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Rudolf

Zusammenfassung und Anmerkungen

Procatopus similis sind Schwarmfische. Das Schwarmverhalten kann man be­sonders gut beobachten, wenn die klei­nen Jungfische wie eine Wolke durch das Aquarium ziehen. Es ist zwar möglich, sie paarweise in kleinen Becken zur Zucht anzusetzen – in einer kleinen Gruppe und in größeren Aquarien fühlen sie sich erst richtig wohl. Abgelaicht wird, sofern keine anderen Ablaichmittel vorhanden sind, im Kiesbodengrund. Auch bei guten Versteck­möglichkeiten im Aquarium konnte ich keine überlebende Jungfische entdecken. Die Eier müssen aus dem Aquarium entfernt werden. Das gelingt durch das Umsetzen der Ablaichschale in ein anderes Aquari­um oder durch das Absuchen des Wollmop nach Eiern. Die Eier können auf …

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Zuchtversuch III (Entwicklungszeit bis zum Schlüpfen der Larven)

Zuchtversuch III (Wasserlagerung, Testen der Entwicklungszeit bis zum Schlüpfen der Larven) In einem neuen Wollmop suchte ich nach 24 Stunden 10 Eier ab. Sie wurden auf Filterwatte verteilt und in ein etwa 1/2 -Li­ter-Behälter mit Aquariumwasser gelegt. Die Filterwatte soll verhindern, dass die Eier aneinander liegen und bei einer Verpilzung eines Eies der Pilz auch andere Eier befällt. Im Gegensatz zu den Eiern auf Torf waren die Eier auf der Filterwatte nach den ersten Tagen schlecht zu erkennen. Dafür konnte man hier später die Entwicklung der Eier besser beobachten. Nach 17 bis 19 Tagen schlüpften 8 Larven. Interessant, dass sich …

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Zuchtversuch II (Trockenlagerung)

Zuchtversuch II (Trockenlagerung) Um den Laich besser zu kontrollieren, wollte ich testen ob diese Fische auch auf Wolle ablaichen. Ich besorgte mir Wolle mit einem stärkeren Faden. Diese Wolle wurde zu einem Klumpen zusammen gebunden und in eine Ecke der Kiesschale gelegt. Täglich konnte ich so etwa 10 bis 15 Eier absammeln und auf nassem Torf ablegen. Am fünften Tag wurde das Wasser vorsichtig abgegossen und der Ansatz auf Blätter einer Küchenrolle zum Trocknen ab­gelegt. Um den Vorgang zu beschleunigen, drückte ich mit Blättern der Küchenrolle von oben auf den Torfansatz und saugte so die Feuchtigkeit aus dem Torf. Der …

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Zuchtversuch 1 (Wasserlagerung)

Zuchtversuch 1 (Wasserlagerung) In einen Plastikbehälter (30x20x10 cm legte ich einen kleinen luftbetriebenen Schwammfilter und füllte den Behälter mit grobem Kies (5-20mm) in eine Schichthö­he von ca. 4 cm. Diese Schale setzte ich in das Aquarium und montierte den Filter an die Luftversorgung. Dieses Ablaichsubstrat wurde von den Procatopus similis gut an­genommen. Nach etwa 14 Tagen entnahm ich dem Aquarium den Behälter und setzte ihn in ein neues Becken. In das Aquarium­wasser gab ich nun etwa eine 20 ml-Sprit­ze Essigälchen als Erstfutter. Die Jungfische entdeckte ich nach weiteren 5 Tagen an der Wasseroberfläche. Gefüttert wurde täglich mit Artemia. Bewerte das …

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Brutpflege bei den Floridakärpflinge

17.09.2015 Test:  Brutpflege bei den Floridakärpflinge gegen verpilzte Eier! In der Literatur liest man, dass die Männchen der Floridakärpfling Brutpflege treiben und verpilzte Eier herauspicken. In dem 60 Liter Zuchtaquarium werden zwei neue Wollmops auf den Boden gelegt. Getestet werden soll die Brutpflege bei den Floridakärpflingen. Wirkt eine gute Brutpflege der Floridakärpflinge positiv gegen verpilzte Eier? 21.09.2015 Nach vier Tagen wird ein gut mit Eiern übersäter Wollmop in einen 7 Liter-Behälter mit Wasser aus dem Zuchtansatz überführt. Bei dem zweiten Wollmop suche ich die Eier ab und lege sie in einen kleinen Behälter von  etwa 1/2 Liter. 23.09.2015 In dem …

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Anmerkung Outdoorfische

Anmerkung Outdoorfische Nach Literaturangaben können sie Temperaturen von 10°C bis 30°C vertragen. Es sollen Jahres- sowie auch tageszeitliche Temperaturschwankungen für eine erfolgreiche Zucht vorhanden sein. Darum spricht man bei diesen Tieren auch von Outdoorfischen, die von etwa Mai bis Oktober in z.B. 90 Liter Mörtelwanne im Garten oder auf dem Balkon schwimmen. Im Winter kommen diese Fische in den kalten Keller zum überwintern. Meine Floridakärpflinge legen auch nach 20 Tagen immer noch erfolgreich Eier. Das Zuchtpaar und die Nachzuchten in meiner Zuchtanlage werden weiterhin  bei 24°C überwintern. Im nächstem Jahr, etwa im Mai, werde ich sie dann in den Gartenbecken …

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Zusammenfassung der Zucht

Zusammenfassung der Zucht Der fünftägige Zuchtansatz auf Fasertorf war sehr erfolgreich. Nach dem Wechsel in ein 60 Liter- Becken sah man die Fische nur beim Füttern, ansonsten waren sie im Hintergrund versteckt. Trockenfutter wird auch nach mehreren Versuchen nicht genommen. Wahrscheinlich war das Pärchen mit Lebendfutter verwöhnt. Die Eiablage im Wollmop war sehr gut, nur das Ablagern der Eier in einen Wasserbehälter mit Javamoos erwies sich als wenig erfolgreich, viele Eier verpilzten. Wahrscheinlich ist die Ablage auf Fasertorf oder die Zugabe von pilzhemmenden Mitteln erfolgreicher.  Anmerkung zum Erstfutter Obwohl die geschlüpften Larven sehr groß aussehen, benötigen sie in den ersten …

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