
Schlangenköpfe
Zwerg-Schlangenkopffisch
Channa gachua
- Endgröße: bis 28 cm
- Becken: ab 450 l
- Temperatur: 18-28 °C
- pH-Wert: pH 5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Botiidae
Syncrossus berdmorei
Die Rotflossen-Tigerschmerle (Syncrossus berdmorei) wird etwa 20 bis 25 cm groß und gehört zur Familie der Prachtschmerlen (Botiidae). Der Körper ist langgestreckt und muskulös. Die Grundfärbung ist gelblich bis rötlich-braun mit dunklen vertikalen Streifen und Reihen ovaler Flecken. Die Flossen sind rot bis orangefarben.
20-25 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
21-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-12 dGHGesamthärte
ab 450 lBeckengröße
Im Kopfbereich befinden sich subokuläre Stacheln, die beim Umsetzen Verletzungen verursachen können. Im Aquarium zeigt Syncrossus berdmorei ein hochaktives, selbstbewusstes Auftreten. Die Art patrouilliert den Bodengrund, erkundet Spalten und Verstecke und zeigt deutliche Rangordnungen im Sozialverband. Die Rotflossen-Tigerschmerle ist kein dekorativer Stillhalter, sondern ein kräftiger Bodenbewohner mit deutlichem Charakter. Schnecken werden aktiv erbeutet und dienen als natürliche Schneckenkontrolle.
Syncrossus berdmorei benötigt eine Wassertemperatur von 21-26 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte von 5-12 dGH. Das Aquarium sollte mindestens 150 cm Kantenlänge und 450 Liter fassen. Die Einrichtung muss zahlreiche Verstecke, Höhlen und Spalten bieten. Steine, Wurzeln und Röhren sind als Revierstrukturen nötig. Der Bodengrund sollte feiner Sand oder abgerundeter Kies sein, damit sich die Tiere beim Gründeln nicht die empfindlichen Barteln verletzen. Die Art gräbt und erkundet den Boden intensiv. Syncrossus berdmorei benötigt sauerstoffreiches, sauberes Wasser. Wöchentliche Wasserwechsel von 30-50 % sind obligatorisch. Die Art reagiert empfindlich auf schlechte Wasserqualität und Nitratanstieg. Ein dicht schließender Deckel ist Pflicht, da die Art springt. Wichtig: Botiidae sind empfindlich gegenüber kupferhaltigen Medikamenten. Bei Erkrankungen kupferfreie Alternativen verwenden. Die Rotflossen-Tigerschmerle ist ein anspruchsvoller Pflegling für erfahrene Aquarianer mit großen, gut strukturierten Becken und stabiler Wasserqualität.
Syncrossus berdmorei muss in einer Gruppe von mindestens sechs bis acht Tieren gehalten werden. In kleineren Gruppen oder bei Einzelhaltung richten sich die Aggressionen konzentriert auf einzelne Tiere und führen zu chronischem Stress und Verletzungen. In einer ausreichend großen Gruppe bildet sich eine natürliche Hierarchie. Das Temperament ist territorial und kann gegenüber kleinen oder langsamen Mitbewohnern forsch sein. Für die Vergesellschaftung eignen sich robuste, mittelgroße bis große Arten aus Südostasien: größere Bärblinge (Devario, Barbus), andere Botiiden ähnlicher Größe und kräftige, schnell schwimmende Fische. Kleine, langsam schwimmende oder langflossige Arten wie Kampffische, Guppys oder Fadenfische sind ungeeignet. Corydoras und Otocinclus sind keine guten Mitbewohner. Schnecken werden aktiv erbeutet.
Syncrossus berdmorei ist ein Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt. Im Aquarium eignen sich sinkendes Granulat und Wels-Pellets als Grundfutter. Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysis und Krill sowie Garnelen und Muscheln werden gerne angenommen. Pflanzliche Kost (Gurke, Spinat, Zucchini) sollte ergänzend angeboten werden. Schnecken werden aktiv erbeutet und wirken als natürliche Schneckenkontrolle.
Für Syncrossus berdmorei liegen keine dokumentierten Zuchterfolge im Aquarium vor. In der Natur handelt es sich vermutlich um einen saisonal wandernden Laicher. Die Zucht unter Heimaquaristik-Bedingungen gilt als nicht möglich.
Syncrossus berdmorei stammt aus Südostasien und bewohnt strömungsreiche Gewässer in Myanmar und Thailand. Das Habitat ist geprägt von felsigem und steinigem Untergrund mit zahlreichen Spalten und Höhlen. Die Art lebt in klaren, sauerstoffreichen Fließgewässern. Wilde Wasserwerte können lokal variieren und weichen von optimalen Aquarienwerten ab.
Über sichere geschlechtsspezifische Unterschiede bei Syncrossus berdmorei gibt es keine belastbaren aquaristischen Informationen. Konkrete Merkmale zur Unterscheidung von Männchen und Weibchen sind nicht dokumentiert.
Syncrossus berdmorei benötigt eine Temperatur von 21-26 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte von 5-12 dGH. Sauerstoffreiches, sauberes Wasser und wöchentliche Wasserwechsel sind Pflicht.
Mit robusten, mittelgroßen bis großen südostasiatischen Arten wie Bärblingen und anderen Botiiden. Kleine, langsame oder langflossige Arten sind ungeeignet. Schnecken werden erbeutet.
Zuchterfolge im Aquarium sind nicht dokumentiert. Die Art ist vermutlich ein saisonal wandernder Laicher.
Syncrossus berdmorei ist ein Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt, der sinkendes Granulat, Frostfutter und Schnecken frisst. Pflanzliche Kost ergänzend anbieten.
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