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Pelvicachromis pulcher

Pelvicachromis pulcher
Projekt geschlossen

Art

Purpurprachtbuntbarsch

Zuchtgrund

Die Brutpflege des Purpurprachtbarsches ist hochinteressant. Die Tiere sind farbenfroh und nicht sonderlich aggressiv, also für die Aquaristik bestens geeignet.

Zuchttiere

1 Männchen, 1 Weibchen

Zuchtaufbau

Bruthöhle, dazu Unterstände aus Steinen und Wurzelholz dichte Randbepflanzung, aber trotzdem freier Schwimmraum Sand, denn die Tiere wühlen gerne darin

Wasserwerte

23-25°C pH: 6-7,0 Härte: mittelhart

Futter

Trockenfutter und Artemia

Futtertierzucht

Weitere Beschreibungen

Datum: Zur Vermehrung des Purpurprachtbarsches entnehmen wir ein kräftiges, schön gefärbtes Weibchen sowie ein größeres Männchen aus unserer eigenen Aufzucht. Das Weibchen beginnt sofort nach dem Einsetzen das Männchen anzubalzen. Der dicke rote Bauch wird dem noch farblosen Partner mit rüttelnden Bewegungen entgegengestreckt. Datum: Zwei Tage später wird abgelaicht. Eier, die abseits des Geleges liegen, werden eingesammelt und zu den anderen gelegt. Datum: Nach drei Tagen sind die Larven geschlüpft und werden überwiegend vom Weibchen betreut. Datum: Neun Tage später verlassen die Jungfische die Tonhöhle. Erst jetzt bekam das Männchen seine Brutfärbung. Die Elterntiere ziehen tagsüber mit den Jungen durch das Aquarium. In allen Bereichen wird nach Futter gesucht. Auch die sich an der Wasseroberfläche bildende Kammhaut wird abgegrast. Jungfische, die sich zu weit vom Schwarm entfernen, werden mit dem Maul eingefangen und zu den anderen zurück gebracht. Ein Zittern des Weibchens signalisiert dem Schwarm vermutlich akute Gefahr. Trete ich zu nahe an das Aquarium, beginnt das Elterntier zu zittern und schwimmt mit ruckartigen Bewegungen in die zu flüchtende Richtung Datum: Am vierten Tag nach dem Freischwimmen ist das Eheleben zu Ende. Das Weibchen begann das Männchen heftig zu attackieren, so dass sich der Gatte hinter einen Stein verzog und auch nicht mehr zur Fütterung erschien. Die Jungen werden von nun an nur noch vom Weibchen betreut. Jeden Abend zieht der Jungfischschwarm zum Übernachten in die Bruthöhle zurück. Sobald das Licht eingeschaltet wird, geht es wieder hinaus auf Futtersuche. Nicht jedes Paar verhält sich gleich. Ich habe auch schon erlebt, dass die Eltern die Larven direkt nach dem Schlupf in eine Mulde umsiedelten und dort gemeinsam bewachten und es zu keinen Attacken von Seiten des Weibchens kam.

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