Männchen zeigen in Laichstimmung intensivere rote Flecken an Wangen und Kiemendeckeln. Der Kopf ist breiter und kräftiger gebaut. Weibchen sind schlanker und zeigen eine dezentere Färbung, bei Laichreife ist der rundlichere Bauch erkennbar.
Rhinogobius rubromaculatus benötigt ein gut durchströmtes Becken mit mindestens 112 Litern bei 80 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 18 bis 24 °C, pH 6,0 bis 8,0 und GH 5 bis 12 °dGH liegen. Starke Strömung und eine hohe Sauerstoffsättigung sind Pflicht. Als Bodengrund eignet sich grober Kies mit zahlreichen flachen Steinen und Höhlen. Die Steine dienen als Reviermarkierungen und Laichplätze. Regelmäßige Wasserwechsel mit frischem, kühlem Wasser fördern Wohlbefinden und Laichbereitschaft.
Rhinogobius rubromaculatus ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Art zeichnet sich durch das Fehlen einer pelagischen Larvalphase aus, was die Zucht im Vergleich zu amphidromen Rhinogobius-Arten deutlich erleichtert. Das Weibchen legt 20 bis 100 Eier an die Decke einer Höhle, das Männchen bewacht und befächelt das Gelege. Die Inkubation dauert 9 bis 11 Tage bei 20 bis 22 °C. Die Jungfische sind nach dem Schlupf relativ groß und können sofort mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.
Rhinogobius rubromaculatus ist in Taiwan endemisch und kommt dort in schnell fließenden Bergbächen vor. Die Habitate zeichnen sich durch klares, kühles, sauerstoffreiches Wasser über steinigem Grund mit kräftiger Strömung aus.
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Wir haben bei Zierfischgroßhändlern, Aquascapern, Züchtern und Liebhabern nachgefragt:
Wir haben Ende 2018 dieses neue Format gestartet und werden in Zukunft auf diesem Kanal alles abdecken…
Die Tiere auf den oberen Fotos sind keine Rhinogobius rubromaculatus var. „grau“, die als Rotpunktgrundeln bezeichnet werden, sondern Rhinogobius rubromaculatus var. „gelb“, die als „chrisanthemum“ bezeichnet werden.
Danke für die Hinweise. Ist eingebaut.