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Zierfische, Familie Cichlidae

Gelbkehliger Feuermaulbuntbarsch

Thorichthys helleri

Der Gelbkehlige Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys helleri) ist ein mittelamerikanischer Buntbarsch aus der Gruppe der Feuermaulbuntbarsche, der ca. 14,5 cm Standardlänge (ca. 17 cm Totallänge) erreicht. Der Körper ist gestreckt und seitlich leicht abgeflacht, die Grundfärbung variiert von silbrig-olivgrau bis gelblich; die Schuppen schimmern irisierend.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Paarweise
  • Territorial
Gelbkehliger Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys helleri)
Bild: Aquarium Glaser
  • bis 17 cmEndgröße

  • 6 JahreLebenserwartung

  • 23-30 °CTemperatur

  • 7,1-7,6pH-Wert

  • 5-20 dGHGesamthärte

  • ab 200 lBeckengröße

Beschreibung

Namensgebend sind die gelblich-orange gefärbte Kehle und Brust sowie die dunklen Kiemendeckelflecken, die beim Aufblasen der Kehle als Drohgebärde wirkungsvoll zur Geltung kommen. Die Art ähnelt dem bekannteren Feuermaul-Buntbarsch (Thorichthys meeki), ist jedoch schlanker und zeigt eine stärker gelblich-orange (statt rot) gefärbte Kehle.

Haltung und Pflege

Mindestens 200-240 Liter für ein Paar; für eine Gruppe von 6 Tieren 300-400 Liter. Feiner, weicher Sand als Bodengrund ist notwendig (aktives Graben). Flache Steine und Totholz als Laichsubstrat; Pflanzen gut befestigen. Offene Schwimmzonen beibehalten. Strömung schwach bis ruhig, moderate Beleuchtung. Wasserwerte: 23-30 °C, pH 7,1-7,6, GH 5-20 dGH. Nitratwerte unter 50 mg/l halten (regelmäßige Wasserwechsel 20-30 %). Der Gelbkehlige Feuermaulbuntbarsch ist ein attraktiver Mittelamerikaner, der von Einsteigern bis Fortgeschrittenen haltbar ist. Karbonatreiches, leicht alkalisches Wasser sicherstellen. Für eine erfolgreiche Paarfindung empfiehlt sich der Ansatz von 6 Jungfischen in einem Gruppenaquarium.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Thorichthys helleri ist ein überwiegend friedlicher, leicht territorialer Buntbarsch, der in der Natur in fester Paarbindung lebt. Außerhalb der Brutzeit ist die Art gegenüber ähnlich großen Mitbewohnern verträglich. Während der Laichzeit verteidigen beide Elternteile ihr Revier mit Drohgebärden. Die Art neigt zum Durchwühlen des Substrats und kann Pflanzen entwurzeln. Ausschließlich mittelamerikanische Hartwasserarten als Mitbewohner: robuste Lebendgebärende (Schwertträger), mittelgroße Salmler, ähnlich große Thorichthys-Arten (mit Abstandsstruktur), robuste Welse. Nicht geeignet: sehr kleine oder langsame Arten, hochaggressive Großcichliden. Zwerggarnelen sind nicht sicher; Schnecken werden toleriert.

Ernährung

Thorichthys helleri ist omnivor mit detritivorer Tendenz. Basis: hochwertiges sinkendes Granulat, Flocken, Cichliden-Pellets. Regelmäßig ergänzen: Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Daphnien), gelegentlich pflanzliche Anteile. Die Art siebt den Bodengrund; sinkende, kleinkörnige Futterformen sind ideal.

Zucht

Fortpflanzungstyp: Substratlaicher (Offenbrüter). Beide Elternteile übernehmen die Brutpflege gemeinsam. Zuchtwasser: 26-28 °C, pH 7,0-7,5, GH 8-15 dGH. Konditionierung mit Frost- und Lebendfutter fördert die Laichbereitschaft. Flache Steine als Laichsubstrat anbieten. Regelmäßige Wasserwechsel können den Laichreiz auslösen. Das Elternpaar bewacht das Gelege und führt die Jungfische für mehrere Wochen.

Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 7 bis 7,5, bis 15 dGH

Natürlicher Lebensraum

Thorichthys helleri ist auf dem atlantischen Hang Mexikos heimisch, vom Coatzacoalcos-Einzugsgebiet bis zum Usumacinta-System (Guatemala) und dem Río Chiyú (Belize/Guatemala). Die Art bewohnt strömungsarme bis ruhige Zonen mit dichter Vegetation, sandigem Substrat und karbonatreichem, leicht alkalischem Wasser.

