
Welse
Zwerg-Hummelwels
Microglanis poecilus
- Endgröße: 7 cm
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Characidae
Thayeria boehlkei
Der Schrägschwimmer (Thayeria boehlkei) wird etwa 6–7 cm groß und ist durch seine charakteristische Schwimmhaltung leicht zu erkennen: Der Fisch hält den Körper schräg, mit dem Kopf etwas nach oben geneigt. Ein breiter schwarzer Längsstreifen zieht sich vom oberen Kiemendeckelrand durchgehend über die Flanke bis in den unteren Schwanzflossenlappen.
6-7 cmEndgröße
6-8 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
5,5-8pH-Wert
5-19 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Bei der ähnlichen Thayeria obliqua beginnt das Band erst etwa in der Körpermitte. Die Grundfarbe ist silbrig, der Bauch weißlich. Der Schrägschwimmer ist ein unkomplizierter, friedlicher Schwarmfisch der Familie Characidae (nach neuerer Systematik zu den Acestrorhamphidae gestellt) aus dem Amazonasbecken und eignet sich gut für Gesellschaftsbecken. Er toleriert einen breiten Bereich an Wasserwerten und lässt sich problemlos mit anderen friedlichen südamerikanischen Arten vergesellschaften.
Ein Becken ab 80 cm Kantenlänge und 112 Liter eignet sich für einen Schwarm von 8–10 Tieren. Das Becken sollte offene Schwimmflächen in der Mitte bieten, mit Bepflanzung an den Seiten und im Hintergrund. Schwimmende oder oberflächennahe Pflanzen (Javafarn, Hornkraut) werden gerne genutzt. Empfohlene Wasserwerte: Temperatur 22–28 °C, pH 5,5–8, GH 5–19 dGH. Für eine langfristig optimale Haltung empfiehlt sich leicht saures bis neutrales Wasser (pH 6,5–7,5) mit moderater Härte. Eine gut schließende Abdeckung ist empfehlenswert.
Kupfer: Thayeria boehlkei ist wie alle kleinen Amazonas-Salmler kupferempfindlich. Weiches, leicht saures Wasser (natürliches Biotop) erhöht die Kupfer-Toxizität. Kupferbasierte Medikamente strikt vermeiden – Alternativen: Malachitgrün nach Herstellerangabe, Temperaturerhöhung, botanische Behandlung.
Thayeria boehlkei ist ein typischer Schwarmfisch. Mindestens 8, besser 10 oder mehr Artgenossen sorgen für natürliches Schwarmverhalten und reduzieren Stress. In kleinen Gruppen kann es zu leichtem Flossenzupfen kommen. Sehr friedlich und gut vergesellschaftbar mit anderen kleinen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen (Corydoras), ruhigen Zwergbuntbarschen und ähnlich großen Friedfischen. Garnelen sind weitgehend sicher, sehr kleine Junggarnelen können gelegentlich gefressen werden.
Omnivorer Mikropredator. Akzeptiert problemlos hochwertige Trockennahrung (Flocken, Granulat), ergänzt durch lebende oder gefrorene Kleinsttiere wie Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Das Futter wird an der Oberfläche und im mittleren Wasserbereich aufgenommen. Schnell absinkende Sorten bleiben oft liegen.
Die Zucht gilt als einfach und ist gut dokumentiert. Ein separates Zuchtbecken ab 54 Liter mit feinen Pflanzen oder Laichmopp und gedämpftem Licht ist ideal. Weiches, leicht saures Wasser (pH 6–7, GH 5–10 dGH), Temperatur 26–28 °C. Thayeria boehlkei ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Die Elterntiere müssen nach dem Ablaichen sofort entfernt werden, da sie die Eier fressen. Weibchen können bis zu 1.000 Eier ablegen. Die Eier schlüpfen nach 20–24 Stunden, die Jungfische schwimmen nach 3–4 Tagen frei und nehmen Infusorien und feinste Staubnahrung an.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 6 bis 7, bis 10 dGH
Der Schrägschwimmer stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Peru sowie aus dem Rio Araguaia in Brasilien. Er bewohnt ruhige bis leicht strömungsarme Flachwasserbereiche, Bachläufe und Überschwemmungsflächen mit reichlich Pflanzenbewuchs.
Weibchen sind im geschlechtsreifen Zustand fülliger und etwas blasser gefärbt als Männchen.
Der Schrägschwimmer toleriert einen breiten Bereich: Temperatur 22–28 °C, pH 5,5–8 und GH 5–19 dGH. Optimal ist leicht saures bis neutrales Wasser mit moderater Härte.
Andere kleine südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras), ruhige Zwergbuntbarsche und ähnlich große Friedfische.
Ja, die Zucht gilt als einfach. Als Freilaicher legt das Weibchen bis zu 1.000 Eier. Separates Zuchtbecken mit weichem, leicht saurem Wasser und gedämpftem Licht. Elterntiere nach dem Ablaichen entfernen.
Die charakteristische Schrägstellung mit dem Kopf nach oben ist artspezifisch und kein Zeichen einer Krankheit. Sie tritt vor allem beim ruhigen Stehen im Wasser auf. Beim aktiven Schwimmen nimmt der Fisch eine normalere Haltung ein.
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