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Ambystoma andersoni – Anderson-Querzahnmolch

Ambystoma andersoni – Anderson-Querzahnmolch

Ambystoma andersoni
Ambystoma andersoni

Herkunft

Diese Art lebt neoten, also im lebenslangen Larvenstadium, in nur einem einzigen Gewässer, der Laguna de Zacapu in Mexiko.

Beschreibung

Ambystoma andersoni wurde 1984 von KREBS und BRANDON beschrieben. Diese Art wird um die 30 cm lang und hat eine im Vergleich zum Axolotl (Ambystoma mexicanum) deutlich gedrungenere und kräftigere Statur. Ihre je drei Kiemenäste sind rot gefärbt. Die Grundfärbung ihres Körpers variiert zwischen gelborange bis bronzefarben auf dem Rücken und der Kopfoberseite sowie hellocker bis gelb auf Flanken, Bauch und Schwanz. Dabei weisen sie eine unregelmäßige Zeichnung auf, die aus schwarzen, am Rumpf teilweise bläulich gefüllten, teilweise netzartig verbundenen Flecken besteht. Der Schwanz ist im Vergleich zur Kopf-Rumpf-Länge kürzer.

In einem 200 Liter Aquarium können bis zu 4 adulten Exemplaren gepflegt werden. Die Beleuchtung sollte nur mäßig stark sein. Auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Beckenrand sowie eine Abdeckung ist zu achten, da die Tiere sehr schnell und wendig sind. Da beim Fressen häufig Bodengrund verschluckt wird, sollte auf ein möglichst fein gekörntes und keinesfalls scharfkantiges Beckensubstrat (idealerweise 1-3mm Körnung) geachtet werden.

Temperatur

Idealerweise zwischen 15-20 Grad, maximal und nur kurzzeitig 24 Grad.

Ernährung

Wie auch der Axolotl ernährt sich diese Art von fleischlicher Beute, die sie bezwingen können, angefangen bei Kleinkrebsen bis hin zum grätenlosen Fleisch von Süßwasserfischen.

Zucht

Die Zucht gilt als schwierig. Die Paarung findet in der Regel im Frühjahr bei langsam ansteigenden Temperaturen statt.

Besonderheiten

Diese Art ist tagaktiv und deutlich lebhafter als etwas der Axolotl. Eine Vergesellschaftung beider Arten darf deshalb nicht erfolgen. Grundsätzlich sollte A. andersoni ausschließlich mit gleichgroßen Artgenossen gehalten werden. Es kommt bei Jungtieren vor dem Erreichen der Geschlechtsreife relativ oft zur Metamorphose in das Landstadium.

Quelle: Jens Crueger (Präsident Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911
)

Weiterführende Links

www.andersoni.de

VDA Aktionsseite

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