Home / my-Fish Projekte / Level 4 Experte / Parosphromenus Gunawani

Parosphromenus Gunawani

ein schicker Kerl :)
Projekt geschlossen

Art

Prachtgurami, Paro, Paros, Gunawani

Zuchtgrund

Ich habe eine Gruppe dieser tollen Fische in Chemnitz entdeckt und musste sie einfach mitnehmen - sie waren auch meine ersten Paros. Die genaue Art war mir bis vor Kurzem noch nicht bekannt, nun bin ich aber sicher, dass es sich um Parosphromenus Gunawani handelt. Bit dato habe ich von diesen kleinen Schönheiten noch nichts gehört und war trotzdem sofort hin und weg.

Zuchttiere

3 Männchen, 2 Damen

Zuchtaufbau

Einrichtung: viele Blätter, eine Wurzel (ich glaube Mangrove), eine Steinanhäufung mit Keramikröhren - welche aber scheinbar zu klein sind..., schwarzer Kies Bepflanzung: Vallisnerien und Pfeilkraut Beleuchtung: eine T8-Pflanzenröhre - diese wird jedoch bald gegen eine LED getauscht Filter: Eheim pickup 45, der Auslass ist gegen die Rückwand des Aquariums gerichtet Zubehör: Kati und Ani - Vollentsalzer

Wasserwerte

Temperatur: 24-26 °C Wasserwerte: werden nachgetragen

Futter

Meine Prachtguramis bekommen "unregelmäßig" alle 1-2 Tage Lebendfutter, meist weiße Mückenlarven und Artemia, ab und an Tubifex, Entrychäen und Daphnien. sehr selten gibt es mal rote Mückenlarven, jedoch werden diese nicht so gerne angenommen.

Futtertierzucht

Artemia und Daphnien

Weitere Beschreibungen

Na, wer sagt's denn?! Ich komme abends zum Füttern in meine Wohnung und sehe gleich, dass eines der Männchen mit gespreizten Flossen und Prachtfärbung vor einem Weibchen posiert.... Schnell nehme ich mein Handy und was passiert natürlich? Das Mädel haut ab und der werte Herr tut so, als wäre nie was gewesen. Da heißt es - Austricksen! Habe schnell die Kamera platziert und das Futter fertig gemacht. knapp 20 min lief die Aufnahme und ich hatte keine große Hoffnung, dass was brauchbares dabei sei. Beim Durchsehen entdeckte ich aber nach knapp 15min das Männchen auf dem Video! Und nun habe ich den Beweis :D Das Video wird gleich hochgeladen :) Mal sehen, ob die Bemühungen des Männchen Früchte tragen...

Bewerte das Projekt

Deine aktuele Bewertung: 0

Könnte dich interessieren

Podcast Episode #198: Das Strömungsaquarium – Ein Biotop für Pandaschmerlen (Sebastian Vogel)

Im my-fish-Podcast „Aus Freude an der Aquaristik“ hörst du jeden Donnerstag eine neue Episode zu …

3 Kommentare

  1. Hallo Micha 🙂

    Vielen Dank für die Tipps!

    Die Becken sind in natura nicht annähernd so hell – habe mit einer sehr hohen ISO fotografiert, damit man bei der Handyqualität überhaupt etwas erkennen kann 😀
    In den Becken habe ich nur Valliserien und Javafarn, Moose sind noch geplant – das muss aber bis nächsten Monat warten.

    Die offene Scheibe hinten ist mir auch ein Dorn im Auge – will aber keine von den “hässlichen” bedruckten….
    Einfarbige habe ich noch nicht gefunden…. weißt du vielleicht, wo ich welche herbekomme?

    An die Tatsache, dass die Steine Mineralien ans Wasser abgeben können, habe ich gar nicht gedacht! :O
    Die kommen schnellstmöglich raus!
    Habe schon neue Wurzeln und Erlenholzröhren gekauft, bzw kürzlich bestellt – dann wandern die gleich zu den Guramis 🙂

    Ich habe in dem Becken der Gunawani sowohl Tonröhren, als auch Filmdosen…. bis jetzt scheinen die Tonröhren interessanter zu sein….

    Die Filter benutze ich, weil ich davon ausgegangen bin, dass diese Fische sauerstoffreiches Wasser benötigen?
    Ist dem nicht so?

    Laut dem Verkäufer sind es Gunawani…. er meinte, dass man das vor allem an dem hohen Rotanteil in der Bänderung zu erkennen sein – nicht richtig?
    Die Fische wurden von einem Privaten Züchter/”Vermehrer” an ihn übergeben.

  2. Ach und weil ich bis eben ganz übersehen habe, dass du ja sowohl zu P. phoenicurus als auch P. gunawani ein Projekt hast: Wenn das hier wirklich gunawani sein sollten, wäre das fast schon sensationell. Die Tiere wurden noch nie kommerziell importiert – und lassen sich zudem auch nur schwer von den anderen Arten des Bintan-Formenkreises unterscheiden.

    Falls du das noch nicht gemacht hast, schau doch mal unter http://parosphromenus-project.org/.

    Beste Grüße,
    Micha

  3. Hallo Lea.

    Was mir beim Blick auf dein Bildmaterial sofort durch Kopf ging: Das ist zu hell. – Ich kann nicht einschätzen, wieviel Erfahrung du mit Paros hast. Aber mein spontaner Rat wäre: Lichthungrige Pflanzen raus, Beleuchtung erheblich reduzieren (meine drei nebeneinander stehenden 10-Liter-Zuchtbecken mit dichten Moosbeständen kommen mit insgesamt 1,5 Watt LED-Licht aus), Hintergrund abdunkeln. Am Ende solltest du nur das vordere Beckendrittel, maximal die vordere Hälfte einsehen können. Der Rest sollte Rückzugsraum sein. – Außerdem würde ich dazu raten, auf mineralischen Bodengrund sowie Steinaufbauten zu verzichten. Und auch Tonröhren könnten sich als ungeeignet herausstellen. Die Eier haften nur dann zuverlässig an der Höhlendecke, wenn pH, Karbonathärte und Leitfähigkeit stimmen. – Zudem sollte die (hinten geschlossene) Höhle so angebracht sein, dass das Schaumnest nicht dem Auftrieb folgend vorne aus der Höhle gespült wird. Bei mir haben sich mit Saugnäpfen befestigte schwarze Filmdosen bewährt. – Darüber hinaus ist eine Filterung, regelmäßigen Wasserwechsel vorausgesetzt, eigentlich unnötig – schadet aber auch nicht. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.