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Zierfische, Familie Aspredinidae

Schlanker Bratpfannenwels Xyliphius cf. lepturus

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Der Schlanke Bratpfannenwels (Xyliphius lepturus) ist ein nachtaktiver Vertreter der Bratpfannenwelse (Aspredinidae) und erreicht eine Gesamtlänge von etwa 13 cm. Die Art stammt aus dem nördlichen Südamerika, wo sie in den Einzugsgebieten des Amazonas und des Orinoco vorkommt.

  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Einzelgänger
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • 13 cmEndgröße

  • 8-12 JahreLebenserwartung

  • 22-25 °CTemperatur

  • 6-7pH-Wert

  • 2-12 °dGHGesamthärte

  • ab 160 lAquariengröße

Beschreibung

Der Körperbau ist typisch für die Bratpfannenwelse: stark dorsoventral abgeflacht mit einem breiten, flachen Kopf und einem lang ausgezogenen, schlanken Schwanzstiel. Die Grundfärbung ist dunkelbraun bis grau mit unregelmäßiger Fleckung, die auf sandigem oder schlammigem Untergrund eine gute Tarnung bietet. Die Haut ist rau und mit knöchernen Platten bedeckt. Im Aquarium bleibt Xyliphius lepturus tagsüber nahezu unsichtbar und vergräbt sich häufig im Sandsubstrat oder liegt reglos auf dem Boden. Erst bei Dunkelheit wird die Art aktiv und geht auf Nahrungssuche.

Haltung und Pflege

Xyliphius lepturus benötigt Wassertemperaturen von 22 bis 25 °C, einen pH-Wert von 6,0 bis 7,0 und eine Gesamthärte von 2 bis 12 °dGH. Die Art bevorzugt weiches bis mäßig hartes, leicht saures Wasser. Für ein einzelnes Tier empfiehlt sich ein Becken ab 100 cm Kantenlänge mit mindestens 160 Litern. Ein feiner Sandbodengrund ist Pflicht, da sich die Art regelmäßig eingräbt. Grober Kies kann die empfindliche Unterseite verletzen. Die Einrichtung sollte Versteckmöglichkeiten aus Wurzeln, flachen Steinen und Laub bieten. Gedämpftes Licht oder Schwimmpflanzen fördern die Aktivität. Eine kräftige Strömung und gute Filterung bei sauberem, sauerstoffreichem Wasser sind wichtig. Die Art ist empfindlich gegenüber hohen Nitrat-Werten, regelmäßige Wasserwechsel sind daher unerlässlich.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Xyliphius lepturus ist ein ruhiger Einzelgänger, der sich tagsüber versteckt und erst in der Dämmerung und Nacht aktiv wird. Die Art ist gegenüber anderen Fischen friedlich und ignoriert Mitbewohner weitgehend, solange diese nicht zu klein sind und als Beute in Frage kommen. Für die Vergesellschaftung eignen sich andere friedliche südamerikanische Arten, die nicht zu klein sind. Ruhige Salmler ab 5 cm, friedliche Zwergbuntbarsche und andere Welse sind gute Partner. Sehr kleine Fische und Garnelen werden als Nahrung betrachtet und sind nicht sicher. Schnecken werden in der Regel nicht behelligt.

Ernährung

Xyliphius lepturus ist ein reiner Fleischfresser, der im Aquarium ausschließlich Lebend- und Frostfutter annimmt. Trockenfutter wird in der Regel verweigert. Geeignet sind Mückenlarven, Tubifex, Artemia, Regenwürmer und kleine Futtergarnelen. Die Fütterung sollte abends oder nachts erfolgen, da die Art tagsüber nicht frisst.

Zucht

Die Zucht von Xyliphius lepturus ist im Aquarium bisher nicht dokumentiert. In der Natur gehört die Art zu den Substratlaichern, wobei Details zum Fortpflanzungsverhalten kaum erforscht sind. Es ist nicht bekannt, ob die Art Brutpflege betreibt. Angesichts der speziellen Lebensweise und der nächtlichen Aktivität dürfte eine Nachzucht im Aquarium eine erhebliche Herausforderung darstellen.

Natürlicher Lebensraum

Xyliphius lepturus kommt in Südamerika in den Einzugsgebieten des Amazonas und des Orinoco vor, unter anderem in Kolumbien, Ecuador, Venezuela und Peru. Die Art bewohnt Flusssysteme mit sandigem oder schlammigem Untergrund, wo sie sich tagsüber eingräbt und nachts auf Nahrungssuche geht. Das Wasser in den natürlichen Habitaten ist weich, leicht sauer und oft trüb.

Geschlechtsunterschiede

Über den Geschlechtsdimorphismus von Xyliphius lepturus ist wenig bekannt. Geschlechtsreife Weibchen sind vermutlich etwas fülliger in der Bauchpartie. Äußere Unterscheidungsmerkmale sind bei dieser Art nicht sicher dokumentiert.

Gut zu wissen

  • Stark abgeflachter Körperbau, typisch für Bratpfannenwelse (Aspredinidae)
  • Strikt nachtaktiv, tagsüber nahezu unsichtbar
  • Vergräbt sich gerne im Sandsubstrat
  • Reiner Fleischfresser, nimmt nur Lebend- und Frostfutter an
  • Zucht im Aquarium bisher nicht gelungen
  • Im Handel selten erhältlich
  • Stark reduzierte Augen – die Art lebt in den dunklen, tiefen Hauptrinnen großer Flüsse und orientiert sich fast ausschließlich über die Barteln

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Schlanke Bratpfannenwels?

Der Schlanke Bratpfannenwels benötigt Temperaturen von 22 bis 25 °C, einen pH-Wert von 6,0 bis 7,0 und eine Gesamthärte von 2 bis 12 °dGH. Weiches, leicht saures Wasser wird bevorzugt.

Kann man den Schlanken Bratpfannenwels vergesellschaften?

Die Art ist friedlich und ignoriert größere Mitbewohner. Geeignet sind ruhige südamerikanische Arten ab 5 cm Größe. Sehr kleine Fische und Garnelen werden als Nahrung betrachtet und sind nicht sicher.

Was frisst der Schlanke Bratpfannenwels?

Xyliphius lepturus ist ein reiner Fleischfresser und nimmt nur Lebend- und Frostfutter an. Trockenfutter wird verweigert. Die Fütterung sollte abends oder nachts erfolgen, da die Art strikt nachtaktiv ist.

Welchen Bodengrund braucht der Schlanke Bratpfannenwels?

Feiner Sand ist Pflicht, da sich die Art regelmäßig eingräbt. Grober Kies kann die empfindliche Unterseite verletzen. Der Sandbodengrund sollte mindestens 3 bis 5 cm tief sein.

Hinweis zu den Daten

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  • Wasserhärte: weich bis hart
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