Fischwerkstatt

Quelle: Urs Meier

Vor nunmehr 26 Jahren habe ich mein erstes Aquarium bekommen, ein 60er Becken.

Doch schon nach kurzer Zeit war mir das eine AQ zuwenig und so musste ein zweites grösseres Becken her.

Innerhalb eines Jahres habe ich den Keller meiner Elter ausgebaut und war nun stolzer Besitzer von 42 Aquarien.

Der erste Fisch den ich züchtete, nach Farbeinschlägen, war der Guppy. Nach 4 Jahren Zierfischzucht konnte ich von folgenden Fischen Nachwuchs vorweisen: Farlowella acus, Betta splendens, div Diskusfische, alle damals bekannten Apistogramma, Sturisoma aureum, div. Killifische und Neonsalmler.

 

Quelle: Urs Meier
Quelle: Urs Meier
Quelle: Urs Meier
Quelle: Urs Meier

Während dieser Zeit habe ich mich auch mit dem Thema Lebendfutter auseinander gesetzt. Wie alle habe ich Artemias schlüpfen lassen um damit die Jungtiere mit gutem Futter schön wachsen. Doch das reichte nicht lange da ich den Fischen auch Abwechslung bei der Fütterung bieten wollte. So versuchte ich die Artemia aufzufüttern damit sie auch für die grösseren Fische eine Alternative waren. Am Schluss bekam ich sie ca 25mm gross. Um die Mückenlarven immer in der Nähe hatte, habe ich im elterlichen Garten ca 12 Styroporboxen mit Wasser und Brennesseln aufgestellt. Nicht gerade zur Freude meiner Mutter 🙂

Mein nächster Höhepunkt in der Zucht war der Altum Skalar. Nach einigen Versuchen gelang es mir die ersten 14 Jungen gross zu ziehen. Die weiteren Versuche waren um einiges erfolgreicher.

Gleichzeitig bekam ich von meinen Eltern ein Paar blaue Fadenfische. Das war für mich eine gute herausforderung. Wie kriege ich wohl nur die winzigen Jungfische gross. Da begann ich mit diversen Futter Testreihen zu starten. Staubfuuter, kleinste Artemien, Flüssigfutter selbst gemacht und Rädertierchen. Das zweite Gelege war dann nicht mehr allzu schwer.

 

So zogen die Jahre ins land und meine Zucht wurde immer grösser und vielfältiger. Der Zuchtraum musste dann auch umziehen als ich meine erste eigene Wohnung hatte. die Becken wurde wegen Platzmangel etwas kleiner aber nicht weniger.

Mittlerweile konnte ich meine Jungfische in den Handel abgeben. Was gutes Futtergeld wert war.

 

Nach 25 Jahren Zucht hatte ich nun die Gelegenheit einen neuen Zuchtraum in der ehemaligen Schreinerei meines Onkels zu beziehen. Im Juni 2013 war es nun so weit und wir konnten mit dem Ausbau beginnen. Parallel dazu lief meine Zucht auf Sparflame weiter. Jetzt, nach gut einem Jahr ist die Süsswasseranlage so weit fertig dass die Zucht wieder tadellos funktionieren kann. Jetzt züchte ich nur noch für den Handel (einzelne Freunde und Vereinkollegen ausgenommen), was den grossen Vorteil hat, dass ich auf einen Schlag auch grössere Mengen an Zierfischnachzuchten verkaufen kann. Mittlerweile sind es wieder 23 Becken mit ca 4800 Liter Wasser. Nebst div. L-Welsen züchte ich auf Wunsch etwa 12 Sorten Schwerträger nach. Daneben noch etwas Panzerwelse, Sandwelse, Reissalmler, Platy, Guppy, Apfelschnecken, Spritzsalmler und Heros.

Quelle: Urs Meier
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Autor: Urs Meier

Ein Kommentar

  1. Hallo Urs,
    Hätte wiedermal ein paar Futterfische für Dich……
    Kannst Sie brauchen und wenn….wann past es Dir?

    martin

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