Bunte Pracht im Becken: Garnelen

GarnelenDie  bunten Wasserbewohner sind eine Pracht im Aquarium: In blau, grün, rot oder gestreift gibt es diese zierlichen Tierchen. Ihre Farben machen die Garnelen auch so beliebt bei Aquarianern.  Das Schöne an Garnelen: Auch wenn du erst am Anfang deines Hobbys stehst, findest du Arten, die sich gut halten lassen.

Denke daran: So unterschiedlich die Tierchen aussehen, so unterschiedlich sind sie auch in ihrem Verhalten und in ihren Ansprüchen. Du solltest dich also nicht nur von dem Aussehen der Tiere beeinflussen lassen, sondern stell‘ dir zunächst die Frage: Was brauchen die Tiere und kann ich die Bedürfnisse erfüllen?  Hast du eine Art gefunden, die gut zu dir passt, wirst du sicher viel Freude an den spannenden Aquarienbewohnern haben. Bei der Entscheidung hilft dir am besten der Fachhändler. Mit ihm kannst du nämlich genau besprechen, welches Tier am besten zu dir passt.

Wie du ein Garnelenaquarium einrichtest und welche Faktoren zu beachten sind, damit es deinen Bewohner gut geht und du lange mit ihnen Freude hast, erklären wir dir im Abschnitt „Das Garnelenaquarium“.
Hier stellen wir dir drei verschiedene Gruppen der Garnelen und ihre Eigenschaften vor.

Zwerggarnelen

Der Name verrät schon: Diese Tiere sind sehr klein – manche Arten sind bereits mit einer Länge von drei Zentimetern ausgewachsen. Andere werden immerhin sieben Zentimeter groß.

Die kleinen Wasserbewohner haben Ärmchen die an eine Pinzette erinnern. Mit diesen sogenannten Scheren weiden sie den ganzen Tag Algen und anderen Aufwuchs von Oberflächen wie Pflanzen und Steinen ab.

Zwerggarnelen sind sehr friedliche Tiere und lassen sich daher sehr gut in Gruppen halten. Auch mit ruhigen Fischen und anderen Aquarienbewohnern vertragen sie sich. Beachte hierbei, dass größere Fische die kleinen Garnelen durchaus als Futter ansehen können und die kleinen Tierchen einfach verschlingen.

Das musst du beim Futter beachten: Nahrung mit vielen tierischen Eiweißen ist nicht gesund für die Zwerggarnelen. Sie wachsen dann zu schnell, was zum Tode führen kann wegen Häutungsproblemen. Denn das Innere der Garnele wächst schneller als ihr Panzer, weshalb dieser viel zu früh aufbricht und sie nicht weiter schützen kann. Damit das nicht passiert, gibt es spezielles Garnelenfutter.

Großarmgarnelen

Diese Großarmgarnelen werden nicht nur vergleichsweise groß, sie haben auch sehr lange Scheren. Wegen ihrer Größe lassen sich nicht alle Arten im Aquarium halten. Es gibt unter ihnen sehr flinke und gute Jäger, das kann sogar für kräftige Fische oder andere Krebstiere eine Gefahr bedeuten, da sie auf dem Speiseplan der Garnelen stehen. Auch  mit ihren Artgenossen vertragen sich manche Garnelen nicht besonders gut. Sie verteidigen ihr Revier im Becken und schrecken dafür auch nicht vor Kämpfen mit anderen Garnelen zurück.

Eher harmlose Vertreterinnen der Gattung – und mit hübschen Namen – sind hingegen die Glasgarnele oder die Schneeflöckchengarnele. Sie können gut in einer Gruppe gehalten werden. Außerdem sind sie mit drei bis acht Zentimeter ausgewachsen und kommen mit wenig Platz aus.

Fächergarnelen

Ihren Namen verdanken diese Garnelen dem Ende des ersten Beinpaares: An dieser Stelle haben die Tiere lange Borstenpinsel, die sie fächerförmig abspreizen können. Mit diesen Fächern nehmen sie feinstes Futter aus dem Wasser auf. Fächergarnelen suchen sich gerne ein Plätzchen auf rauen oder festen Oberflächen, an denen sie sich in der Strömung festhalten können. Auch Pflanzen mit fester Struktur nutzen sie gerne als Sitzgelegenheit. Das solltest du also bei der Einrichtung berücksichtigen.

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Wir haben Ende 2018 dieses neue Format gestartet und werden in Zukunft auf diesem Kanal alles abdecken, was dich als Aquarianer unterstützt und dir hilft, dein Aquarium besser und gesünder zu betreiben.

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