Brotia herculea

Deutscher Name: Herkulesschnecke

Bild: Chris Lukhaup
Herkunft: Myanmar, Südostasien, Thailand
Farben: Braun, Dunkelbraun, Schwarz
Schwierig: Anfängerfreundlich
Gattung: Brotia
Gruppe: Schnecken

Beschreibung

Die Herkulesschnecke (Brotia herculea) stammt aus Thailand und Myanmar, wo sie in klaren, sauerstoffreichen Flüssen und Bächen lebt. Mit 6 bis 10 cm Gehäuselänge ist sie eine der größten Süßwasserschnecken im Hobby. Das massiv gebaute Gehäuse zeigt bis zu 12 Windungen und reicht farblich von hellbraun bis dunkelolivbraun mit Spiralbändern. ACHTUNG: Im Handel angebotene „weiße“ Exemplare sind oft geschliffene Gehäuse – neues Wachstum wird wieder braun. Die Art ist ein Bodensucher, der Detritus, Biofilm und abgestorbenes Pflanzenmaterial aufnimmt – kein aktiver Algenfresser. Bei ihrer Größe muss aktiv zugefüttert werden (Futtertabletten, Gemüse). Bei guter Fütterung werden gesunde Pflanzen in der Regel nicht angefressen, einzelne Tiere können aber weichblättrige Pflanzen beschädigen. Die Art ist getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend. Weibchen tragen die Jungtiere in einer Bruttasche aus – 60 bis 100 Jungtiere 2 bis 3 mal pro Jahr. Die nur 2 mm großen Neugeborenen brauchen Staubfutter und etwas Mulm. Kupfer ist tödlich. Lebenserwartung: 3 bis 8 Jahre.

Besonderheiten

  • Eine der größten Süßwasserschnecken (6 – 10 cm)
  • Bodensucher – gräbt sich NICHT aktiv ein wie Melanoides
  • Muss aktiv zugefüttert werden (kein reiner Algenfresser)
  • Braucht viel Calcium und mineralreiches Wasser
  • Lebendgebärend – Jungtiere brauchen Staubfutter und Mulm
  • ACHTUNG: „Weiße“ Exemplare sind oft unethisch geschliffen!
  • Bei guter Fütterung pflanzenverträglich, einzelne Tiere knabbern aber
  • Kupferempfindlich wie alle Wirbellosen

Vergesellschaftungshinweise

Friedlich. NICHT mit Raubschnecken (Clea helena), Krebsen oder Schneckenfressern (Kugelfische, Schmerlen) halten.
Größe: 6 - 10 cm

Erscheinungsbild

Massive Turmschnecke mit bis zu 12 Windungen. Hellbraun bis dunkelolivbraun mit Spiralbändern. Körper dunkelbraun bis schwarz mit gelblichen Sprenkelungen. 6 bis 10 cm Endgröße. ACHTUNG: Weiße Exemplare im Handel sind oft geschliffene Gehäuse!

Zucht und Fortpflanzung

Getrenntgeschlechtlich und lebendgebärend. Weibchen entlässt 60 bis 100 Jungtiere, die feines Staubfutter und etwas Mulm zum Überleben brauchen. Zucht möglich aber Jungtier-Überlebensrate gering.
Beckengröße:
Ab 54 Liter (wichtiger als Volumen: große Bodenfläche, da die Schnecke kaum klettert).
Wasserhärte: mittelhart
PH-wert
7,0-8,0
Temperatur:
20 - 28 °C
Alterserwartung
3 - 8 Jahre

Ernährung/Futterbedarf

Bodensucher und Detritivore – KEIN Algenfresser! Detritus, Biofilm, abgestorbene Pflanzen, Futterreste, Staubfutter. Muss bei großer Körpergröße aktiv zugefüttert werden (Futtertabletten, Gemüse). Bei guter Fütterung in der Regel pflanzenverträglich, einzelne Tiere fressen aber weiche Pflanzen an. Braucht Calcium für das massive Gehäuse.

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Hallo!

Also ich kann den Artikel so nicht bestätigen, dass die Nachzucht von Brotia herculea schwierig bis unmöglich sei!
Ich habe min. 200 Babys. Und das dauerhaft! Angefangen mit 3 adulten Tieren.

Bei Interesse einfach melden! 🙂

Liebe Grüße
Albrecht

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