
Panzerwelse
Schwarzer Schwielenwels
Hoplosternum littorale
- Endgröße: bis 20 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 18-26 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Auchenipteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Schwemmholz-Wels (Trachelyopterus fisheri) erreicht im Aquarium typischerweise 12–15 cm, in der Natur sind Exemplare bis 28 cm TL dokumentiert. Die Art gehört zur Familie der Trugdornwelse (Auchenipteridae) und stammt aus dem Atrato-Becken in Kolumbien. Der Körperbau ist kräftig und seitlich leicht abgeflacht mit breitem Kopf.

bis 28 cmEndgröße
8–12 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
4-12 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
Geschlechtsreife Männchen sind an einem stark verlängerten und gebogenen Rückenflossenstachel, verdickten Oberkieferbarteln und einer zu einem Begattungsorgan umgewandelten Afterflosse erkennbar. Weibchen sind voluminöser, besonders wenn sie trächtig sind. Wie alle Auchenipteriden praktiziert Trachelyopterus fisheri innere Befruchtung. Im Gegensatz zu vielen Verwandten zeigt diese Art auch tagsüber aktives Schwimmverhalten. Im Aquaristik-Handel ist die Art selten und wird gelegentlich in Indonesien nachgezüchtet.
Trachelyopterus fisheri benötigt 22–28 °C, einen pH-Wert von 6,0–7,5 und eine Gesamthärte von 4–12 °dGH. Das Becken sollte mindestens 120 cm Kantenlänge und 300 Liter fassen. Die Einrichtung muss reichlich Treibholz, Wurzeln und Verstecke aus Höhlen und Rohren enthalten. Gedämpfte Beleuchtung fördert die Tagaktivität. Wöchentliche Wasserwechsel von 25–30 % sind empfehlenswert. Die Art ist bodennah orientiert und benötigt Rückzugsmöglichkeiten. Bei gedämpftem Licht zeigen die Tiere auch tagsüber aktives Schwimmverhalten.
Trachelyopterus fisheri ist grundsätzlich friedlich gegenüber ähnlich großen Mitbewohnern, betrachtet aber kleine Fische unter 5 cm als potenzielle Beute. Die Tiere suchen engen Kontakt zu Artgenossen und profitieren von Paarhaltung oder Haltung in kleinen Gruppen. Als Auchenipteridae ist die Art überwiegend nachtaktiv, zeigt jedoch bei gedämpfter Beleuchtung auch tagsüber Aktivität. Geeignete Mitbewohner sind ähnlich große oder größere südamerikanische Arten: größere Salmler, Buntbarsche mittlerer Größe, andere Welse. Nicht geeignet sind sehr kleine Fische, Garnelen und Schnecken (Fressrisiko).
Trachelyopterus fisheri ist ein Karnivor. Im Aquarium werden Lebend- und Frostfutter bevorzugt: Regenwürmer, Bachflohkrebse, Muschelfleisch, Fischstücke und größere Insektenlarven. Pflanzliche Kost wird weitgehend abgelehnt. Nach der Eingewöhnung kann ein Teil der Nahrung als großkörniges Carnivore-Granulat angeboten werden.
Trachelyopterus fisheri praktiziert innere Befruchtung. Das Männchen besitzt eine zu einem Kopulationsorgan umgebaute Afterflosse. Weibchen können nach einer einzigen Begattung über Wochen oder Monate hinweg befruchtete Eier ablegen. Eine dokumentierte Nachzucht im Aquarium liegt für diese Art nicht vor. Für Zuchtversuche werden Verstecke (Höhlen, Rohre) und weiches Wasser empfohlen. Die Zucht gilt als schwer.
Trachelyopterus fisheri stammt aus dem Rio Sucio-System im Atrato-Becken Kolumbiens (Südamerika). Die Art bewohnt tropische Flüsse, Überschwemmungswälder und Sümpfe. Bevorzugte Habitate sind Treibholzansammlungen und dichte Unterwasservegetation. Die Gewässer sind typischerweise weich bis mäßig hart, leicht sauer bis neutral.
Männchen entwickeln einen stark verlängerten und gebogenen Rückenflossenstachel, verdickte Oberkieferbarteln und eine zu einem Begattungsorgan umgewandelte Afterflosse. Weibchen sind voluminöser, besonders wenn trächtig.
Trachelyopterus fisheri benötigt 22–28 °C, pH 6,0–7,5 und GH 4–12 °dGH. Wöchentliche Wasserwechsel von 25–30 % sind empfehlenswert.
Ja, mit ähnlich großen oder größeren Arten. Sehr kleine Fische unter 5 cm werden als Beute betrachtet. Garnelen und Schnecken sind ebenfalls gefährdet.
Die Zucht gilt als schwer. T. fisheri praktiziert innere Befruchtung. Weibchen können nach einer Begattung über Wochen befruchtete Eier ablegen. Eine dokumentierte Nachzucht im Aquarium liegt nicht vor.
Trachelyopterus fisheri ist ein Karnivor und bevorzugt Lebend- und Frostfutter: Regenwürmer, Bachflohkrebse, Muschelfleisch und Insektenlarven. Großkörniges Carnivore-Granulat wird nach Eingewöhnung angenommen.
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