Männchen entwickeln Odontoden an Kopf und Brustflossenstacheln, die bei Weibchen fehlen. Dieses Merkmal wird mit zunehmender Reife deutlicher und ist das zuverlässigste Mittel zur Geschlechtsbestimmung.
Der Ucayali-Hexenwels benötigt ein Becken mit mindestens 160 Litern bei 100 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 20 bis 24 °C, pH 6,0 bis 7,0 und GH 2 bis 15 °dGH liegen. Feiner Sand als Bodengrund mit Laubstreu (Buche, Eiche) entspricht dem natürlichen Lebensraum. Wurzeln, Äste und Höhlen aus Stein, Holz oder PVC-Rohren sind als Rückzugs- und Laichplätze unverzichtbar. Eine gute Strömung und Durchlüftung entsprechen den natürlichen Bedingungen. Futter abends anbieten, da die Art nachtaktiv ist. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria morrowi ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Das Männchen reinigt eine Höhle und bewacht das Gelege allein. Die Inkubation dauert 4 bis 5 Tage. Es empfiehlt sich, mit 6 oder mehr Jungtieren zu starten, damit sich natürliche Paare bilden. PVC-Rohre (Innendurchmesser 3 bis 4 cm) dienen als Laichhöhlen. Große Wasserwechsel (50 bis 70 %) mit etwas kühlerem Wasser können das Ablaichen auslösen. Die Aufzucht der Jungfische erfordert feines Futter und saubere Wasserbedingungen.
Rineloricaria morrowi stammt aus dem Rio Trombetas in Brasilien. Die Art bewohnt Flussabschnitte mit Bodennähe, Versteckmöglichkeiten und Substratstrukturen. Typische Habitate sind Bereiche mit Wurzelwerk, Unterspülungen und feinem Substrat mit Biofilm und organischem Detritus.
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