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Wirbellose, Schnecken, Gattung Thiara

Nöppi-Turmdeckelschnecke

Thiara winteri

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Thiara winteri ist eine Turmdeckelschnecke aus dem indopazifischen Raum, verbreitet in Indonesien und den Philippinen. In der Natur besiedelt sie Süßwasserbäche und Flüsse mit sandigem Untergrund. Sie erreicht 2,5 bis 5 cm und trägt ein langgestrecktes, konisches Gehäuse mit einer markanten Pagoden-Struktur: Längsrippen mit mehr oder weniger ausgeprägte Stacheln oder Dornen an den Nahtübergängen.

  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
  • Wasser: mittelhart
Nöppi-Turmdeckelschnecke (Thiara winteri)
Quelle: hundkatzefish
  • 2,5 – 5 cmEndgröße

  • 3-4 JahreLebenserwartung

  • 22-28 °CTemperatur

  • 7-8pH-Wert

  • ab 40 lAquariengröße

Beschreibung

Die Färbung reicht von Bronze über Graubraun bis fast Schwarz. Die Art ist ein Allesfresser und verbringt den Großteil des Tages im Bodengrund eingegraben, wo sie Detritus, Biofilm und Algen frisst. Dadurch lockert sie den Sand auf und verhindert Faulstellen. Calcium ist für den Schalenaufbau wichtig. Kupfer und Pestizide sind tödlich für diese Art. Wenn viele Schnecken tagsüber an die Wasseroberfläche wandern, ist das ein Warnsignal für Sauerstoffmangel oder Nitritvergiftung. Die Lebenserwartung beträgt 3 bis 4 Jahre.

Aussehen

Langgestrecktes, konisches Gehäuse mit Pagoden-Struktur und Längsrippen mit Stacheln/Dornen. Farbe bronzebraun bis fast schwarz. Weichkörper grau-schwarz mit breitem Rüssel. Operculum vorhanden. 2,5 – 5 cm.

Haltung

Zurzeit haben wir keine weiteren Informationen zum Pflegeaufwand dieses Tiers.

Vergesellschaftung

Friedlich. Guter Bodengrundpfleger. Nicht mit Raubschnecken, Schmerlen, Kugelfischen oder großen Krebsen vergesellschaften.

Ernährung

Allesfresser und Substratfresser. Durchwühlt den Bodengrund nach Detritus, Biofilm, Algen und abgestorbenen Pflanzenteilen. Frisst auch Futterreste. Gesunde Pflanzen werden nicht angerissen. Calcium für die dicke, bestachelte Schale nötig – bei weichem Wasser Sepiaschale oder Mineralstein zugeben.

Zucht und Verhalten

Thiara winteri ist getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend – das Weibchen bringt einzelne, voll entwickelte Jungtiere zur Welt. Die Vermehrung ist kontrolliert und nicht explosiv.

Gut zu wissen

  • Getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend – keine Massenvermehrung
  • Markante Pagoden-Struktur mit Stacheln am Gehäuse
  • Gräbt sich in den Bodengrund ein und lockert ihn auf
  • Massenwanderung zur Oberfläche = Warnsignal für schlechte Wasserqualität
  • Kupfer- und pestizidempfindlich
  • Calcium für Schalenaufbau und Stachelbildung nötig
  • Gilt in manchen Regionen als invasive Art – niemals in heimische Gewässer aussetzen
  • Überwiegend nachtaktiv und grabend. Verbringt den Tag im Bodengrund und kommt nachts zum Fressen heraus. Lockert durch das Graben den Sand auf und beugt so Faulstellen vor. Friedlich und einzelgängerisch. Massenwanderung an die Oberfläche ist ein Warnsignal für schlechte Wasserqualität.

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Nöppi-Turmdeckelschnecke?

22 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Ab 40 Liter mit sandigem Boden

Wie verhält sich die Nöppi-Turmdeckelschnecke?

Überwiegend nachtaktiv und grabend. Verbringt den Tag im Bodengrund und kommt nachts zum Fressen heraus. Lockert durch das Graben den Sand auf und beugt so Faulstellen vor.

Was frisst die Nöppi-Turmdeckelschnecke?

Allesfresser und Substratfresser. Durchwühlt den Bodengrund nach Detritus, Biofilm, Algen und abgestorbenen Pflanzenteilen. Frisst auch Futterreste.

Kann man die Nöppi-Turmdeckelschnecke vergesellschaften?

Friedlich. Guter Bodengrundpfleger. Nicht mit Raubschnecken, Schmerlen, Kugelfischen oder großen Krebsen vergesellschaften.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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