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Projektstatus: geschlossen

Silurana tropicalis

Art

Tropischer Krallenfrosch

Zuchttiere

1.1

Zuchtgrund

Einfach klasse zu beobachten

Zuchtaufbau

Artenbecken mit jeder Menge Kunstpflanzen

Wasserwerte

Temperatur von 22°C bis 29°C, beim Zuchtansatz eine Abkühlung bis 18°C ; KH unf GH ohne Bedeutung

Futter

Für die Adulten Tiere: Granulat, Frostfutter wir Mückenlarven, Artemia, Krill Für die Kaulquappen: Frische Bäckerhefe gemischt mit Staubfutter und Spirulina Algen

Futtertierzucht

Nicht notwendig

Weitere Beschreibungen

Datum:Vom Ablaichen bis zum Frosch 08.07.2012 Also unsere Zuchtgruppe stammt aus Nigeria und umfasst ca. 15 Tiere. Die Geschlechter lassen sich sehr einfach an der Kloakenöffnung der Weibchen unterscheiden. Allerdings nur deutlich bei erwachsenen Tieren. Wir füttern unsere Gruppe täglich, vor allem mit einem guten Granulatfutter. Von Zeit zu Zeit kann man bei den Weibchen einen Eiansatz erkennen, denn sie sind deutlich fülliger als die Männchen, die wiederum richtig schlank erscheinen. Wenn dies der Fall ist, ist es Zeit, die Tiere für einen Zuchtversuch anzusetzen. Dabei müssen wir die Natur nachahmen und den Tieren einen kräftigen Regenschauer simulieren, indem wir die Wassertemperatur deutlich absenken. Das machen wir in einem separaten Aquarium, welches wir mit Kunstpflanzen oder einer Koi-Ablaichbürste bestückt haben. Also einen Wasserunterschied von ca. 28 ° C auf 18 ° C. Wenn alles vorbereitet ist, setzen wir ein Paar am Abend in das Zuchtaquarium und decken es gut ab. Wenn man ein Frühaufsteher ist, kann man die Tiere noch am Morgen beim Klammern erwischen, ansonsten findet man die Tiere extra im Aquarium, welches voll mit Eiern ist. Nicht etwa in Laichschnüren, wie wir es von unseren Erdkröten kennen, sondern in kleinen Gruppen verteilt an den Kunststoffpflanzen oder der Koi-Ablaichbürste. Die Eltern müssen jetzt raus, ansonsten sammeln sie den Kaviar wieder ein. Nach ca. 24 Stunden hängen lauter kleine Kommas an den Blättern, die nach weiteren 24 Stunden als Kaulquappen frei schwimmen und nach Futter suchen. Und jetzt kommt der deutlichste Unterschied zu den Zwergkrallenfröschen, diese sind nämlich in diesem Stadium Räuber und brauchen Pantoffeltierchen oder kleine, frisch geschlüpfte Artemia, unsere hingegen sind Filtrierer und mögen am liebsten eine Mischung aus frischer Bäckerhefe und Spirulinapulver und das täglich. Wenn die Tiere jetzt durch das Aquarium schwimmen, erinnern sie sehr stark an einen Walhai, der nach Plankton fischt. Nach ca. 8 Wochen haben sich die ersten Tiere zu Fröschen verwandelt, wo sie wiederum sofort, wie ihre Eltern, nach Granulat am Boden suchen.

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