Männchen entwickeln markante Odontoden an Kopf und Brustflossen sowie dickere Brustflossenstacheln, der Kopf wirkt von oben breiter. Weibchen sind dezenter und bei Laichreife am rundlicheren Körperprofil erkennbar.
Der Tefé-Peitschenwels benötigt ein Becken mit mindestens 160 Litern bei 80 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 23 bis 27 °C, pH 5,5 bis 7,0 und GH 1 bis 8 °dGH liegen. Als Schwarzwasserart ist weiches, saures Wasser Pflicht. Feiner Sand als Bodengrund, Halbrohre aus Bambus oder Keramik als Laichplätze, Treibholz und Laubstreu (Seemandelbaumblätter) sind ideal. Moderate Strömung. Torffilterung oder Huminsäure-Aufbereitung unterstützt die artgerechte Wasserchemie. Ruhige Haltungsbedingungen ohne häufige Umgestaltungen sind besonders wichtig. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria teffeana ist ein Höhlenlaicher mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht gilt als anspruchsvoll, da die Art sehr störungsempfindlich ist und die Eier bei Aufschrecken frisst. Konstant ruhige Haltungsbedingungen sind Grundvoraussetzung für Zuchterfolge. Zucht-Wasserwerte: 26 bis 28 °C, pH 6,0 bis 6,5. Partielle Wasserwechsel mit leicht kühlerem Wasser simulieren natürliche Regenzeitschwankungen und können die Laichbereitschaft stimulieren. Die Inkubation dauert 4 bis 6 Tage. Jungfische werden mit Artemia-Nauplien und Mikrowürmern gefüttert.
Rineloricaria teffeana stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Tefé im brasilianischen Amazonasbecken und ist dort endemisch. Die Art besiedelt Schwarzwasserbereiche von Bächen und Flüssen mit verschiedenen Substraten von feinem Sand bis Laubschichten. Die Habitate zeichnen sich durch huminstoffreiches, weiches Wasser aus.
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