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Parosphromenus phoenicurus

Projekt geschlossen

Art

Parosphromenus, Parosphromenus phoenicurus, Prachtgurami, Langgam

Zuchtgrund

Ich habe mich für dieses Zuchtprojekt beworben, weil ich meinen Teil zur Erhaltung dieser tollen und interessanten Fische beitragen möchte und ich sie als Bereicherung meines Fischbestandes sehe - ihr Verhalten und auch ihr Aussehen, machen sie zu absolut einzigartigen Tieren.

Zuchttiere

3 Männer, 2 Weiber

Zuchtaufbau

Beckengröße: zweigeteiltes 54er Becken, also knapp 20l Wasser pro Seite. Einrichtung: dunkler, feiner Lavakies; viele Steine, aufgetürmt und somit viele Versteckmöglichkeiten; Äste/Blätter/Zapfen von der Schwarzerle und Seemandelbaumblätter, zudem noch Javafarn und Vallisnerien. Beleuchtung: eine einfache T8-Röhre, oben auf dem Becken aufliegend aufliegend Filterung: im Moment noch durch kleine Lufthebe-/Schwammfilter Zubehör: Kati und Ani - Vollentsalzer

Wasserwerte

Temperatur: 24-26 Grad (ohne Heizstab) Wasserwerte: werden nachgetragen.

Futter

Regelmäßig weiße Mückenlarven und auch Artemia(-nauplien), weniger häufig auch mal Tubifex, Entrychäen und Daphnien, bis jetzt noch keine roten Mückenlarven - werde ich eventuell demnächst versuchen.

Futtertierzucht

Artemia und Daphnien, Essigälchen

Weitere Beschreibungen

Datum:29.10.2014
Seid knapp einer Woche habe ich nun den Steinaufbau aus dem Becken genommen und durch Erlenholzröhren ersetzt. Diese werden bis jetzt eher unbeachtet gelassen. Heute habe ich die Pflanzen um eine Moosart und eine zweite Javafarn-Sorte ergänzt. Das Moos scheint zu gefallen - alle sechs haben sich gleich ringsum und darin versammelt ^^ Eine Rückwandfolie habe ich heute auch bestellt - diese sollte Anfang nächster Woche eintreffen :-) Bilder werden hochgeladen.
Datum:06.11.14
Gestern segnete meinen Kati und Ani das Zeitliche.... Also ging es heute erstmal Wasserschleppen - nicht schön! Jetzt muss schnell ein neuer Vollentsalzer her. Und als wäre das nicht genug - ich glaube ein paar der Fische haben die Weißpünktchenkrankheit *grr* Also gleich alle Fische aus dem Becken geholt, frisches Wasser in ein leeres Becken gegeben und eine dicke Schicht Eichenlaub darin verteilt. Hoffentlich gibt es keine Ausfälle. Noch sind alle fit und verhalten sich normal - wir werden sehen, ob es wieder wird :/ Da ich nicht weiß, ob ich ein Medikament zugeben kann bzw die Fische es vertragen, lasse ich es erstmal.....
Datum:13.11.2014
Trotz starkem bzw vorangeschrittenem Ichthyo Befalle von zwei Fischen, habe ich zum Glück noch keine Verluste zu beklagen. Seid gestern verwende ich Costa Med F zur Brha
Datum:13.11.2014
Trotz starkem bzw vorangeschrittenem Ichthyo Befalle von zwei Fischen, habe ich zum Glück noch keine Verluste zu beklagen. Seid gestern verwende ich Costa Med F zur Behandlung der Krankheit. Das leere Becken habe ich noch zusätzlich (zur Temperaturerhöhung) mit dem Mittel behandelt. Außerdem noch ein zweites hergerichtet, um die Gruppe dann zu teilen. - Sicher ist sicher.
Datum:21.11.14
Gestern durfte das letzte Kränkelchen zurück in sein Becken. Einen Toten habe ich leider dennoch zu beklagen - alle anderen sind wieder fit und munter. Außerdem gibt es noch ein Becken-Update. Viel Javafarn ist nun eingezogen und ich habe viiieeele Blätter in das Becken gegeben, diese sind nun zum Großteil abgesunken und die Fische lieben die zusätzlichen Versteckmöglichkeiten :-) Mal sehen, wie es weiter geht ^^
Datum:28.02.15
Endlich ist der Umzug gechafft und ich habe einige freie Minuten Zeit :) Ich möchte mich auch für die lange Funkstille entschuldigen - es ging nur leidernicht aanders. Da nun die Aquarien alle wieder stehen und vor sich hin blubbern, kann ich auch gleich wieder etwas berichten! Bei den Phoenicurus und den Gunawani sind nun jeweils drei Knurrende Zwergguramis eingezogen und locken die scheuen Tierchen aus dem schützenden Dunkel der Blätter und Javafarne. Scheinbar vermitteln die neugierigen Knurrer ein Gefühl von Sicherheit, auch wenn ich vor dem Becken sitze :) Nester konnte ich noch nicht sichten, aber die Becken sind ja eh erst seit einer Woche besetzt. Wohl scheinen sich alle zu fühlen und der Umzug wurde gut verkraftet :)

