
Buntbarsche
Gelber Panamabuntbarsch
Amatitlania nanolutea
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 23-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: mittelhart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittel
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ ist ein 6 bis 8 cm großer Zwergbuntbarsch aus der Familie der Cichlidae. Die Grundfärbung reicht von blaugrau bis cremeweiß und wird durch 7 bis 8 schwarze vertikale Streifen auf dem Rumpf kontrastiert. Namensgebend sind die rötlich-orangefarbenen Akzente, die beide Geschlechter an den Flanken und Flossen zeigen.

bis 8 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
9-20 °dGHGesamthärte
ab 120 lAquariengröße
Männchen entwickeln ausgeprägtere, spitz zulaufende Rücken- und Afterflossen und können einen leichten Nackenwulst ausbilden. Weibchen bleiben mit 4 bis 6 cm SL deutlich kleiner.
Im Aquarium zeigt diese Art ein bodennahes Verhalten: Sie ist überwiegend in Bodennähe und um Höhlen aktiv, gräbt im Substrat und nutzt Spalten und Verstecke intensiv. Freischwimmend im offenen Wasser ist sie selten anzutreffen. Die Honduras Red Point ist eine echte Zwergform der Gattung und deutlich kleiner als der verwandte Zebrabuntbarsch (A. nigrofasciata).
Halten Sie Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ bei einer Temperatur von 24 bis 28 °C, einem pH-Bereich von 6,5 bis 8,0 und einer Gesamthärte (GH) von 9 bis 20 dGH. Als zentralamerikanische Art bevorzugt sie neutral bis leicht alkalisches, mittelhartes bis hartes Wasser; sehr weiches Wasser unter 8 dGH ist nicht empfehlenswert.
Verwenden Sie als Substrat feinen Sand bis Kies, durchsetzt mit Geröll und Felsen. Zahlreiche Höhlenstrukturen sind wichtig: flache Spalten, umgedrehte Blumentöpfe, hohle Steine und größere Wurzelstücke bieten geeignete Laich- und Rückzugsstätten. Robuste Pflanzen wie Javafarn oder Anubias, an Steinen oder Wurzeln befestigt, eignen sich gut; zarte eingetopfte Pflanzen werden ausgegraben. Eine mäßige Strömung ist vorteilhaft.
Zuverlässige mechanische und biologische Filterung sowie regelmäßige, großzügige Wasserwechsel sichern hohe Wasserqualität. Da die Tiere aktiv graben, sollten Dekorationsgegenstände stabil positioniert werden.
Die Honduras Red Point ist trotz ihrer geringen Körpergröße ein lebhafter Zwergcichlid mit charakteristischem Sozialverhalten. Für ein Paar wird ein Becken mit mindestens 90 cm Kantenlänge empfohlen, da die Art ausgeprägte Territorien beansprucht. Größere Becken ab 100 cm sind bei Vergesellschaftung vorzuziehen.
Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ bildet monogame Paare und wird paarweise gehalten; empfohlen wird die Haltung als Paar. Innerhalb eines Paars ist die soziale Bindung deutlich ausgeprägt: Paare verteidigen gemeinsam ihr Revier und betreiben intensive Brutpflege. Gegenüber Artgenossen und anderen Fischen wirkt die Art territorial und kann aggressiv auftreten, besonders wenn Reviere oder Höhlen besetzt sind. Während der Brutzeit steigt das Aggressionsniveau erheblich an: Eltern verteidigen das Laichrevier und die Nachkommen aggressiv, auch gegenüber deutlich größeren Arten. Außerhalb der Brutzeit lässt sich das Temperament durch ausreichende Beckengröße, viele Rückzugsmöglichkeiten und klare Revieraufteilung mildern. Junggarnelen sind durch Fressfeindschaft gefährdet; adulte Garnelen werden meist toleriert, Schnecken in der Regel akzeptiert. Bodenbewohner wie kleinere Welse sind weitgehend verträglich. Bei der Auswahl von Beifischen sollte die Bioregion Mittelamerika (atlantischer Hang) beachtet werden. Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ harmoniert am besten mit robusten, mittelgroßen Fischen aus derselben geographischen Region, die nicht zu klein oder zu scheu sind. Geeignete Mitbewohner sind größere, robuste lebendgebärende Poeciliidae (z. B. Poecilia, Xiphophorus) oder robuste mittelamerikanische Cichliden aus entsprechend großen Becken. Sehr kleine, scheue oder stark friedliche Arten sind zu meiden. Achten Sie auf ausreichend Platz, zahlreiche Versteckmöglichkeiten und eine klare räumliche Trennung der Territorien.
