
Salmler
Schomburgks Scheibensalmler
Myloplus schomburgkii
- Endgröße: bis 42 cm
- Aquarium: ab 1230 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Serrasalmidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Tometes (Tometes makue) gehört zu den scheibenförmigen Großsalmlern der Familie Serrasalmidae und erreicht bis zu 38 cm Standardlänge. Der Körper ist hochoval und stark seitlich komprimiert – typisch für rheophile Stromschnellen-Bewohner. Die Grundfärbung ist silbrig bis grausilbern mit dunklem metallischem Glanz. Das Maul ist horizontal ausgerichtet und bei lebenden Tieren oft rötlich gefärbt.

bis 38 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
4,5-6,5pH-Wert
0-4 °dGHGesamthärte
ab 2000 lAquariengröße
Tometes makue ist im Rio-Negro-Becken in Brasilien und im Orinoco-Becken in Venezuela beheimatet – beides Gebiete mit extrem weichem Schwarzwasser. Die Art ist ein hochspezialisierter Pflanzenfresser und im Freiland auf Podostemaceae angewiesen, kleine Blütenpflanzen, die auf Felsen in Stromschnellen wachsen. Die Haltung ist nur für sehr erfahrene Aquarianer mit entsprechend großen Becken (ab 2.000 Liter) und einer Osmoseanlage realisierbar. Einzeltiere zeigen erhöhte Aggressivität gegenüber Mitbewohnern – die Gruppenhaltung (6–8 Tiere) ist deutlich friedlicher.
Tometes makue stellt extreme Anforderungen an die Haltung. Ein Einzeltier benötigt mindestens 2.000 Liter, eine Gruppe (6–8 Tiere) entsprechend mehr. Sehr starke Strömung ist Pflicht – deutlich stärker als bei normalen Tropenfischen. Die Einrichtung besteht aus felsigen Strukturen; feiner Sand entspricht nicht dem natürlichen Biotop. Die Wassertemperatur liegt bei 24–28 °C, der pH-Wert bei 4,5–6,5 und die Gesamthärte bei 0–4 °dGH. Echtes weiches, saures Schwarzwasser ist zwingend – eine Osmoseanlage oder vergleichbare Wasseraufbereitung ist unbedingt erforderlich. Härteres Wasser wird langfristig nicht toleriert. Keine empfindlichen Pflanzen einsetzen – die Art frisst alle Weichpflanzen.
Tometes makue ist ein pelagischer, aktiver Schwimmer, der an starke Strömung angepasst ist. Einzeltiere zeigen erhöhte Aggressivität gegenüber anderen Aquarienbewohnern. In der Gruppe (6–8 Tiere) wird das Sozialverhalten deutlich friedlicher. Geeignete Mitbewohner sind andere robuste Großfische aus Schwarzwasserbiotopen. Kleine Fische sind nicht geeignet. Pflanzen werden gefressen – keine empfindlichen Gewächse einsetzen.
Tometes makue ist ein hochspezialisierter Pflanzenfresser. Im Freiland ernährt er sich primär von Podostemaceae. Im Aquarium akzeptiert die Art Spirulina-Flocken und -Pellets, überbrühten Spinat, Zucchini, Salatblätter und pflanzliche Spezial-Pellets. Jungtiere fressen gelegentlich auch Wirbellose. Die in der Datenbank hinterlegte Angabe „Allesfresser“ ist falsch – die Art ist ein obligater Herbivor.
Im Aquarium bisher nicht gelungen. Als rheophile Art ist Tometes makue vermutlich auf natürliche Auslösereize angewiesen (Strömungsintensität, Regenzeitensimulation). Für Serrasalmidae ist Freilaichen biologisch plausibel, für diese Art aber nicht dokumentiert.
Tometes makue ist im Rio-Negro-Becken in Brasilien und im Orinoco-Becken in Venezuela verbreitet. Beide Systeme sind für ihr extrem weiches Schwarzwasser bekannt. Die Art bewohnt Stromschnellen und stark durchströmte Felsenbereiche. Der IUCN-Status ist Least Concern.
Zur äußeren Geschlechtsunterscheidung liegen keine gesicherten Angaben vor.
Echtes Schwarzwasser ist Pflicht: pH 4,5–6,5, GH 0–4 °dGH und 24–28 °C. Eine Osmoseanlage ist zwingend erforderlich.
Mindestens 2.000 Liter für ein Einzeltier. Eine artgerechte Gruppe von 6–8 Tieren benötigt deutlich mehr Platz.
Die Art ist ein hochspezialisierter Pflanzenfresser. Im Aquarium: Spirulina, überbrühter Spinat, Zucchini und pflanzliche Pellets. Tierische Kost wird kaum angenommen.
Einzeltiere zeigen erhöhte Aggressivität. Die Gruppenhaltung (6–8 Tiere) ist deutlich friedlicher und artgerechter.
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