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Zierfische, Familie Heptapteridae

Mastiglanis asopos

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Mastiglanis asopos ist ein kleiner, schlanker Wels aus der Familie der Heptapteridae und erreicht eine Maximalgröße von etwa 6,6 cm SL (ca. 8 cm TL). Der Körper ist länglich und abgeflacht, die Schnauze und der Kopf sind flach, die Augen nach oben gerichtet, was dem Fisch erlaubt, aus dem Sand heraus die Umgebung oberhalb des Substrats zu beobachten.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Gruppenhaltung
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • bis 8 cmEndgröße

  • 26-30 °CTemperatur

  • 6-7pH-Wert

  • 4-12 °dGHGesamthärte

  • ab 112 lAquariengröße

Beschreibung

Lange Brustflossenstrahlen und verlängerte Barteln sind markante Merkmale. Die Tiere erscheinen farblich unmarkant, was bei sandbewohnenden Arten typisch ist und die Tarnung unterstützt. Im Aquarium zeigt Mastiglanis asopos ein überwiegend ruhiges, nachtaktives Verhalten. Tagsüber graben sich die Tiere in feinen Sand ein und bleiben oft so weit verborgen, dass lediglich Augen und teilweise Rückenpartie sichtbar sind. In der Dämmerung und nachts werden sie aktiv und gehen als Lauerjäger auf Beute, wobei sie mit den gespreizten Barteln und den langen Brustflossen die Umgebung abtasten. Als echte psammophile (sandbewohnende) Art ist Mastiglanis asopos strukturell an ein Leben im Sand angepasst: das Vergrabeverhalten, die nach oben gerichteten Augen und die Körperform sind direkte Anpassungen an diese ökologische Nische.

Haltung und Pflege

Wasserwerte
Temperatur: 26–30 °C
pH: 6,0–7,0
GH: 4–12 °dGH
Die angegebenen Werte sind Orientierungswerte für tropische Amazonasbewohner; artspezifische Quellen sind begrenzt. Beckengröße
Empfohlene Kantenlänge: 80 cm, Volumen: ca. 112 Liter. Ein ausreichend großes Aquarium mit breiter Sandfläche ist wichtig, damit die Tiere ihr natürliches Vergrabeverhalten ausleben können. Einrichtung
Feiner Sand ist die wichtigste Einrichtungskomponente; nur mit ausreichend feinem, glattem Sand können sich die Tiere sicher eingraben. Grobes Substrat oder scharfkantiger Kies sind zu vermeiden. Moderate bis milde Strömung ist vorteilhaft. Flache Verstecke, Wurzelholz und halb eingegrabene Höhlen bieten Rückzugsorte. Gedämpfte bis moderate Beleuchtung fördert die Aktivität in der Dämmerung. Mastiglanis asopos ist eine spezialisierte, sandbewohnende Art, die aufgrund ihrer zurückgezogenen Lebensweise und der bislang fehlenden Zuchtdokumentation eher für Aquarianer mit Interesse an biotopnaher Haltung und Beobachtungsarbeit geeignet ist.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Mastiglanis asopos wird in Gruppenhaltung gepflegt; konkrete Empfehlungen zur idealen Gruppengröße sind nicht dokumentiert. Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass die Tiere gut in Gesellschaftsaquarien mit anderen ruhigen Bodenbewohnern gepflegt werden können und keine starke Aggressivität gegenüber Artgenossen zeigen. Das Temperament ist insgesamt sehr friedlich; die Art agiert unmarkant und zurückhaltend, ohne Revierkämpfe oder bedrängendes Verhalten. Veränderungen im Verhalten während möglicher Fortpflanzungsphasen sind nicht beschrieben. Mastiglanis asopos eignet sich in Gesellschaft mit anderen friedlichen, bodenorientierten Fischen aus Südamerika. Geeignete Mitbewohner sind ruhige Welse und kleine bis mittelgroße, friedliche Fische. Große Räuber und aggressive Barsche sind ungeeignet. Bei Garnelen ist Vorsicht bei sehr kleinen Jungtieren geboten; Schnecken können in der Regel koexistieren.