Geschlechtsunterschiede

Männchen werden etwas größer und entwickeln intensivere Kehlfärbung. Weibchen sind kompakter; während der Brutzeit ist ein dunkler Fleck an der Rückenflosse erkennbar.

Gut zu wissen

  • Bodenorientierter Fisch – siebt Sand aktiv nach Nahrung
  • Substratlaicher (Offenbrüter) mit paarweiser Elternfürsorge
  • Ausgeprägte Grabaktivität – kann Pflanzen entwurzeln
  • Drohgebärde durch Kehlaufblasen und Kiemendeckelspreizen
  • Karbonatreiches, hartes und leicht alkalisches Wasser bevorzugt
  • Niedriges Sprungrisiko

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Gelbkehlige Feuermaulbuntbarsch?

Thorichthys helleri benötigt 23-30 °C, pH 7,1-7,6 und GH 5-20 dGH. Karbonatreiches, leicht alkalisches Wasser wird bevorzugt.

Kann man den Gelbkehligen Feuermaulbuntbarsch vergesellschaften?

Ja, mit robusten mittelamerikanischen Hartwasserarten: Schwertträger, mittelgroße Salmler, ähnlich große Thorichthys-Arten und robuste Welse. Keine sehr kleinen Arten.

Kann man den Gelbkehligen Feuermaulbuntbarsch züchten?

Die Zucht gilt als mittelschwer. Das Paar laicht auf flachen Steinen bei 26-28 °C und pH 7,0-7,5. Beide Elternteile betreiben gemeinsam Brutpflege. Für die Paarfindung empfiehlt sich der Ansatz von 6 Jungfischen.

Wie groß muss das Aquarium für den Gelbkehligen Feuermaulbuntbarsch sein?

Mindestens 200-240 Liter für ein Paar. Für eine Gruppe von 6 Tieren zur natürlichen Paarbildung sind 300-400 Liter angemessen. Feiner Sand als Bodengrund ist Pflicht.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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Passt ins Becken dazu

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Segelkärpfling

Zahnkarpfen

Segelkärpfling

Poecilia velifera

  • Endgröße: bis 17,5 cm
  • Becken: ab 300 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8,5
  • Wasserhärte: hart bis sehr hart
  • Schwierigkeit: Mittel

Aus Mittelamerika, Wasserwerte passen

Grüner Schwertträger

Zahnkarpfen

Grüner Schwertträger

Xiphophorus hellerii

  • Endgröße: bis 16 cm
  • Becken: ab 160 l
  • Temperatur: 20-26 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittel bis hart
  • Schwierigkeit: Einfach

Aus Mittelamerika, Wasserwerte passen

Apfelschnecke

Schnecken

Apfelschnecke

Pomacea bridgesii

  • Endgröße: 4 – 7 cm
  • Becken: ab 60 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich

Verträgt sich mit Garnelen, Wasser passt

Große Amazonas-Schwertpflanze

Rhizompflanzen

Große Amazonas-Schwertpflanze

Echinodorus bleheri

  • Wuchshöhe: 20-60 cm
  • Licht: mittel bis viel
  • Temperatur: 22-26 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-7,5
  • Platz im Becken: Hintergrundpflanze
  • Wasserhärte: weich bis hart

Passende Pflanze: Echinodorus

Ähnliche Arten

Aus der Gruppe Buntbarsche, ähnlich groß.

Alle Zierfische
Feuermaulbuntbarsch

Buntbarsche

Feuermaulbuntbarsch

Thorichthys meeki

  • Endgröße: bis 17 cm
  • Becken: ab 300 l
  • Temperatur: 26-30 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-8
  • Wasserhärte: weich bis hart
  • Schwierigkeit: Mittel

In der Gruppe halten, territorial

Geophagus sveni

Buntbarsche

Geophagus sveni

Geophagus cf. sveni

  • Endgröße: 15–17 cm
  • Becken: ab 600 l
  • Temperatur: 23-28 °C
  • pH-Wert: pH 5,8-7
  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Mittel

In der Gruppe halten, friedlich

Neonblauer Buntbarsch

Buntbarsche

Neonblauer Buntbarsch

Andinoacara pulcher

  • Endgröße: 16 cm (TL)
  • Becken: ab 250 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-8
  • Wasserhärte: weich bis hart
  • Schwierigkeit: Einfach

Paarweise halten, territorial

Firefish / Dragon Blood Peacock

Buntbarsche

Firefish / Dragon Blood Peacock

Aulonocara sp. "Firefish"

  • Endgröße: 15 cm
  • Becken: ab 300 l
  • Temperatur: 24-28 °C
  • pH-Wert: pH 7,5-8,5
  • Wasserhärte: mittel bis hart
  • Schwierigkeit: Mittel

Haremshaltung, territorial

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