Männchen sind kräftiger gebaut und zeigen in Laichstimmung rötliche Wangen und intensivere Flossenfarben. Der Kopf ist breiter und die Kiemendeckel können einen metallischen Glanz aufweisen. Weibchen bleiben etwas kleiner, schlanker und zeigen eine dezenteren Färbung.
Rhinogobius flumineus benötigt ein Strömungsbecken mit kühlem, sauerstoffreichem Wasser bei 15 bis 25 °C, pH 7,0 bis 8,0 und GH 2 bis 15 °dGH. Das Becken sollte mindestens 112 Liter bei 80 cm Kantenlänge umfassen. Als Bodengrund eignet sich grober Sand bis feiner Kies mit zahlreichen flachen Steinen, die als Reviermarkierungen und Laichplätze dienen. Eine starke Filterung mit hoher Strömungsleistung ist Pflicht, da die Art aus schnell fließenden Bächen stammt. Regelmäßige Wasserwechsel halten die Wasserqualität hoch. Eine Abdeckung ist empfehlenswert, da Grundeln gelegentlich springen.
Rhinogobius flumineus ist ein Substratlaicher. Das Männchen reinigt die Unterseite eines flachen Steins und lockt ein laichbereites Weibchen an. Die Eier werden in einer einzelnen Schicht an die Steinunterseite geheftet und ausschließlich vom Männchen bewacht und befächelt. Die Larven schlüpfen nach etwa 7 bis 10 Tagen und benötigen als Erstfutter Infusorien oder feinste Artemia-Nauplien. In Japan durchlaufen einige Populationen eine amphidrome Larvalphase im Meer, was die Nachzucht im Aquarium erschweren kann.
Rhinogobius flumineus ist in Japan endemisch, wo die Art in klaren, schnell fließenden Bächen und Flüssen mit kiesigem bis steinigem Untergrund vorkommt. Die natürlichen Habitate zeichnen sich durch kühle Temperaturen, hohe Sauerstoffsättigung und starke Strömung aus. Einige Populationen sind amphidrom und verbringen die Larvalphase im Meer.
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