
Karpfenfische
Leopardbärbling
Danio frankei
- Endgröße: 5-6 cm TL
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 18-25 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Aus Südasien, Wasserwerte passen
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Badidae
Badis badis
Badis badis, im Deutschen als Blaubarsch oder Chamäleonfisch bekannt, ist ein kompakt gebauter Kleinfisch mit leicht erhöhter Körpersilhouette. Die Art ist für ihre Farbveränderlichkeit bekannt: In Ruhestellung zeigen die Tiere eine rötlich-braune Grundfärbung mit vertikalen schwarzen Querstreifen, die vollständig verschwinden können.
bis 7 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
15-25 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
3-15 dGHGesamthärte
ab 112 lBeckengröße
Während der Balz färben sich Männchen nahezu schwarz mit intensiv blau schimmernden Flossen. Männchen werden insgesamt größer (bis ca. 7 cm Gesamtlänge) und schlanker, Weibchen bleiben kleiner mit rundlicherer, kompakterer Körperform. Die Körperform ist auf das bodennahe Leben ausgelegt. Die Tiere schwimmen bevorzugt in Bodennähe und halten sich zwischen Substrat, Pflanzen und Wurzeln auf. Im Aquarium zeigt die Art ein ruhiges, zurueckhaltendes Verhalten und zieht sich häufig in Verstecke zurueck.
Wasserwerte: Temperatur 15 bis 25 Grad Celsius (optimal 20 bis 24 Grad Celsius), pH 6,0 bis 7,5, GH 3 bis 15 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 112 Liter) für ein Paar. Feiner, dunkler Sand als Bodensubstrat. Reichlich Verstecke: Tonröhren, Kokosnusshälften, Höhlen, dichte Wurzelstrukturen. Schwimmende Pflanzen und breitblättrige Bodenpflanzen. Geringe bis moderate Strömung; gedämpfte Beleuchtung mit schattigen Zonen. Regelmäßige, moderate Wasserwechsel (20 bis 25 Prozent wöchentlich). Stabile Wasserwerte sind wichtiger als grossvolumige Wechsel.
Badis badis ist ruhig, zurückhaltend und scheu. Empfohlene Haltungsform: Paar (1M/1W) oder kleiner Harem (1M/2 bis 3W). Rivalisierende Männchen können in engen Verhältnissen aggressiv zueinander werden. Während der Brutzeit werden Männchen deutlich territorialer. Das Männchen übernimmt nach der Eiablage die alleinige Brutpflege. Geeignete Beifische sind friedliche Mittelschwimmer und ruhige Bodenbewohner aus Südasien. Garnelen sind ungeeignet (Beute). Schnecken gehören zum natürlichen Beutespektrum und werden gefressen; für die Pflege von Zierschnecken ist die Art nicht geeignet. Keine Vergesellschaftung mit anderen Badis-Arten (Hybridisierungsgefahr).
Mikroräuber (Karnivor). Starke Präferenz für lebende und gefrorene Kleintiere: Artemia-Nauplien, Daphnia, Cyclops, Mückenlarven, Enchytraeen. Trockenfutter wird häufig abgelehnt. Rote Mückenlarven und Tubifex sollten gemieden werden (Verfettungsgefahr). Mehrere kleine Fütterungen täglich an ruhigen, geschützten Stellen.
Gut dokumentiert, einfach zu vermehren. Höhlenbrueter. Männchen und Weibchen balzen, wobei das Männchen die Partnerin in die Höhle drängt. Nach der Eiablage verlässt das Weibchen die Höhle; das Männchen übernimmt die alleinige Brutpflege. Eier schlüpfen nach ca. 2 bis 3 Tagen. Larven werden nach ca. 6 bis 8 Tagen freischwimmend. Erstfutter: Mikrowürmer, dann Artemia-Nauplien. Zuchtwasserwerte: pH ca. 6,5 bis 7,0, Temperatur ca. 24 Grad Celsius, weiches bis mittelhartes Wasser.
Zuchtwasser: 23 bis 25 °C, pH 6,5 bis 7, bis 10 dGH
Badis badis stammt aus Südasien und kommt in Indien, Nepal, Bangladesh, Bhutan und Pakistan vor. Die Art bewohnt überwiegend langsam fließende oder stehende Gewässer: flache Gräben, Kanäle und Randbereiche von Reisfeldern. Typisch sind truebe Gewässer mit geringer Strömung und Beständen untergetauchter Vegetation, häufig in oder nahe Wasserlilienbeständen mit schlammigem bis feinem Bodensatz.
Männchen werden größer (bis ca. 7 cm SL), sind schlanker und zeigen deutlich intensivere Färbung, insbesondere die schwarze Balzfärbung mit blauen Flossen. Weibchen bleiben kleiner, haben eine rundlichere Körperform und deutlich unscheinbarere Zeichnung.
Temperatur 15 bis 25 Grad Celsius (optimal 20 bis 24 Grad Celsius), pH 6,0 bis 7,5 und GH 3 bis 15 dGH. Als subtropische Art verträgt Badis badis kühle Temperaturen.
Männchen erreichen ca. 7 cm Gesamtlänge und zeichnen sich durch die Balzfärbung (nahezu schwarz mit blauen Flossen) aus. Weibchen bleiben kleiner und zeigen eine unscheinbarere Zeichnung.
Ja, mit friedlichen, ruhigen Arten aus Südasien. Keine Vergesellschaftung mit anderen Badis-Arten (Hybridisierungsgefahr). Garnelen sind ungeeignet (Beute). Schnecken werden toleriert.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert mit mittlerer Schwierigkeit. Höhlenbrueter; das Männchen bewacht das Gelege allein. Eier schlüpfen nach 2 bis 3 Tagen, Larven werden nach 6 bis 8 Tagen freischwimmend.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















