
Labyrinthfische
Gepunkteter Fadenfisch
Trichopodus trichopterus
- Endgröße: bis 15 cm
- Becken: ab 160 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-8,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Chacidae
Chaca bankanensis
Chaca bankanensis, der Froschmaulwels, gehört zur Familie Chacidae und ist ein kompakt gebauter, flachrückiger Wels mit breitem Kopf und sehr großem Maul. Die Grundfärbung reicht von rostbraun bis schokoladenbraun und dient als exzellente Tarnung am Boden. Vereinzelt treten helle, fast weiße Augen auf, die möglicherweise auf Geschlechtsreife hindeuten. Die Art erreicht bis zu 20 cm TL.
bis 20 cm TLEndgröße
bis 12 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
3-10 dGHGesamthärte
ab 300 lBeckengröße
Chaca bankanensis setzt seine Barteln aktiv als Köder ein, um Beutefische anzulocken (Angelfisch-Verhalten). Sobald sich ein Beutefisch nähert, schnappt der Wels blitzschnell zu und kann Beute fast in eigener Körpergröße verschlucken. Die Art besitzt einen kurzen, aber schmerzhaften Rückenflossenstachel. Im Aquarium extrem ruhig und regungslos; tagsüber kaum Bewegung. In der Dämmerung und nachts aktives Jagdverhalten. Nur für erfahrene Aquarianer geeignet.
Wasserwerte: 22-26 °C, pH 6,0-8,0, GH 3-10 dGH. Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 300 Liter). Feiner Sand als Substrat, dicke Schicht Falllaub, Torf und zahlreiche Verstecke durch Wurzeln und Höhlen. Dunkle Einrichtung mit viel organischem Material. Strömung gering. Gedämpftes Licht. Chaca bankanensis kann den pH-Wert senken – regelmäßige Wasserwechsel daher besonders wichtig. Lauerjäger mit hohem Lebendfutterbedarf. Lebendfutter (Fische, Regenwürmer, Garnelen) regelmäßig anbieten. Umstellung auf Frostfutter gelingt nicht zuverlässig. Abdeckung empfohlen.
Chaca bankanensis ist ein Einzelgänger mit territorialem Verhalten. Einzelhaltung ist die einzig empfehlenswerte Haltungsform. Die Art duldet keine Artgenossen im gleichen Becken. Tagsüber extrem ruhig; nachtaktiver Lauerjäger. Kann sehr große Beute überwältigen. Gegenüber deutlich größeren Fischen, die nicht als Beute in Frage kommen, friedlich. Zwerggarnelen und kleine Krebse werden gefressen; auch Zierschnecken werden erbeutet. Beifische aus Südostasien (Malaysia, Indonesien): Rasboras, Danios oder Botia-Schmerlen. Corydoras sind südamerikanisch und ungeeignet. Afrikanische Buntbarsche ungeeignet. Alle Beifische müssen deutlich größer als die mögliche Beutegröße sein.
Fleischfresser und Lauerjäger. Natürliche Nahrung: lebende kleinere Fische (verschluckt Beute fast in eigener Körpergröße), Garnelen, Krebse und Regenwürmer. Lebendfutter ist die bevorzugte Fütterungsmethode. Manche Jungtiere akzeptieren Frostfutter (Muschelfleisch, Mysis), dies ist individuell sehr unterschiedlich.
Nicht in Gefangenschaft dokumentiert. Keine bestätigten Zuchterfolge im Aquarium. Wer Zuchtversuche unternehmen möchte: weiches, leicht saures Wasser, ausreichend Höhlen und Spalten als potenzielle Laichstätten.
Chaca bankanensis stammt aus Südostasien: Malaysia, Indonesien, Borneo und Sumatra. Trübe, organisch reiche Flachwasserbereiche in Sumpfwäldern und langsam fließenden Bächen mit weichem Bodengrund, Laubstreu und Wurzelwerk. Feiner Sand mit Laub- und Detritusschichten.
Keine sicher bekannten äußerlichen Geschlechtsmerkmale. Weibchen bei Fortpflanzungsbereitschaft möglicherweise mit fülligerem Bauch. Weiß gefärbte Augen deuten möglicherweise auf Geschlechtsreife hin (nicht wissenschaftlich belegt).
22-26 °C, pH 6,0-8,0, GH 3-10 dGH.
Nur mit südostasiatischen Arten (Rasboras, Danios, Botia-Schmerlen), die deutlich größer als die mögliche Beutegröße sind. Corydoras (südamerikanisch) und afrikanische Buntbarsche sind ungeeignet.
Nicht in Gefangenschaft dokumentiert. Keine bestätigten Zuchterfolge.
Fleischfresser und Lauerjäger. Überwiegend Lebendfutter: kleine Fische, Garnelen, Krebse und Regenwürmer. Umstellung auf Frostfutter gelingt nicht immer.
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