
Karpfenfische
Labeo boga
Labeo boga
- Endgröße: bis 250 cm
- Becken: ab 900 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
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Zierfische, Familie Sisoridae
Bagarius bagarius
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Bagarius bagarius, im Englischen als Goonch oder Giant Devil Catfish bekannt, ist einer der größten Raubwelse der Welt. Ausgewachsene Tiere erreichen Körperlängen von 130 bis 200 cm. Die Körperform ist abgeflacht und stark für das Leben in Strömungen adaptiert.
130-200 cm TLEndgröße
12 JahreLebenserwartung
18-25 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 8000 lBeckengröße
Charakteristisch sind der breite, abgeflachte Kopf, die kräftig ausgebildeten Brustflossen sowie die markante Musterung aus hellen und dunklen Flecken auf gelblich-braunem Grundton. Das Maul ist weit und mit kleinen, rauen Zähnen besetzt. Diese Art ist für normale Heimaquarien nicht geeignet. Die artgerechte Haltung ist ausschließlich in öffentlichen Schauaquarien oder sehr spezialisierten Großanlagen möglich.
Bagarius bagarius erreicht über 130 cm und ist für private Aquarien NICHT geeignet. Die Art benötigt Becken in öffentlichen Schauaquarien. Wasserwerte: Temperatur 18 bis 25 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5, GH 2 bis 12 dGH. Mindestens 600 cm Kantenlänge und 8.000 Liter (öffentliches Aquarium). Artgerechte Haltung nur in öffentlichen Schauaquarien oder sehr spezialisierten Großanlagen. Das Becken muss der enormen Körperkraft standhalten. Großflächige, stabil gesicherte Steinpackungen und Boulder bilden die Grundeinrichtung. Starke Strömungspumpe obligatorisch. Wöchentliche Wasserwechsel von 50 bis 70 Prozent empfohlen.
Bagarius bagarius wird einzeln gehalten. Die Art ist gegenüber artfremden Fischen territorial; kleinere Fischarten werden als Beute angesehen. In der Natur sind Schwarmbewegungen während saisonaler Laichwanderungen beschrieben. Garnelen und Schnecken sind ungeeignet (Beute). Kleine Beifische aller Art sind gefährdet. Eine Vergesellschaftung ist nur in extrem großen Anlagen mit ähnlich großen Raubfischen denkbar.
Obligater Prädator. In der Natur: kleinere Fische, Amphibien, Krebstiere und andere Wirbellose. In Gefangenschaft: Fischstreifen, ganze Garnelen, Muscheln, Regenwürmer und große Chironomiden-Larven. Keine Futterfische aus unbekannter Herkunft (Parasitenrisiko). Kein Säugetier- oder Vogelfleisch (ungeeignetes Fettsäuremuster).
Nicht dokumentiert. In der Natur vollzieht die Art saisonale Laichwanderungen bei ansteigendem Wasserstand und erhöhter Trübung. Die Sexualreife tritt erst nach mehreren Jahren ein. Die Endgröße und die extremen Raumanforderungen machen eine Aquarienzucht praktisch unrealisierbar.
Bagarius bagarius ist in großen Flusssystemen Süd- und Südostasiens verbreitet: Indus-System (Pakistan), Ganges und große Flüsse der indischen Halbinsel, Nepal, Bangladesch, Irrawaddy und Salween (Myanmar), Mekong-System (Laos, Kambodscha), Chao Phraya (Thailand), Malaiische Halbinsel sowie Borneo und Sumatra. Adulte Tiere bewohnen turbulente Stromschnellen und Wildwasserzonen, wo sie zwischen Felsblöcken auf Beute lauern. Das Wasser ist klar, kalt und stark sauerstoffreich bei hoher Fließgeschwindigkeit.
Äußerlich kaum unterscheidbar. Keine gesicherten Angaben zur äußeren Geschlechtsbestimmung verfügbar.
Temperatur 18 bis 25 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5 und GH 2 bis 12 dGH. Die Art benötigt kühles, sauerstoffreiches Wasser mit starker Strömung.
Bagarius bagarius erreicht 130 bis 200 cm und ein Gewicht von bis zu 100 kg. Die Art ist für normale Heimaquarien nicht geeignet; artgerechte Haltung nur in öffentlichen Schauaquarien.
Nur in extrem großen Anlagen mit ähnlich großen Raubfischen. Alle kleinen Fische, Garnelen und Schnecken werden als Beute betrachtet. Einzelhaltung wird empfohlen.
Nein, eine Nachzucht im Aquarium ist nicht dokumentiert. In der Natur vollzieht die Art saisonale Laichwanderungen, die in geschlossenen Anlagen nicht reproduzierbar sind.
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