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4.38/52

Jordanella floridae (Floridakärpfling) 4.38/5 (2)

Jordanella floridae
Projekt beendet

Art

Jordanella floridae (Floridakärpfling)

Zuchtgrund

Ein interessanter Outdoor - Killifisch aus Florida

Zuchttiere

1 Paar Jordanella floridaeFundort: Myakka River State Park in FloridaGröße 7 cmAlter im Aquarium 4 Jahre

 

Zuchtaufbau

Aquarien Zuchtansatzbecken mit Abdeckscheibe: 30x20x20cm (12 Liter) Aufzuchtbecken mit Abdeckscheibe 40x50x30cm (60 Liter) Plastikbehälter verschiedener Größen 90 Liter Mörtelwanne (Outdoor)Filterung: Luftfilter angeschlossen an die Luftanlage, Luftpumpen von Hi Blow. Luftfilter: Dreiecksfilter, kleine Schwammfilter und Eigenbau, bestehenden aus Plastikschüssel, Flaschentrichter, Filterwatte und Kies.Einrichtung: Zuchtansatzbecken: Eine Handvoll Fasertorf und einen WollmopAufzuchtbecken: Steine, Sera biofibres (Filtermaterial) und einige Wollmops90 Liter Mörtelwanne: Kalksandsteine, Javamoos, Fadenalgen und einige Wollmops

Wasserwerte

Wassertemperatur 24°C : Wird über die Raumtemperatur geregelt.pH-Wert etwa 7 bis 8° Leitwert etwa 2000 µs. Wasser bestehend aus Stadtwasser 670 µs und Zugabe von Seesalz (einen Teelöffel auf 10 Liter)Wasserwechsel: Etwa einmal in der Woche ca. ein Drittel des Beckeninhaltes.

Futter

Erstfutter: Essigälchen, Pantoffeltierchen und Artemia-NauplienFutter: Lebendfutter (rote und weiße Mückenlarven, Drosophila. Grindal und Tubifex) eventuell Frostfutter und Trockenfutter auf PflanzenbasisGefüttert wird im Zuchtansatzbecken nur Lebendfutter. Einmal täglich rote oder weiße Mückenlarven, aber auch Ersatzfutter Drosophila.

Futtertierzucht

Drosophila. Grindal, Essigälchen, Pantoffeltierchen und Artemia-Nauplien

Weitere Beschreibungen

30.08.2015Auf der Internationalen Killifischausstellung in Asperen, Niederlande, erwarb ich ein Pärchen Jordanella floridae "Myakka River State Park"Reisebericht Andreas HohmannMyakka River State Park USA / 11.Tag (26.Januar 2009)http://www.reisewut.com/florida09/florida09-11.html 
31.08.2015 (Zuchtansatzbecken)
23.10.2016

31.08.2015 (Zuchtansatzbecken)

Die Floridakärpflinge kommen zuerst in ein Becken 20x30x20 eingerichtet mit einem Dreiecksfilter, einer Handvoll Fasertorf (gut ausgewaschen) und einem Wollmop, der am Korken befestigt wird. Sie sollten sich zuerst an meine Wasserwerte gewöhnen, bevor ich sie nach draußen in ein 90 Liter Mörtelwanne setze. Trotz leichten Bedenkens schwimmen die Floridakärpflinge sehr friedlich in dem kleinen 12 Liter Becken.

04.09.2015 (Zuchtansatzbecken)
23.10.2016

04.09.2015 (Zuchtansatzbecken)

Nach 5  Tagen wird das Zuchtpaar aus dem Zuchtansatz heraus gefangen, so dass ich mit der Untersuchung im Fotobecken beginnen konnte. Am Wollmop klebten einige Eier. Um die Eier genauer zu beobachten, legte ich den Wollmop in eine Plastikschale mit Wasser aus dem Zuchtansatz. Der Ansatz mit dem Fasertorf und einem Teil des Wassers wurde in einen neuen Behälter (eine etwa 7 Liter Plastikbehälter) gegossen. Da der Sommer schon fast dem Ende zugeht, endschied ich die Floridakärpflinge in der Zuchtanlage zu halten. Es wurde ein 60 Liter Aquarium mit einigen Steinen, Wollmops und Javamoos eingerichtet.

06.09.2015 (60 Liter Aquarium)
23.10.2016

06.09.2015 (60 Liter Aquarium)

Die erste Kontrolle der Wollmops in dem 60 Liter -Aquarium brachte nach zwei Tagen etwa 70 Eier.

Die Eier wurden in einer Wasserschale mit Javamoos gelagert.

Gefüttert und gut angenommen von den Zuchttieren wurden täglich rote Mückenlarven und Drosophila. Auch nach mehreren Versuchen stieß Trockenfutter auf Pflanzenbasis auf keine Akzeptanz.

11.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)
23.10.2016

11.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)

Am Morgen entdecke ich die ersten Larven in den Ecken des Behälters mit Fasertorf. Sie bekamen nun sofort Pantoffeltierchen als Futter. In der Schale mit dem Wollmops schwimmen noch keine Larven.

12.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)
23.10.2016

12.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)

Die neuen Jungfische bekommen Essigälchen, Pantoffeltierchen  und frisch geschlüpfte Artemia.

