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Parosphromenus phoenicurus

Projekt geschlossen

Art

Zuchtgrund

Seit etwa 2 Jahre pflege und vermehre ich Parosphromenus nagyi. Da mich seitdem das "Paro-Virus" befallen hat und ich gern etwas für den Erhalt dieser bedrohten Arten tun möchte, habe ich mich für das Parosphromenus phoenicurus Zuchtprojekt beworben,

Zuchttiere

Am 21.10.2014 bekam ich über "Fishpoint" in Hannover Laatzen 6 halbwüchsige, kräftig und gesund aussehende Tiere geliefert. Die Geschlechterzuordnung ist noch schwierig da die Tiere noch recht jung sind und sehr versteckt leben.

Zuchtaufbau

Die 6 halbwüchsigen Fische wurden in Zweiergruppen auf Becken von 12 L, 12 L und 24 L verteilt. Wenn es wirklich 3m und 3f waren, dann muss wenigstens ein richtiges Paar dabei sein. Die Becken enthalten eine Laichröhre aus Kunststoff, eine halbe Kokusnussschale, auf Holz aufgebundenen Javafarn und Javamoos sowie Eichen - und Seemandelblätter. Zur Abschattung und Wasserverbesserung schwimmt Sumatrafarn.

Wasserwerte

Über Torf abgestandenes Regenwasser, das mit Erlenzapfen noch etwas eingefärbt wurde. Temperatur 25 Grad, pH 4,8 bis 6,0 und Leitwert zwischen 40 und 90 µS

Futter

Regelmässige Fütterung mit Artemien und Grindal. Gelegentlich weisse Mückenlarven und kleine Wasserflöhe

Futtertierzucht

Artemien, Grindal und Mikrowürmer können ständig entnommen werden.

Weitere Beschreibungen

21.10.2014 6 Tiere, wie oben beschrieben auf 3 kleine Zuchtbecken verteilt. 2.11.2014 Die Paros fressen und sehen gesund aus. Leider sind sie sehr selten zu sehen. 30.11.2014 Keine Änderung - die Paros sind gesund und haben den neuen Spitznamen "die Unsichtbaren". Alle 2-3 Tage werden c. 20 % Wasser gewechselt. Wenn sich nicht bald etwas tut, werde ich alle 6 gemeinsam in ein 54 L setzen, eventuell mit einigen kleinen Beifischen. Die P. nagyi wurden danach wesentlich zutraulicher und haben sich mehr blicken lassen. 15.12.2014 Die P phoenicurus lassen sich weiterhin kaum blicken. Nach verstärkter Fütterung mit kleinen Flöhen und weißen Mückenlarven hängen nun in Becken Nr 3 seit einigen Tagen Eier an der Decke der Zuchtröhre. Bei den P nagyi gibt es Nachwuchs in 2 Becken 08.01.2015 2 von den 6 Tieren bilden ein Pärchen, das regelmässig laicht. Nach verschiedenen Kombinationen der restlichen 4 Tiere, die alle nichts ergeben haben, sind sie nun gemeinsam in ein 25 L Becken umgezogen - vielleicht tut sich ja auf diesem Wege etwas. Nachdem das Becken mit dem regelmässig laichenden Pärchen eine Grundreinigung bekommen hat, sind auch einige Jungfische geschlüpft. Die Leitfähigkeit lag zu dieser Zeit bei 50 µs und der pH bei 5,3. Ich vermute, dass die Sauberkeit mehr zum Erfolg beigetragen hat als die Wasserwerte. Zur Zeit sind Jungfische und ein frisches Gelege ohne Konflikt im 12 L Becken. 25.02.2015 Das Becken mit dem laichwilligen Paar wurde wieder einmal grundgereinigt. Dabei kamen 56 Jungfische in verschiedenen Grössen zum Vorschein - gesehen hatte ich beim Füttern und Mulmabsaugen max 4-5 von ihnen. Die Jungfische haben nun ein Extrabecken (12 L)
Datum:16.4.2015
Das Zuchtpaar von dem die vielen Jungfische stammen hat weiterhin ein 12 L Becken mit einem Leitwert von c. 50 µs und ph 6. hier kommen laufend neue Jungfische hoch, die vom gleichen Futter leben müssen wie die alten Tiere : Artemien und Grindal. Von den 4 anderen Zuchttieren konnte ich noch nicht eindeutig die Geschlechter bestimmen - hier tut sich allerdings absolut nichts. Mir scheint die Auswahl eines richtigen Zuchtpaares ein ganz entscheidender Faktor zu sein. Wenn man einmal ein richtiges Paar hat sind alle anderen Parameter nicht mehr so wichtig.

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3 Kommentare

  1. Wow, das klingt sehr gut. Bin nun auf weitere Updates zu den Kleinen gespannt.

  2. Dorothee Jöllenbeck

    Hallo gjo!
    Sei ein bisschen geduldig mit Deinen neuen Paros!
    Es sind Wildfänge – die sind es gewohnt sich zu verstecken.
    Ich habe sie anfangs auch kaum gesehen.
    Auf einmal waren die ersten Nachwuchstiere zu sehen. Vorhin habe ich mit bloßem Auge sieben Jumgtiere rumschwimmen sehen.
    Seit Babyfische rumschwimmen sehe ich die drei Erwachsenen auch öfter.
    Was Männchen und was Weibchen sind erkennst Du nach einer Weile gut. Dann kannst Du immer noch umsetzen. Ich habe ein Männchen und zwei Weibchen.
    Das mit dem Gesellschaftsbecken solltest Du lassen.
    Paros sind halt keine üblichen “Showfische” die ständig im Schwarm dekorativ vorne an der Scheibe rumschwimmen.
    Ich fühle mich auch sicherer, wenn meine Fische einmal am Tag zum Apell erscheinen 😉 aber lass Deine Paros mal!
    Wenn Sie alt genug sind, werden sie schon Nachwuchs machen.
    Wasserwechsel mache ich einmal die Woche 50%, das scheint sie auch (ab dem richtigen Alter!) zum Kindermachen zu animieren.

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