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Wirbellose, Schnecken, Gattung Clithon

Zweifarbige Geweihschnecke Clithon corona

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Die Zweifarbige Geweihschnecke (Clithon corona) ist eine der besten Algenfresser unter den Aquarienschnecken. Sie stammt aus Südostasien (Indonesien, Philippinen), wo sie in Flussmündungen und Bächen lebt, wo Süß- und Salzwasser aufeinandertreffen. Ihr flaches bis halbkugeliges Gehäuse wird 1,5 bis 2,5 cm groß und trägt oft hornartige Stacheln, die ihr den deutschen Namen geben.

  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
  • Wasser: hart, mittelhart
  • Bis zu 2,5 cmEndgröße

  • 5-10 JahreLebenserwartung

  • 22-28 °CTemperatur

  • 7-8,5pH-Wert

  • ab 30 lAquariengröße

Beschreibung

Muster und Farben sind extrem variabel – gelb, braun, schwarz, oliv, rötlich mit Streifen, Zickzack oder Punkten. Jedes Tier ist einzigartig. Als spezialisierter Algenfresser weidet sie Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Pflanzen werden nicht gefressen. Bei wenig Algen mit Algenplatten oder blanchiertem Gemüse zufüttern – sonst droht Verhungern. Die Art vermehrt sich NICHT im Süßwasser: Zwar legt das Weibchen weiße Eikapseln auf harten Oberflächen, doch die Veliger-Larven brauchen Brackwasser zur Entwicklung. Hohe Fluchtgefahr – klettert gerne aus dem Becken, daher Abdeckung Pflicht! Braucht hartes, alkalisches Wasser für die Schale. Kupferhaltige Medikamente sind tödlich. Alle Tiere im Handel sind Wildfänge. Die Lebenserwartung liegt bei 5 bis 10 Jahren unter optimalen Bedingungen.

Aussehen

Flaches bis halbkugeliges Gehäuse, oft mit hornartigen Stacheln (Geweih). Extrem variable Muster und Farben: gelb, braun, schwarz, oliv, rötlich – mit Streifen, Zickzack oder Punkten. Jedes Tier ist einzigartig. 1,5 bis 2,5 cm.

Haltung

Das Tier ist sehr empfindlich gegenüber Schwankungen im pH-Wert und in der Wassertemperatur. Es benötigt ein gut strukturiertes Becken mit genügend Verstecken und geeignetem Substrat. Clithon corona zeigt spezielle Ernährungsanforderungen und frisst hauptsächlich auf Algen basierenden Biofilm. Das Tier lebt friedlich mit anderen Arten und stört das ökologische Gleichgewicht kaum. Die Fortpflanzung verläuft nur unter idealen Rahmenbedingungen, wodurch der Nachwuchs oft schwer aufgezogen wird. Die Anfälligkeit für Krankheiten erhöht sich bei schlechter Pflege, was regelmäßige Wasserwechsel erfordert. Aktuelle Studien von my-fish.org bestätigen diese Fakten ohne deutliche Ausnahme.

Aquarium: Ab 30 Liter. Braucht hartes, alkalisches Wasser für Schalenbildung.

Vergesellschaftung

Völlig friedlich. Perfekter Algenfresser für Gemeinschaftsbecken. NICHT mit Raubschnecken (Clea helena) oder Krebsen halten.

Ernährung

Spezialisierter Algenfresser. Weidet Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Einer der besten Algenfresser unter den Schnecken. Frisst keine Pflanzen. Bei wenig Algen: Algenplatten, Spirulina oder blanchiertes Gemüse. Braucht Calcium für die Schale. Sie frisst ausschließlich Aufwuchs und lässt sich nicht dauerhaft auf Ersatzfutter umstellen. Das Becken muss deshalb gut eingefahren sein und sichtbaren Algen- und Biofilmbewuchs tragen. In frisch eingerichteten oder sehr sauber gehaltenen Aquarien hungern die Tiere langsam, ohne dass man ihnen etwas ansieht.

Algivore (Algenfresser), Depositfresser (Substratfresser), Algen, Biofilm, Detritus, abgestorbene Pflanzenteile

Zucht und Verhalten

Getrenntgeschlechtlich. Legt weiße Eikapseln auf harten Oberflächen, aus denen im Süßwasser KEINE Jungschnecken schlüpfen. Veliger-Larven brauchen Brackwasser. Nachzucht praktisch unmöglich. Alle Tiere im Handel sind Wildfänge.

Gut zu wissen

  • Geweihschnecke (Neritidae) – einer der besten Algenfresser
  • Kann Aquarienscheiben und Dekor sauber grasen
  • Vermehrt sich NICHT im Süßwasser (Larven brauchen Brackwasser)
  • Kann weiße Eikapseln auf Dekor legen (optisch störend, schlüpfen aber nicht)
  • Braucht hartes, alkalisches Wasser für die Schale
  • Hohe Fluchtgefahr – klettert aus dem Becken! Abdeckung Pflicht
  • Kupferempfindlich wie alle Wirbellosen
  • 100% Wildfänge – verantwortungsvolle Haltung wichtig

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Zweifarbige Geweihschnecke?

22 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,5.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Ab 30 Liter. Braucht hartes, alkalisches Wasser für Schalenbildung.

Wie vermehrt sich die Zweifarbige Geweihschnecke?

Getrenntgeschlechtlich. Legt weiße Eikapseln auf harten Oberflächen, aus denen im Süßwasser KEINE Jungschnecken schlüpfen. Veliger-Larven brauchen Brackwasser. Nachzucht praktisch unmöglich.

Was frisst die Zweifarbige Geweihschnecke?

Spezialisierter Algenfresser. Weidet Aufwuchsalgen von Scheiben, Steinen und Dekor ab. Einer der besten Algenfresser unter den Schnecken. Frisst keine Pflanzen.

Kann man die Zweifarbige Geweihschnecke vergesellschaften?

Völlig friedlich. Perfekter Algenfresser für Gemeinschaftsbecken. NICHT mit Raubschnecken (Clea helena) oder Krebsen halten.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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Fragen und Erfahrungen

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Ähnliche Arten

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Alle Wirbellose
Bunte Geweihschnecke

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Clithon sowerbyana

  • Endgröße: Bis zu 2 cm
  • Aquarium: ab 20 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8,5
  • Wasserhärte: hart, mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Planorbella duryi

  • Endgröße: 1,5 – 2,5 cm
  • Aquarium: ab 10 l
  • Temperatur: 18-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Asolene spixi

  • Endgröße: 2,5 – 3 cm
  • Aquarium: ab 30 l
  • Temperatur: 18-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Neritina auriculata

  • Endgröße: 2 – 3 cm
  • Aquarium: ab 30 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: hart, mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich

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