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5 Kommentare

  1. André Peukert

    Hallo,

    mich würden mal deine Wasserwerte interessieren. Ichtyo sind bei dem für die benötigten weich sauren Wasserwerte ehr untypisch, da Knurrende Guramis nicht aus dem Weichwasser kommen beisst sich da ja snscheinend was von den Wasserwerten. Sauerstoffreiches Wasser ist bei Paros
    übrigens schon sehr wichtig da sieihr Labyrinth kaum nutzen bzw. wirklich nur im Notfall wenn z.B. die Temperatur sehr hoch ist. Die aussage Sauerstoff wäre zweitranging das es sich um Labyrinther handle finde ich schon grenzwertig. Ich kann euch das Buch von Finke/Hallmann über Prachtguramis empfehlen. Dieses ist sehr detailliert und schliesst solche Fehler aus. Des weiteren sind dort dort Vergesellschaftungsvorschläge in einem extra Kapitel abgehandelt.

    Gruß
    André

    • Hallo 🙂

      Die nächsten tage werde ich die WW mal testen und hochladen.
      Verwende ausschließlich dest./Osmos- oder Wasser aus dem Kati & Ani – immer durch die Torfkanone gejagt 🙂

      Mein Wasser ist gut gefiltert – genügend Sauerstoff ist auch vorhanden (verwende einen Rucksackfilter plus “Blubber”)
      Die Knurrer sind übrigens wieder ausgezogen, wegen Nachwuchs.
      Wird auch so bleiben.

      Das Buch werde ich mir sehr gerne mal besorgen!

      Danke 🙂

      Gruß
      Lea

  2. Hallo Michael 🙂

    danke für die Ratschläge!
    Das Becken ist in echt nicht annähernd so hell, wie es auf den Bildern wirkt – ich habe mit einer sehr hohen ISO fotografiert, damit man wenigstens ein bisschen erkennen kann, bei der schlechten Bildqualität, die mein Handy leider hat.

    Ich habe nur einen Javafarn in dem einen Teil, Moos folgt auch noch.
    Welches benutzt du?

    Das mit der Rückwand ist mir auch ein Dorn im Auge…. jedoch möchte ich nicht so eine “hässliche” bedruckte Folie haben, sondern eine einfarbig dunkle und ich finde einfach keine 🙁

    Das ich keine Steinen verwenden sollte, war mir nicht bewusst . bzw habe ich nicht daran gedacht, dass die ja auch Mineralien ans Wasser abgeben können :O
    Die kommen gleich morgen raus! Danke!
    Ich habe in dem Becken der Gunawani habe sowohl Tonröhren, als auch dunkle Filmdosen…. bis jetzt werden die Röhren aus Ton besser angenommen.

