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Level 4 Experte

Rhinogobius szechuanensis

Von gunnar 1 Minute Lesezeit

Rhinogobius szechuanensis

Start des Projekts 12.06.2016

Zuchtgrund

Als IRG- und ANGFA-Mitglied (Internationale Gesellschaft für Regenbogenfische; Australia New Guinea Fisches Association) beschäftige ich mich zwar überwiegend mit Regenbogenfischen und Blauaugen, aber eben auch mit Grundeln von „jenseits der Wallace-Linie“. Über diesen „Umweg“ bin ich auch auf asiatische Grundeln aufmerksam geworden, insbesondere die Gattung Rhinogobius. Nachdem ich bereits mit anderen Arten dieser Gattung Erfahrung gesammelt hatte, ergab sich die Möglichkeit, an diesem Zuchtprojekt für Rhinogobius szechuanensis teilzunehmen.

 

Zuchttiere

Mir wurden 3 Paare von Aquarium Dietzenbach zur Verfügung gestellt. Leider kam ein Männchen trotz optimaler Verpackung nur tot bei mir an, es wies seitlich mechanische Beschädigungen auf. Es bleiben mir also 2 Männchen und 3 Weibchen.

Zuchtaufbau

Das Aquarium ist Teil meiner Zuchtanlage, hat die Maße 60 x 50 x 40 (L x B x H) und wird über einen luftbetriebenen Biofilter gereinigt. Filtermaterial ist, wie bei mir üblich, „blauer Filterschwamm“ und Sinterglas, der Rücklauf wird auch zur Erzeugung einer gewissen Strömung im Becken genutzt.

Die Einrichtung ist „rhinogobius-typisch“, besteht also abgesehen von einigen wenigen eingetopften Cryptocorynen und größeren Anubia vor allem aus Steinen. Letztere wurden mit Silikon so fixiert, dass sie gegen Einsturz gesichert sind, Rhinogobius haben oftmals ihren eigenen Geschmack und räumen das Becken kräftig um…

Als potentielle Laichplätze und Unterstände wurden verschiedene Höhlen eingebracht, teilweise vom Bodengrund verdeckt. Da wir bisher nichts über das Fortpflanzungsverhalten der Art wissen, wurden verschiedene Größen und Formate eingebracht (rund, länglich, einseitig bzw. zweiseitig offen, etc.). Der Bodengrund besteht aus gewaschenem Sand.

Beleuchtet wird über eine 3,5-Watt-LED.

Wasserwerte

Glücklicherweise verfüge ich über sehr gutes Leitungswasser, so dass eine Aufbereitung wohl nicht nötig sein dürfte. Das Wasser liegt knapp im alkalischen Bereich, die Gesamthärte bei 12°, die Karbonathärte bei etwa 7°.

Das Becken steht in der mittleren Etage meiner Zuchtanlage, die Temperatur schwankt dort zwischen 20 und 23 Grad. Ein Heizstab wurde nicht eingebracht, die Heizung aller Aquarien erfolgt indirekt durch die Raumheizung.

Futter

Unmittelbar nach dem Einsetzen erfolgte eine erste Fütterung mit lebenden Artemia, vorgesehen sind diverse Lebend- und Frostfuttersorten. Erfahrungsgemäß ignorieren Rhinogobius Trockenfutter vollkommen, nehmen aber bereitwillig Frostfutter.

Futtertierzucht

Für die Rhinogobius szechuanensis kommen folgende meiner Kulturen in Frage: Artemia, Moina, Tiggerpods, Grindal, evtl. auch Drosophila.

Brachionus-Kulturen stehen zur Verfügung, sollten sich die hoffentlich erfolgenden Nachzuchten als „Fitzellarven“ herausstellen…

Weitere Beschreibung

Nach dem Einsetzen gestern tat sich erst mal… nichts. Wie zu erwarten, haben sich die Tiere in die Höhlen verkrochen. Nun harren wir der Dinge, die da kommen mögen… 

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5 Kommentare
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Hallo Gunnar, ich bin auf die ersten Aufnahmen gespannt.

Das mit dem Grundel-flüstern müssen wir wohl noch üben? 😀

Oh garnicht mal so weit weg Hallo von Amberg schön das es ein paar Tiere in die Oberpfalz geschafft haben 🙂

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