Artboard 62
Nematobrycon palmeri – Kaisertetra

Nematobrycon palmeri – Kaisertetra

Quelle Manuel Roth FA. EFS

Kaisersalmler

Herkunft

Südamerika , nur Westkolumbien, Rio San Juan, Rio Atratobecken

Lebensraum

Mündungsbereich der Fluss-Systeme

Beschreibung

Bis 5-6 cm lange, friedliche Schwarmfische, die ruhig bis zeitweilig lebhaft sind und aus Revieren im unteren Wasserraum bis in mittlere Wasserzonen streben. Bei der Ausbildung von Balzterritorien drohen die Männchen mit ihren spitzer als bei den Weibchen ausgezogenen Flossen, ohne zu kämpfen. Ältere Kaiserweibchen zeigen einen relativ hohen Rücken, die Zucht gelingt mit diesen Tieren gut. Bei dichter Bepflanzung und ausreichend Schwimmraum läßt sich der Kaisertetra auch mit nicht zu lebhaften Fischen vergesellschaften.

Diese Art gibt es auch in der Zuchtvariante “Schwarz” (siehe Bild unten). Die schwarze Zuchtform des bekannten Kaisertetras ist ein imposanter Hingucker im Aquarium, denn vor allem die Männchen sind tiefschwarz gefärbt. Im Vergleich zu den Weibchen tragen sie deutlich ausgezogenere Flossen.

Schwarmfisch, ab 10 Tiere

Der Lebensraum dieser Art ist das Süßwasser. Mit im Handel erhältlichen Messsets können die Werte leicht überprüft werden. Grundsätzlich sollte der Nitratgehalt nicht höher als 20 mg/l und der Nitritgehalt nicht höher als 0,1 mg/l sein. Teilwasserwechsel im Abstand von 1-2 Wochen sind notwendig, um Frischwasser zuzuführen und die Keimdichte zu senken.

Bei der Aquarieneinrichtung ist darauf zu achten, ausreichend Schwimmraum zur Verfügung zu stellen. Eine Randbepflanzung mit Steinen und Wurzeln schafft Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten und erhöht das Wohlbefinden der Tiere. Für die technische Ausstattung wird ein dem Wasservolumen angepasster Filter, eine Heizung und eine tagsüber eingeschaltete Beleuchtung benötigt.

Diese Tiere können gut mit anderen friedlichen Arten vergesellschaftet werden, die ähnliche Ansprüche an die Wasserwerte stellen.

Temperatur: 20- 30°C
pH: 6-8,0
KH:  bis 10 °dKH
GH:  bis 15 °dGH
Leitwert:
 
Besonderheiten
 
möglichst mit Nachzuchten handeln, kommen mit dunklem Bodengrund und Schwimmpflanzen extra gut zur Geltung. Zucht gelingt einfach, das Paar laicht an Pflanzen, allerdings meist nur ein Ei, ab. Die Tiere besitzen keine Fettflosse.
ErnährungC; O; kleines LF, TF, Pflanzenkost

Die Fütterung sollte täglich erfolgen. Als Allesfresser kann dieser Art sowohl pflanzliches Trockenfutter, als auch Frostfutter wie gefrorene Mückenlarven oder Artemia gereicht werden. Um die richtige Menge zu finden, sollte etwa 10 Minuten nach der Fütterung kontrolliert werden, ob die Tiere alles aufgenommen haben, denn durch Futterreste kann die Wasserqualität stark gemindert werden.

 

 

Quelle:
Bernd Silbermann (Silbermann Aquaristik)

G. Höner – Zierfischgroßhandel

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