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Zierfische, Familie Cetopsidae

Peruanischer Walwels Cetopsis parma

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Cetopsis parma ist ein schlanker, torpedoförmiger Vertreter der Familie Cetopsidae. Der Körper ist stromlinienförmig und erinnert entfernt an einen kleinen Wal. Die Grundfärbung reicht von Brauntönen bis zu bläulich-grau, oft mit kleinen dunklen Punkten. Charakteristisch ist ein dunkler Humeralfleck (Schulterfleck); die Brustflossen und Bauchflossen sind dunkel pigmentiert mit schmalen, hellen Rändern.

  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Einzelgänger
  • Aggressiv
  • Kupferempfindlich
  • 17 cm SLEndgröße

  • 22-26 °CTemperatur

  • 6-7,4pH-Wert

  • 2-15 °dGHGesamthärte

  • ab 300 lAquariengröße

Beschreibung

Das Maul ist räuberisch ausgebildet. Die Art erreicht ca. 17 cm SL. Im Aquarium ist Cetopsis parma nachtaktiv. Tagsüber hält sich die Art nahe dem Boden in dunklen Bereichen auf; bei der Fütterung kann sie sehr hektisch und gierig reagieren. Besonders ist das parasitäre Fressverhalten: Cetopsis-Arten beißen Fleischstücke aus größeren, lebenden oder verletzten Fischen heraus. Dies macht die Art zu einem potenziell gefährlichen Mitbewohner. Wichtiger Hinweis: Cetopsis parma ist eine wenig erforschte Art (nur vier Museumsnachweise). Viele Haltungsparameter stammen von der verwandten Art C. coecutiens.

Haltung und Pflege

Wasserwerte: 22-26 °C, pH 6,0-7,4, GH 2-15 dGH. In der Praxis dürfte weiches, leicht saures Wasser (GH 2-8 dGH) den Habitatbedingungen besser entsprechen. Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 300 Liter). Feiner Sand als Bodengrund (Pflicht). Gute Sauerstoffversorgung mit moderater bis kräftiger Strömung. Dimme Beleuchtung oder großzügige Schattenzonen. Zahlreiche Verstecke (Wurzeln, Höhlen, flache Steine). Becken sicher abdecken. Fleischfresser und Aasfresser. Mysis, Krill, Muschelfleisch, Garnelen (gefroren), Regenwürmer, Fischfilets. Fütterung abends und nachts. Lebendfisch ist zu vermeiden.

Passt das Wasser bei dir?

Verhalten und Vergesellschaftung

Einzelhaltung empfohlen. Gruppenhaltung birgt das Risiko von Kannibalismus. Aggressiv gegenüber kleineren Fischen, in Fütterungssituationen sehr hektisch. Gegenüber gleichgroßen oder größeren, robusten Südamerikanern weitgehend tolerant bei ausreichend Raum. Kleine Garnelen sind gefährdet. Auch Zierschnecken werden als Beute betrachtet. Vergesellschaftung nur mit robusten, gleichgroßen oder größeren südamerikanischen Arten.

Ernährung

Fleischfresser und Aasfresser. In der Natur: räuberisch und parasitär, beißt Fleischstücke aus lebenden Fischen. Im Aquarium: Mysis, Krill, Muschelfleisch, Garnelen (gefroren), Lanzettfisch, Regenwürmer, Fischfilets. Proteinreiches Trockenfutter kann ergänzend angeboten werden. Fütterung abends und nachts.

Zucht

Im Aquarium bisher nicht gezüchtet. Der in Datenbanken genannte Fortpflanzungstyp „Freilaicher“ ist für Cetopsis parma nicht belegt. Konkrete Laichbeschreibungen, Gelegegrößen und Inkubationszeiten liegen nicht vor.

Natürlicher Lebensraum

Herkunft: Oberes Amazonasbecken (Peru, Brasilien, Ecuador). Typfundort: Rio Tambo, Einzugsgebiet des Rio Ucayali, Peru. Sandige Böden und tiefere, oft trübe Wasserzonen. Weiches, leicht saures Wasser.

Geschlechtsunterschiede

Keine gesicherten Angaben zum Geschlechtsdimorphismus. Die Art ist wissenschaftlich sehr wenig erforscht.

Gut zu wissen

  • Nachtaktiv, bodenorientiert
  • Parasitäres und räuberisches Fressverhalten in der Natur (beißt Fleisch aus lebenden Fischen)
  • Potenziell gefährlich für alle kleineren Mitbewohner
  • Extrem selten im Aquarienhandel; meist als Wildfang
  • Datenlage sehr dünn – viele Werte von C. coecutiens übertragen
  • Kupferempfindlich: Schuppenlose Welse nehmen Kupfer besonders rasch über die Haut auf – kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden.

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Peruanische Walwels?

22-26 °C, pH 6,0-7,4, GH 2-15 dGH. Bevorzugt weiches, leicht saures Wasser.

Kann man den Peruanischen Walwels vergesellschaften?

Nur mit robusten, gleichgroßen oder größeren südamerikanischen Arten. Einzelhaltung empfohlen. Parasitäres Fressverhalten – beißt Fleisch aus lebenden Fischen. Kleine Fische und Garnelen sind gefährdet.

Kann man den Peruanischen Walwels im Aquarium züchten?

Im Aquarium bisher nicht gezüchtet. Keine dokumentierten Nachzuchten.

Was frisst der Peruanische Walwels?

Fleischfresser. Mysis, Krill, Muschelfleisch, gefrorene Garnelen, Regenwürmer und Fischfilets. Fütterung abends und nachts.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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Fragen und Erfahrungen

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  • Endgröße: 27 cm
  • Aquarium: ab 260 l
  • Temperatur: 22-26 °C
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  • Wasserhärte: weich bis hart
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  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Mittel

Paarweise halten, friedlich

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