Ernährung

Mastiglanis asopos ist ein Fleischfresser. Die Ernährung sollte auf proteinreiche, fleischliche Kost ausgerichtet sein. Geeignete Futtermittel sind gefrorene und lebende Proteinquellen wie Bachflohkrebse, rote Mückenlarven, Mysis, Artemia-Nauplien sowie spezielle fleischreiche Welsfutterformen. Fütterung am Abend oder in der Nacht ist ratsam, um natürliche Aktivitätsrhythmen zu unterstützen. Die Futteraufnahme erfolgt bodennah; sinkende Futterpellets und gefrorene Portionen werden gut angenommen. Eine abwechslungsreiche Kost aus kleinen, proteinreichen Portionen ahmt die natürlichen Nahrungsquellen am besten nach.

Zucht

Als Vertreter der Heptapteridae ist eierlegendes Verhalten wahrscheinlich, es fehlt jedoch die empirische Bestätigung konkreter Laich- oder Brutverhalten. Angaben zu Laichplätzen, Gelegegrößen, Brutpflege, Inkubationszeiten oder Aufzucht der Jungfische liegen nicht vor.

Natürlicher Lebensraum

Mastiglanis asopos ist aus dem unteren Amazonas-, dem Capim-, dem Orinoco- und dem Cuyuni-Becken bekannt, mit Nachweisen aus Brasilien, Kolumbien, Guyana und Venezuela. Typische Habitate sind sandige Bereiche in Bachläufen, sandige Uferzonen und Sandbänke. Die Tiere stehen tagsüber eingegraben im Sand und werden in der Dämmerung aktiv.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechtsunterschiede bei Mastiglanis asopos sind kaum dokumentiert. Es wird berichtet, dass Weibchen während der Laichzeit am ehesten an einem volleren, runderen Bauch erkennbar sind. Darüber hinaus sind Unterschiede in Größe, Färbung oder Flossenform nicht verlässlich beschrieben. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist ohne gezielte Beobachtung der Fortpflanzung kaum möglich.

Gut zu wissen

  • Echte Psammophile (sandbewohnend): stark an das Leben im Sand angepasst, mit Vergrabeverhalten
  • Lauerjäger-Verhalten: nachtaktiv und auf Beutefang aus dem Substrat spezialisiert
  • Lange Brustflossenstrahlen und verlängerte Barteln als markante Morphologie
  • Feiner Sand als Substrat ist Pflicht
  • Keine dokumentierten Zuchterfolge im Aquarium
  • Geringes Sprungrisiko, dennoch Abdeckung empfohlen

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Mastiglanis asopos?

Die empfohlenen Wasserwerte liegen bei 26–30 °C, pH 6,0–7,0 und GH 4–12 °dGH. Diese Werte sind als Orientierung für tropische Amazonasbewohner zu verstehen, da artspezifische Quellen begrenzt sind.

Kann man den Mastiglanis asopos vergesellschaften?

Mastiglanis asopos eignet sich gut in Gesellschaft mit anderen friedlichen, bodenorientierten Fischen aus Südamerika. Geeignete Mitbewohner sind ruhige Welse und kleine bis mittelgroße, friedliche Fische. Große Räuber und aggressive Barsche sind ungeeignet.

Wie züchtet man den Mastiglanis asopos?

Es existieren keine verifizierten Zuchterfolge im Aquarium.

Was frisst der Mastiglanis asopos?

Mastiglanis asopos ist ein Fleischfresser. Geeignet sind gefrorene und lebende Proteinquellen wie Bachflohkrebse, Blutwürmer, Mysis und Artemia-Nauplien. Die Fütterung sollte abends oder nachts erfolgen, da die Art nachtaktiv ist.

Hinweis zu den Daten

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