Vesicularia ferriei

Deutscher Name: Weinendes Moos

Herkunft: Indochina, Südostasien
Farben: Grün
Lichtbedarf: mittel bis hell
Typ: Aufsitzerpflanze
Pflanzengruppe: Moose
Gattung:Vesicularia

Beschreibung

Herkunft und natürliche Verbreitung Vesicularia ferriei „Weeping“ wurde in tropisch-subtropischen Gebieten entdeckt. Die Pflanze stammt aus Gewässern mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit und ausgeprägtem Jahreszeitenwechsel. Natürliche Populationen finden sich an Flussufern und in schattigen Bachbetten. Dort passen sich die Moosen rasch an wechselnde pH-Werte und Temperaturen an. Diese ökologische Flexibilität macht sie zu einem wichtigen Bestandteil der natürlichen Wasserpflanzengemeinschaften. Äußeres Erscheinungsbild und charakteristische Merkmale Die Pflanze zeigt lang herunterhängende, fadenartige Zweige, die an „weinende“ Tropfen erinnern. Feine Blättchen ordnen sich dicht und gleichmäßig an den Stängeln an. Ihre dunkelgrüne Farbe vermittelt einen lebhaften Kontrast zu helleren Pflanzenelementen im Becken. Die kleinen, zart strukturierten Blätter besitzen eine geringe, aber auffällige Textur, die das Licht sanft bricht. Diese besonderen morphologischen Eigenschaften verleihen der Pflanze einen einzigartigen optischen Reiz. Wachstumsform und Besonderheiten im Aquascaping Innerhalb von Aquarien entfaltet Vesicularia ferriei „Weeping“ ihr volles Gestaltungspotenzial. Die hängende Wuchsform ermöglicht eine natürliche Überdachung von Dekorationselementen wie Steinen oder Wurzeln. Das langsame, aber kontinuierliche Wachstum schafft einen dichten, fast moosartigen Teppich. Diese Eigenschaft wird im Aquascaping gezielt genutzt, um Tiefenwirkungen zu erzielen und Rückzugsmöglichkeiten für kleine Aquarienbewohner zu schaffen. Gleichzeitig stärkt die filigrane Struktur das gesamte Ökosystem im Becken, da sich Mikroorganismen ansiedeln können. Praxisorientierte Pflegehinweise Die Pflege der Moosart erfordert konstante, moderate Lichtverhältnisse sowie eine stabile Wassertemperatur zwischen 20 und 28 Grad Celsius. Eine regelmäßige Nährstoffzufuhr über flüssige Düngeschienen unterstützt die Vitalität der Pflanze. Es ist wichtig, den pH-Wert im optimalen Bereich zu halten und periodische Wasserwechsel durchzuführen, um Algenwuchs zu unterbinden. Eine feine Reinigung der Pflanze entfernt abgestorbene Blätter und fördert die gleichmäßige Ausbreitung der Zweige. Diese Maßnahmen gewährleisten eine nachhaltige Pflanzengesundheit und ein harmonisches Zusammenspiel mit den Aquarienbewohnern. Tipps zur praktischen Pflege und Vermehrung Eine schonende Vermehrung gelingt durch vorsichtige Abtrennung kleiner Moosstücke. Werkzeuge sollten stets desinfiziert sein, um Infektionen zu vermeiden. Regelmäßiger Rückschnitt fördert den dichten, weinenden Wuchs und verhindert ein Überwuchern einzelner Bereiche. Das Substrat sollte locker und nährstoffreich sein, um die Ansiedlung des Mooses zu begünstigen. Durch behutsame Platzierung an dekorativen Strukturen und eine ausreichende Durchlüftung des Wassers lassen sich langfristig stabile und ästhetisch ansprechende Aquascapes realisieren. Die gezielte Kombination aus Licht, Nährstoffversorgung und mechanischer Pflege sichert somit den optimalen Stand der Pflanze im Becken.
CO² bedarf: 15-30 mg/l
Wachstumsgeschwindigkeit: Mäßig
Düngung: Mikro- und Makronährstoffe
Aquariengröße: ab 60 Liter
PH-wert
5,5-7,0
Temperatur:
22 bis 28 °C
Wuchshöhe:
10 - 15 cm
Vermehrung:
Teilung
Bodenanforderung
substratfrei
Verwendung im Aquarium:
Hintergrund
Schädlinge oder Krankheiten:
krankheits- und schädlingsfrei
Verträgliche Wirbellose: Amano‐Garnele, Zwerggarnelen
Verträgliche Zierfische: friedliche Fische, Schwarmfische

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