Die Honduras Red Point ist ein Allesfresser mit opportunistischer Nahrungsaufnahme und benötigt eine abwechslungsreiche Ernährung. Die Basis bildet hochwertiges Cichliden-Granulat oder -Pellets; ergänzend sind Frostfuttermittel wie Mückenlarven, Artemia und Tubifex sinnvoll, besonders zur Konditionierung vor der Zucht. Pflanzliche Kostanteile (Spirulina-Flocken, blanchiertes Gemüse) sollten ebenfalls angeboten werden. Fütterung ein- bis zweimal täglich in Mengen, die innerhalb weniger Minuten aufgenommen werden.
Zuchtstatus: Die Art ist im Aquarienbereich gut dokumentiert und wird erfolgreich nachgezüchtet. Zuchtwasserwerte: Zuchttemperatur 26–28 °C, Zucht-pH 7,0–7,8, Zucht-GH 9–15 °dGH. Für optimale Zuchtergebnisse empfiehlt sich mittelharte bis leicht hartes Wasser; sehr weiches Wasser ist nicht geeignet. Fortpflanzungsmodus und Verhalten: Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ ist ein Höhlenbrüter und Substratlaicher, der monogame Paare bildet. Beide Eltern übernehmen aktiv die Brutpflege. Das Paar legt Eier in geschützten Höhlen oder Spalten ab; das Weibchen bewacht primär die Eier, das Männchen übernimmt die Außenverteidigung des Reviers. Die Brutpflege ist intensiv und umfasst aggressive Verteidigung des Laichplatzes. Gelege und Aufzucht: Gelegegrößen liegen üblicherweise bei 100–200 Eiern (vergleichbare Amatitlania-Arten bis ~300 Eier). Die Inkubationszeit beträgt bei 26–28 °C etwa 3–4 Tage; nach weiteren 3–5 Tagen sind die Jungfische freischwimmend. Als Erstnahrung eignen sich Infusorien und Mikrowürmer, gefolgt von Artemia-Nauplien und zunehmend gröberem Frostfutter.
Zuchtwasser: pH 7 bis 7,8, bis 9 °dGH
Herkunft und Verbreitung: Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ stammt aus Mittelamerika. Die Art ist auf den atlantischen Hang beschränkt und kommt in Nicaragua, Costa Rica und Honduras vor – sie ist damit geographisch deutlich enger verbreitet als der verwandte Zebrabuntbarsch (A. nigrofasciata), der auch auf dem Pazifik-Hang vorkommt. Der taxonomische Status ist nicht endgültig geklärt; die Art wird von einigen Autoren als Synonym oder Variante von Amatitlania siquia betrachtet. Habitatbeschreibung: In der Natur ist die Art in flachen, felsigen Uferzonen zu finden, die von Spalten, Höhlen und versunkenem Holz durchzogen sind. Sand- und kiesige Substrate mit dazwischen liegenden Geröllfeldern schaffen reichlich Versteck- und Laichmöglichkeiten. Typisch sind mäßige Strömungsverhältnisse. Die Tiere halten sich überwiegend bodennah auf und sind selten frei im Freiwasser anzutreffen. Wilde Wasserwerte: Spezifische Messwerte für diese Population sind in der Literatur nicht standardisiert dokumentiert. Als Orientierung gelten die Haltungsempfehlungen als gut angepasste Näherungswerte.
Die Geschlechter sind bei ausgewachsenen Tieren gut unterscheidbar. Männchen werden größer (6–8 cm SL) und entwickeln spitz auslaufende Rücken- und Afterflossen sowie gelegentlich einen Nackenwulst. Weibchen bleiben kleiner (4–6 cm SL) und zeigen zur Laichzeit eine intensivere Bauchfärbung. Beide Geschlechter tragen die charakteristischen 7–8 schwarzen vertikalen Streifen; die rötlichen Akzente („Red Points“) können bei beiden Geschlechtern auftreten.
Amatitlania sp. „Honduras Red Point“ erreicht ~8 cm SL (Männchen); ~6 cm SL (Weibchen). Aquarientiere bleiben oft etwas kleiner als Wildfänge.
Empfohlen wird ab 90 cm Kantenlänge (mind. ~120 L). Größere Becken sind immer besser.
Die optimale Temperatur liegt zwischen 24 und 28 °C.
Der Honduras Red Point ist ein Allesfresser. Geeignet sind hochwertiges Cichliden-Granulat und -Pellets, ergänzt durch Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia und Tubifex sowie gelegentlich pflanzliche Kost.
Bei der Auswahl von Beifischen sollte die Bioregion Mittelamerika (atlantischer Hang) beachtet werden.
Ja, die Art gilt als einfach zu halten und ist gut für Einsteiger geeignet.
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