13.09.2015 (Plastikschale Wollmop)
23.10.2016

13.09.2015 (Plastikschale Wollmop)

In der Plastikschale mit dem Wollmop schwimmen die ersten Larven. Gelegenheit die Eier und Larven genauer zu untersuchen. In den Eiern kann man die eingerollten Larven gut erkennen.

15.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)
23.10.2016

15.09.2015 (7 Liter Plastikbehälter, Torfansatz)

Im Plastikbehälter mit dem Torfansatz haben sich so viele Jungfische entwickel, dass der Behälter zu klein wird. Der Ansatz kommt in einem größeren Aquarium.

16.09.2015 (Wasserschale mit Javamoos)
23.10.2016

16.09.2015 (Wasserschale mit Javamoos, abgesuchte Eier vom Wollmop)

 Die ersten Larven sind geschlüpft. Am Bodengrund entdecke ich viele verpilzte Eier.

Zusammenfassung der Zucht
23.10.2016

Zusammenfassung der Zucht

Der fünftägige Zuchtansatz auf Fasertorf war sehr erfolgreich. Nach dem Wechsel in ein 60 Liter- Becken sah man die Fische nur beim Füttern, ansonsten waren sie im Hintergrund versteckt. Trockenfutter wird auch nach mehreren Versuchen nicht genommen. Wahrscheinlich war das Pärchen mit Lebendfutter verwöhnt. Die Eiablage im Wollmop war sehr gut, nur das Ablagern der Eier in einen Wasserbehälter mit Javamoos erwies sich als wenig erfolgreich, viele Eier verpilzten. Wahrscheinlich ist die Ablage auf Fasertorf oder die Zugabe von pilzhemmenden Mitteln erfolgreicher. 

Anmerkung zum Erstfutter

Obwohl die geschlüpften Larven sehr groß aussehen, benötigen sie in den ersten Tagen kleines Futter wie Essigälchen, Pantoffeltierchen  und frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien.

Zerriebenes Trockenfutter als Erstfutter wurde von mir nicht getestet. Das Risiko einer zu starken Verunreinigung des Wassers in den kleinen Becken ist mir zu groß.

Anmerkung Outdoorfische
30.10.2016

Anmerkung Outdoorfische

Nach Literaturangaben können sie Temperaturen von 10°C bis 30°C vertragen. Es sollen Jahres- sowie auch tageszeitliche Temperaturschwankungen für eine erfolgreiche Zucht vorhanden sein. Darum spricht man bei diesen Tieren auch von Outdoorfischen, die von etwa Mai bis Oktober in z.B. 90 Liter Mörtelwanne im Garten oder auf dem Balkon schwimmen. Im Winter kommen diese Fische in den kalten Keller zum überwintern.

Meine Floridakärpflinge legen auch nach 20 Tagen immer noch erfolgreich Eier. Das Zuchtpaar und die Nachzuchten in meiner Zuchtanlage werden weiterhin  bei 24°C überwintern. Im nächstem Jahr, etwa im Mai, werde ich sie dann in den Gartenbecken unterbringen.

Brutpflege bei den Floridakärpflinge
23.10.2016

17.09.2015 Test:  Brutpflege bei den Floridakärpflinge gegen verpilzte Eier!

In der Literatur liest man, dass die Männchen der Floridakärpfling Brutpflege treiben und verpilzte Eier herauspicken.

In dem 60 Liter Zuchtaquarium werden zwei neue Wollmops auf den Boden gelegt.

Getestet werden soll die Brutpflege bei den Floridakärpflingen. Wirkt eine gute Brutpflege der Floridakärpflinge positiv gegen verpilzte Eier?

21.09.2015

Nach vier Tagen wird ein gut mit Eiern übersäter Wollmop in einen 7 Liter-Behälter mit Wasser aus dem Zuchtansatz überführt.

Bei dem zweiten Wollmop suche ich die Eier ab und lege sie in einen kleinen Behälter von  etwa 1/2 Liter.

23.09.2015

In dem Behälter mit den Wollmop sind keine verpilzten Eier zu finden. Aus dem kleinen 1/2 Liter Behälter werden drei weiße Eier vorsichtig abgesaugt.

Die Larven brauchen noch etwa 5 Tage bis zum Schlüpfen. Bis jetzt sieht der Ansatz sehr gut aus. Ich konnte die Brutpflege bei den Floridakärpflingen zwar nicht beobachten, aber ein Entfernen des Wollmops nach einigen Tagen scheint sich sehr positiv auszuwirken.

Datum:  26.09.2015

Im Behältern mit dem Wollmop und in der keinen Schale sind noch keine Larven geschlüpft. Alle Eier sehen gut aus und müssten bald schlüpfen. Die kleine Schale mit den Eiern wird in ein größeren Behälter geschüttet mit zusätzliches Wasser aus dem Zuchtaquarium.  In den beiden Behältern  gebe ich etwa eine Spritze 20 ml Essigälchen.

Datum: 28.09.2015

In beiden Behältern ist der größte Teil der Larven geschlüpft , die sich unten am Boden aufhalten.

Gefüttert wird sofort mit Essigälchen und Pantoffeltierchen. Gut geeignet wären auch Microwürmer weil die Larven fast nur Futter vom Boden nehmen.

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