Cleithracara maronii gehört zur Familie der Buntbarsche (Cichlidae) und zählt zu den friedlichen südamerikanischen Zierfischen. Die Art, die auch Maronibuntbarsch oder Schlüsselloch-Buntbarsch genannt wird, erreicht im Schnitt etwa 10 bis 15 cm (Männchen größer als Weibchen) und zeigt einen seitlich leicht abgeflachten, gedrungenen Körper. Ihre Schuppen wirken fein und der Farbton variiert meist zwischen cremefarbig bis hellbraun mit einer charakteristischen dunklen Blickenlinie (vom Auge über den Kiemendeckel), die an ein Schlüsselloch erinnert – daher der Alternativname. Der Fisch lebt in langsam fließenden, schwach sauren Gewässern im nördlichen Südamerika (Guyanas und Orinoko-Delta). Dort finden sich oft vegetationsreiche Fließgewässer mit dichtem Totholz, Laubstreu und Sichtschutz, was einen natürlichen Schutz bietet und das Wohlbefinden der Art unterstützt. Cleithracara maronii zeigt subtiles Territorialverhalten während der Fortpflanzung, ist aber außerhalb dieser Phase friedlich. Er ist ein Offenbrüter und zeigt intensive elterliche Brutpflege. Im Aquarium sollten Wassertemperaturen von etwa 22 bis 26 °C und ein schwach saurer pH-Wert beibehalten werden, um seine natürlichen Lebensbedingungen gut nachzubilden.
Cleithracara maronii besticht durch ein sanftes Sozialverhalten und dezenten Farbton, der im Aquarium Ruhe ausstrahlt. Mit zurückhaltender Aktivität und Vorliebe für Verstecke zeigt er subtile Eigenheiten. Es sind keine besonderen Merkmale bekannt.
Cleithracara maronii zeigt als Maronibuntbarsch ein ausgeprägtes Paarverhalten und bildet zur Fortpflanzung stabile, monogame Paare, während Jungfische in lockeren Gruppen leben. Für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher die Pflege als harmonisierendes Paar, wobei eine Gruppenhaltung nur bei ausreichend großem Becken und mehreren Paaren mit klaren Revierstrukturen möglich ist, um Stress und Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Geeignete Beckenpartner sind ruhige, friedliche Schwarmfische ähnlicher Größe wie Salmler oder kleine Barben sowie friedliche Bodenbewohner wie Panzerwelse, die das ruhige Wesen des Maronibuntbarschs nicht stören. Zu vermeiden sind sehr kleine Beutefische wie junge Guppys oder Neons, da sie als Nahrung angesehen werden könnten, ebenso wie aggressive oder sehr lebhafte Arten wie größere Buntbarsche, Flossenzupfer oder hyperaktive Fische, die den Maronibuntbarsch stressen und sein zurückhaltendes Verhalten unterdrücken könnten. Auch langflossige Arten sind ungeeignet, da es gelegentlich zu Flossenzupfen kommen kann, insbesondere bei beengten Platzverhältnissen oder Konkurrenz um Reviere.
Weibchen von Cleithracara maronii weisen in laichbereitem Zustand einen deutlich runderen, prall gefüllten Bauch auf, während die Männchen meist eine schlankere Körperform haben. Zudem können Männchen während der Brutphase vorübergehend etwas intensivere Farben und ausgeprägtere Kopfformen zeigen.
