
Schmerlen
Tigerschmerle
Syncrossus helodes
- Endgröße: 30 cm (SL)
- Aquarium: ab 900 l
- Temperatur: 24-30 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Botiidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Tigerschmerle (Syncrossus) wird je nach Art 15-30 cm groß und gehört zur Familie Botiidae aus Südostasien. Es handelt sich um kräftig gebaute, seitlich leicht abgeflachte Schmerlen mit ausgeprägter Querstreifung. Alle Syncrossus-Arten besitzen aufklappbare suborbitale Stacheln unter dem Auge, die bei Stress und Rivalenkämpfen ausgefahren werden und Verletzungen verursachen können.

15-30 cmEndgröße
22-28 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 900 lAquariengröße
Tigerschmerlen zeigen ein lebhaftes, oft territorial-aggressives Verhalten mit klarer Rangordnung innerhalb der Gruppe. Artgenossen werden in Scheinkämpfen attackiert, wobei Klickgeräusche als akustische Signale eingesetzt werden.
Syncrossus benötigt ein großes, gut strukturiertes Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten. Die Wasserwerte sollten bei 22-28 °C, pH 6,5-7,5 und GH 2-12 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 200 cm Kantenlänge und 900 Liter. Viele Höhlen, Wurzeln und Steinaufbauten als Revierstrukturen. Feiner Sand oder abgerundeter Kies als Substrat. Kräftige Filterung, gute Sauerstoffversorgung. Lückenlose Abdeckung ist Pflicht (Springer!). Keine Netze verwenden, Stacheln verfangen sich. Kupfer ist tödlich! Die Tigerschmerle ist eine Art für erfahrene Aquarianer. Die Lebenserwartung ist nicht dokumentiert.
Syncrossus ist ein Gruppenfisch mit ausgeprägtem Revierverhalten. Haltung in Gruppen von mindestens 5, besser 10 oder mehr Tieren ist notwendig, da sich Aggressionen in kleinen Gruppen auf einzelne Individuen konzentrieren. Das Temperament ist lebhaft und territorial-aggressiv innerhalb der Gruppe. Klare Rangordnung. Schnecken werden aktiv bejagt. Garnelen und kleine Fische werden gefressen. Vergesellschaftung mit robusten, ausreichend großen südostasiatischen Arten. Kleine und langsame Fische sind ungeeignet. Kupfer ist für Schmerlen tödlich! Kupferhaltige Medikamente dürfen nicht eingesetzt werden!
Syncrossus ist ein Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt. Lebend- und Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Mysis, Tubifex, gehackte Garnelen, Krill. Schnecken werden gerne gefressen. Sinkendes Granulat und Wels-Tabs als Basisfutter. Ergänzend: Gurke, Zucchini, Melone, blanchierter Spinat. Abwechslungsreiche Ernährung wichtig.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher (vermutet)
Zuchtschwierigkeit: Nicht dokumentiert Über erfolgreiche Nachzuchten in Gefangenschaft ist nichts bekannt. In kommerziellen Betrieben wurden einzelne Arten hormonstimuliert vermehrt. Naturvermehrung im Aquarium gilt als unwahrscheinlich.
Syncrossus stammt aus Südostasien. Die Gattung besiedelt Fließgewässer und Flussabschnitte mit moderater bis starker Strömung. Bodenorientierte Lebensweise in strukturreichen Bereichen.
Keine verlässlichen Angaben zum Geschlechtsdimorphismus dokumentiert. Äußere Unterscheidung der Geschlechter ist bei Syncrossus schwierig.
Temperatur 22-28 °C, pH 6,5-7,5, GH 2-12 °dGH. Gute Filterung und Sauerstoffversorgung.
Gruppenhaltung ab sechs bis acht Tieren Pflicht. Nur mit robusten, großen südostasiatischen Arten. Kupfer ist tödlich!
Keine bekannten Nachzuchten im Aquarium. In kommerziellen Betrieben nur hormonstimuliert.
Allesfresser mit karnivorem Schwerpunkt: Frostfutter, Mückenlarven, Garnelen, Schnecken. Sinkendes Granulat als Basis.
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