Neritina cf. communis

Deutscher Name: Pink-Panther-Rennschnecke

Quelle: aqua-global - Dr. Jander & Co. OHG
Herkunft: Westafrika, Zentralafrika
Farben: Rosa, Schwarz, Weiß
Schwierig: Anfängerfreundlich
Gattung: Neritina
Gruppe: Schnecken

Beschreibung

Neritina cf. communis gehört zur Familie Neritidae und wird oft als Pink-Panther-Rennschnecke bezeichnet. Die Art wird als Süßwasserschnecke klassifiziert und zeigt einen engen Zusammenhang zu anderen Mitgliedern der Neritina-Gruppe. Im Durchschnitt erreicht sie eine Schalenlänge von 2,5 Zentimetern. Die Schale weist eine rosa bis rötliche Farbe mit gleichmäßig fließenden Linien auf. Die glatte Oberfläche und der abgerundete Rand fallen besonders auf. Die Schnecke lebt in fließenden, warmen Gewässern, wo das Wasser meist 26 Grad Celsius beträgt. Natürliche Lebensräume sind tropische Flussarme und Strömungen, in denen Pflanzen und Algen den Nährstoffkreislauf unterstützen. Substrat und Felsen bieten zugleich Halt und Nahrung. Besondere Verhaltensweisen sind die schnelle Haftung an Oberflächen, um starken Strömungen zu widerstehen, und das rhythmische Aktivitätsmuster, das sich an den Tageslichtverhältnissen orientiert. Diese Anpassungen werden als physiologische Reaktionen interpretiert, die ihr Überleben sichern. Im natürlichen Habitat und im Aquarium sind ähnliche Umweltbedingungen wichtig. Dort sollte eine stabile Wassertemperatur, eine ausreichende Strömung und ein reichhaltiges Nahrungsangebot gegeben sein. Die Schnecke frisst Algen und hilft so, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Einige Beobachtungen weisen auf Unsicherheiten hinsichtlich des genauen Verbreitungsgebiets hin. Es gibt widersprüchliche Angaben, die auf regionale Unterschiede im Lebensraum hindeuten. Weitere Studien sind notwendig, um diese Fragen abschließend zu klären. Wissenschaftliche Erkenntnisse wie jene von my-fish.org untermauern den Blick auf die spezifischen Anpassungen und Bedürfnisse dieser Art.

Besonderheiten

Dieses Tier, bekannt als Neritina cf. communis – Pink-Panther-Rennschnecke, zeigt zwei besondere Merkmale. Die Art besitzt eine auffallende Schalenfärbung, die als Schutz und Tarnung dient. Zudem verfügt sie über eine robuste, kalkhaltige Hülle, die vor Fressfeinden schützt. Beide Merkmale wurden in unabhängigen Studien bestätigt und kommen bei verwandten Arten ähnlich vor. Allerdings gibt es noch Unklarheiten bezüglich der genauen Anpassungsfähigkeit an diverse Lebensräume, die weitere Forschung erfordern.

Vergesellschaftungshinweise

Diese Aquariumschnecke ist ein friedlicher Helfer im Becken. Sie passt gut zu anderen Tierarten und fördert die natürliche Ordnung. Die Pink-Panther-Rennschnecke lässt sich gut mit kleinen Fischen und wirbellosen Tieren vergesellschaften. In Gruppen fühlt sie sich wohl und wirkt algenreduzierend. Größere oder räuberische Fische können sie jedoch stören oder gefährden. Geeignete Mitbewohner sind friedliche Salmler, kleine Welse oder Garnelen. Eine abwechslungsreiche Bebauung mit vielen Rückzugsmöglichkeiten hilft, Stress zu vermeiden.
Größe: Bis zu 2,5 cm

Erscheinungsbild

Die Schale dieses Tieres weist eine runde, abgeflachte Form auf. Im Schnitt beträgt der Schalenumfang ca. 25 mm. Die Oberfläche erscheint glatt und zeigt einen hellrosa Farbton mit dunklen, feinen Streifen, die den Spiralverlauf betonen. Der gut definierte Spire wirkt wie ein kleiner Turm auf der Schale. Auf dem Rand finden sich keine stachelartigen Erhebungen. Die markanten Augen an den Fühlern sind deutlich erkennbar. Fachbegriffe wie Apertur (Schalenaustritt) und Spire (Spiralteil) helfen, das äußere Erscheinungsbild präzise zu beschreiben.

Zucht und Fortpflanzung

Die Pink-Panther-Rennschnecke legt kleine, klebrige Eier ab. Die Larve schlüpft als Miniatur und wächst bald zu einem erwachsenen Tier heran. Die Fortpflanzung erfolgt meist direkt, ohne lange Larvalphasen. Für die Zucht sind ein pH-Wert von etwa 7,5 bis 8 sowie Temperaturen von 24 bis 28 Grad wichtig. Sauerstoffreiches Wasser und stabile Werte fördern die Entwicklung. Algen und abgestorbene Pflanzenteile dienen als Hauptnahrungsquelle. Futter und Substrate müssen deshalb sauber gehalten werden, um Schimmel und Algenüberwucherung zu vermeiden. Anders als bei Krebstieren zeigt diese Schnecke kein ausgeprägtes Häutungsverhalten; sie wechselt ihre Schale kaum und wächst in ihr, während sie ihre Umgebungsbedingungen aktiv nutzt. Die Entwicklungsstadien beginnen mit einem winzigen Tier, das sich bei guten Bedingungen schnell vergrößert. Mit fortschreitendem Wachstum verändert sich nicht nur die Größe, sondern auch das Verhalten im Becken. In Aquarien bewegt sie sich langsam über Felsen und Pflanzen, um Algen und Biofilm abzukratzen. Sie nutzt auch enge Spalten als Rückzugsort, wenn sie sich gestört fühlt, und zeigt so ein typisches Versteckverhalten. Dieses behutsame Grasen bietet der Schnecke genügend Nährstoffe für das Wachstum. Der enge Zusammenhang von Zuchtbedingungen und Verhalten wird dabei deutlich; stabile Wasserparameter unterstützen das natürliche Verhalten und fördern eine kontinuierliche Vermehrung. Die Pflege erfordert daher eine genaue Beobachtung der Wasserwerte und regelmäßige Reinigung des Lebensraums, um eine gesunde Entwicklung und einen artgemäßen Alltag zu ermöglichen.
Beckengröße:
Mindestens 50 Liter, idealerweise mit vielen Versteckmöglichkeiten, ausreichendem Schwimmraum und behutsamer Strömung.
Wasserhärte: mittelhart
PH-wert
7,0-8,0
Temperatur:
22-28 °C
Alterserwartung
1–2 Jahre

Ernährung/Futterbedarf

Diese Schnecke wird im Aquarium täglich mit kleinen Futtermengen versorgt. Sie frisst Futterreste und nimmt frisches Gemüse wie Gurken und Salat auf. Zusätzliche Calcium-Ergänzungen fördern den Schalenbau. Das natürliche Fressverhalten zeigt sich in der gezielten Futtersuche am Bodengrund.

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