    Habe jetzt Erlenholzröhren gekauft und ein paar neue Wurzeln bekommen bzw. heute bestellt. Dann wandern die gleich zu den Guramis 🙂

    Ich habe diesen Filter drinnen, weil ich dachte, diese Fische benötigen sauerstoffreiches Wasser?
    Ist das nicht korrekt?

    • Hallo.
      Eine dieser Fotoruckwände brauchst du tatsächlich nicht, denn im Idealfall ist dein Becken ja so schummrig, dass du die gar nicht sehen würdest. 🙂 Ich verwende mattschwarze selbstklebende Folie aus dem Bastelbedarf. Meine kleinen Zuchtbecken packe ich damit sogar von drei Seiten ein.

      Zum Bodengrund: Ich belasse es bei blankem Glas mit jeder Menge Buchenlaub. Und im Laufe der Zeit entstehenden Mulm solltest du zumindest teilweise im Becken belassen. Darin finden die Larven ihr erstes Futter – sofern du sie im Ablaichbecken belassen willst.

      Ach und außerßgewöhnlich sauerstoffreich muss das Wasser gar nicht sein: Sind ja Labyrinther. Dafür aber recht sauer und weich: Ich fahre gut mit pH 5,2-5,6 und einer Leitfähigkeit von ca. 30 Mikrosiemens. (Meine Umkehrosmose spuckt Wasser mit ca. pH 6,2 aus. Den Rest erledigt ein Tropfen konzentrierte Phophorsäure auf 5 Liter. Die Leitfähigkeit steigt dabei nahezu nicht an.)
      Allerdings hatte ich bis dato auch noch keine Wildfang-Paros, sondern nur deutsche Nachzuchten. Kann sein, dass die Neunen jetzt noch extremere Wasserwerte zumindest zur Zucht benötigen.
      Ich überwache die Wasserchemie übrigens, wenn auch recht unregelmäßig, mit einem elektronischen Messgerät. Tröpfchentests sind mir zu ungenau.
      Ach und noch was: Das Wasser sollte darüber hinaus auch durch reichlich Erlenzapfen ordentlich braun eingefärbt sein: Damit hast du dann wahrscheinlich ausreichend Huminstoffe im Wasser, die keimhemmend wirken und wohl auch die Schleimhaut robuster gegen Verpilzung oder Parasitenbefall machen.

  3. Hallo Lea.

    Was mir beim Blick auf dein Bildmaterial sofort durch Kopf ging: Das ist zu hell. – Ich kann nicht einschätzen, wieviel Erfahrung du mit Paros hast. Aber mein spontaner Rat wäre: Lichthungrige Pflanzen raus, Beleuchtung erheblich reduzieren (meine drei nebeneinander stehenden 10-Liter-Zuchtbecken mit dichten Moosbeständen kommen mit insgesamt einem einzigen 1,5 Watt LED-Streifen aus), Hintergrund abdunkeln. Am Ende solltest du nur das vordere Beckendrittel, maximal die vordere Hälfte einsehen können. Der Rest sollte Rückzugsraum sein. – Außerdem würde ich dazu raten, auf mineralischen Bodengrund sowie Steinaufbauten zu verzichten. Und auch Tonröhren könnten sich ungeeignet herausstellen. Die Eier sind sehr empfindlich und müssen perfekt an der Höhlendecke anhaften können. Zudem sollte die Höhle hinten geschlossen sein und so nach hinten ansteigen, dass das Schaumnest nicht dem Auftrieb folgend aus der Höhle wandert. Bei mir haben sich mit Saugnäpfen befestigte schwarze Filmdosen bewährt. – Darüber hinaus ist eine Filterung, regelmäßigen Wasserwechsel vorausgesetzt, gänzlich unnötig – schadet aber auch nicht. 🙂

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