
Salmler
Rotflossen-Distichodus
Distichodus affinis
- Endgröße: 20 cm
- Becken: ab 450 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Mochokidae
Synodontis soloni
Der Scherenschwanzfiederbartwels (Synodontis soloni) erreicht etwa 15,5 cm Standardlänge (Gesamtlänge 20-25 cm) und ist eine rheophile Synodontis-Art aus dem Kongobecken. Sein namensgebendes Merkmal ist die tief gegabelte, scherenförmige Schwanzflosse, die zusammen mit dem schlanken Körperbau eine Anpassung an das Leben in starker Strömung darstellt.
bis 25 cmEndgröße
10-20 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 300 lBeckengröße
Die Grundfarbe ist olivgrau auf dem Rücken, braun marmoriert, mit weißer Unterseite. Rücken- und Schwanzflosse tragen charakteristische runde braune Flecken. Wie alle Synodontis besitzt Synodontis soloni einen stark verknöcherten Schulterbrustgürtel mit einrastenden Brustflossenstacheln. Durch Reiben der Stacheln erzeugt der Fisch hörbare Quietschgeräusche (Stridulation). Die Augen weisen ein stark reflektierendes Tapetum lucidum auf, was auf die dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise hindeutet. Die Art stammt aus den Stromschnellen des unteren Kongo und des Ubangi-Flusses und benötigt im Aquarium zwingend starke Strömung und sauerstoffreiches Wasser.
Synodontis soloni benötigt als rheophile Kongobecken-Art weiches, leicht saures Wasser: 22-26 °C, pH 6,5-7,5 und GH 2-12 °dGH. Hartes, alkalisches Wasser, wie es für Riftseebewohner benötigt wird, ist für diese Art nicht geeignet. Für eine Gruppe von mindestens drei Tieren sind 120 cm Kantenlänge und 300 Liter erforderlich. Das Becken muss der rheophilen Natur der Art Rechnung tragen: Kräftige Filterung mit Strömungspumpen und hoher Sauerstoffgehalt sind zwingend nötig. Feiner Sand oder kleine Kiesel als Bodengrund, dazu Felsen und Wurzeln als Tagesverstecke. Regelmäßige Wasserwechsel von mindestens 25-30 % wöchentlich sind wichtig. Beim Fang ist Vorsicht geboten: Die Flossenstacheln verhaken sich in Keschern und können Verletzungen verursachen. Immer mit einem Behälter umsetzen.
Synodontis soloni ist gegenüber Artgenossen weitgehend friedlich und sollte in einer Gruppe von mindestens drei Tieren gehalten werden. Als Beckennachbarn eignen sich Kongobecken-Cichliden wie Pelvicachromis und Steatocranus, westafrikanische Barben und andere Kongobecken-Welse. Nicht geeignet sind sehr kleine Fische und Garnelen (werden gefressen). Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv und verbringt den Großteil des Tages in Höhlen und Felsspalten. Verstecke sind keine Option, sondern Pflicht.
Synodontis soloni ist ein unkomplizierter Allesfresser. Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, Tubifex und Daphnien bilden eine wichtige Basis. Sinkendes Granulat und Tablettenfutter werden angenommen. Pflanzliche Beikost wie Gurke, Zucchini und Spirulina-Tabletten runden die Ernährung ab. Die Fütterung sollte abends nach dem Abschalten des Lichts erfolgen, da die Art dämmerungs- und nachtaktiv ist.
Über erfolgreiche Nachzuchten von Synodontis soloni im Aquarium liegen keine dokumentierten Berichte vor. Die Art laicht vermutlich frei ab wie die meisten Kongobecken-Synodontis. Im Gegensatz zu den Riftsee-Synodontis (z.B. S. multipunctatus) ist kein Brutparasitismus bekannt. Spezifische Zuchtparameter sind nicht dokumentiert.
Synodontis soloni ist endemisch im Kongobecken der Demokratischen Republik Kongo. Die Art kommt in den Stromschnellen unterhalb des Pool Malebo (ehemals Stanley Pool), im unteren Kongo sowie im Ubangi-Fluss vor. Sie bewohnt felsige Stromschnellen mit sauerstoffreichem, klarem Wasser. Die Wassertemperaturen im Lebensraum liegen bei 23-25 °C, der pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich (6,2-7,2), das Wasser ist weich.
Der Geschlechtsdimorphismus ist bei Synodontis soloni äußerlich kaum erkennbar. Sichere äußere Geschlechtsmerkmale sind nicht bekannt.
Synodontis soloni benötigt weiches, leicht saures Wasser: 22-26 °C, pH 6,5-7,5 und GH 2-12 °dGH. Die Art stammt aus dem Kongobecken und benötigt kein hartes, alkalisches Riftseewasser.
Ja, zwingend. S. soloni ist eine rheophile Stromschnellenart aus dem unteren Kongo. Kräftige Filterung mit Strömungspumpen und hoher Sauerstoffgehalt sind nötig. Ein stagnierendes, schlecht gefiltertes Becken ist ungeeignet.
Nein, über erfolgreiche Nachzuchten im Aquarium liegen keine dokumentierten Berichte vor. Die Art laicht vermutlich frei ab, spezifische Zuchtparameter sind nicht bekannt.
Synodontis soloni erreicht etwa 15,5 cm Standardlänge. Mit Schwanzflosse können adulte Tiere 20-25 cm Gesamtlänge erreichen. Die tief gegabelte Schwanzflosse ist das markanteste Erkennungsmerkmal.
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