen und Felsbrocken, die Schichten und Verstecke bilden. Flache, breitliegende Steine und Spalten als Rückzugsorte. Starke, gerichtete Strömung ist artnotwendig. Gute Sauerstoffversorgung zwingend. Wasserwechsel von 30 bis 50 Prozent wöchentlich empfohlen. In der Natur eher pflanzenarme, felsige Habitate. Sprungrisiko: gering.
Serpenticobitis cingulata ist eine gesellige Art und sollte nicht einzeln gehalten werden. Eine Mindestgruppe von sechs bis acht Tieren wird empfohlen, um natürliches Sozialverhalten zu ermöglichen und Stress zu reduzieren. Innerhalb der Gruppe bildet sich eine lockere Hierarchie ohne ausgeprägte Aggressivität. Das allgemeine Temperament ist friedlich. Sehr kleine Garnelen (Jungtiere) können gefährdet sein, adulte Garnelen gelten überwiegend als sicher. Schnecken sind weitgehend verträglich.
Serpenticobitis cingulata ist omnivor bis mikroprädatorisch. Im Aquarium nimmt die Art bevorzugt lebende und gefrorene Wirbellose wie Mückenlarven, Artemia, Daphnien und Copepoden auf. Ergänzend werden hochwertige sinkende Granulate und Bodenfuttertabs akzeptiert. Aufwuchs und Biofilm werden ebenfalls abgeweidet. Abwechslungsreiche Fütterung mit tierischen und pflanzlichen Anteilen empfehlenswert.
Für Serpenticobitis cingulata sind keine gesicherten Zuchterfolge im Heimaquarium dokumentiert. Für die verwandte Art S. octozona gibt es Hinweise auf Eiablage ohne nennenswerte Elternpflege; ob dies auf Serpenticobitis cingulata übertragbar ist, bleibt unsicher. Eine Kopplung an saisonale Trigger (Monsunzyklen, Temperaturabfall, erhöhte Strömung) ist wahrscheinlich.
Serpenticobitis cingulata stammt aus dem Mekong-Einzugsgebiet in Nordlaos und Nordthailand (mittleres Mekong-System). Bekannte Fundorte liegen unter anderem am Huay Ngao in der Provinz Loei, Thailand. Die Art bewohnt flache, schnell fließende Gewässer mit hohem Sauerstoffgehalt, felsigem und kiesigem Grund sowie starkem Strömungsregime. Größere Wasserpflanzen fehlen in diesen Habitaten oft; Biofilm auf Steinen dient als wichtige Nahrungsquelle.
Männchen besitzen modifizierte Brustflossenstrahlen als morphologisches Unterscheidungsmerkmal. Weibchen sind im ausgewachsenen Zustand in der Regel fülliger, besonders vor und während der Laichbereitschaft. Konkrete Längenangaben getrennt nach Geschlechtern sind in der Literatur nicht dokumentiert.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 22 bis 26 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5 und GH bis 12 dGH.
Geeignet sind ruhige, kleine bis mittelgroße südostasiatische Arten mit ähnlichen Strömungs- und Wasseransprüchen: kleinere Rasboras, strömungsliebende Cypriniden, friedliche Schmerlen und kompatible Balitoridae.
Für Serpenticobitis cingulata sind keine gesicherten Zuchterfolge im Heimaquarium dokumentiert.
Omnivor bis mikroprädatorisch. Lebende und gefrorene Wirbellose wie Mückenlarven, Artemia, Daphnien und Copepoden. Ergänzend sinkende Granulate und Bodenfuttertabs.
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