Der Cleithracara maronii (Maronibuntbarsch) ist ein friedlicher Zierfisch, der in einem naturnah gestalteten Aquarium mit reichlich Versteckmöglichkeiten, lebenden Pflanzen, Steinen und Wurzeln besonders gut gedeiht; für die optimale Wasserqualität sollte ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 sowie weiches bis mittelhartes Wasser eingestellt werden, wobei regelmäßige teilweise Wasserwechsel (ca. 25–30 % alle 1–2 Wochen) und eine Kombination aus mechanischer sowie biologischer Filterung empfohlen werden. Die Fütterung sollte abwechslungsreich erfolgen, indem qualitativ hochwertiges Trockenfutter durch Frost- oder Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven oder Daphnien ergänzt wird, wobei mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anstatt einer großen Mahlzeit sinnvoll sind. Zudem ist es wichtig, den Bodengrund regelmäßig abzusaugen, Oberflächen von Algen zu befreien und Filtermedien bei Bedarf zu reinigen, um dauerhaft stabile Lebensbedingungen zu gewährleisten. Eine kontinuierliche Beobachtung des Verhaltens und der Wasserwerte sowie gelegentliche Anpassungen an der Aquarienausstattung tragen ebenfalls wesentlich zur Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens des Maronibuntbarsches bei.
Die Gattung Cleithracara zeichnet sich durch besondere Ansprüche an die Aquarienhaltung aus, da die Art Cleithracara maronii, bekannt als Maronibuntbarsch, spezifische Bedingungen für erfolgreiche Zucht und Fortpflanzung benötigt. Für eine erfolgreiche Zucht ist es wichtig, stabile Wasserbedingungen mit einer schwach sauren bis neutralen Wasserhärte (5–20 °dGH) sowie Temperaturen zwischen 22 und 26 °C zu gewährleisten, da diese Bedingungen den natürlichen Verhältnissen entsprechen; zudem sollte das Aquarium mit zahlreichen Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet sein, um ein natürliches Verhalten zu fördern und Stress zu minimieren. Während der Fortpflanzungsphase zeigen die Tiere ein ausgeprägtes Territorialverhalten und nutzen abgegrenzte Brutplätze, an denen das Weibchen nach dem Eisprung seine Eier ablegt und das Männchen diese befruchtet. Bemerkenswert ist die intensive elterliche Betreuung; beide Elternteile bewachen die an Untergründen haftenden Eier und später die Jungtiere, was die Überlebensrate der Nachkommen erheblich erhöht. Für die Aufzucht der Jungtiere ist eine behutsame Fütterung mit kleinen, leicht verdaulichen Nahrungspartikeln (Artemia-Nauplien, Infusorien) erforderlich, um die Entwicklung optimal zu unterstützen, während die enge elterliche Betreuung in den ersten Wochen ein besonderes Merkmal der Fortpflanzung dieser Art darstellt und zum Erfolg der Zucht wesentlich beiträgt.
Diese Art ist ein typischer Omnivor, der sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung benötigt, da eine reine Pflanzenkost zu Mangelerscheinungen und eine ausschließliche Fleischkost zu Verdauungsproblemen führen würde; in der Natur frisst sie unter anderem kleine Krebstiere und Insektenlarven, nimmt aber auch pflanzliche Bestandteile wie Algen auf. Im Aquarium sollte das Hauptfutter etwa 70–80 % der Tagesration ausmachen, wobei hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter für Omnivoren optimal ist. Ergänzend empfiehlt sich zwei- bis dreimal pro Woche die Gabe von Lebend- oder Frostfutter wie Artemia und Mückenlarven sowie blanchiertem Gemüse wie Zucchini oder Spinat, um eine abwechslungsreiche Ernährung sicherzustellen. Die Fütterung sollte idealerweise zwei- bis dreimal täglich in Portionen erfolgen, die innerhalb von drei Minuten vollständig aufgenommen werden; alternativ können pro Fisch vier bis sechs Mückenlarven verfüttert werden. Futterreste sind stets zeitnah zu entfernen, da diese Art zu Überfressen neigt und daher kontrollierte Portionen unerlässlich sind.
Cleithracara maronii – Maronibuntbarsch lebt in den langsam fließenden, vegetationsreichen Gewässern des nördlichen Südamerikas, vornehmlich in den drei Guyanas (Guyana, Suriname, Französisch-Guyana) und im Orinoko-Delta mit dichtem Totholz, Laubstreu und Wurzeln. Die natürlichen Lebensräume sind meist von dicht bewachsenen Uferzonen geprägt, in denen Laubstreu und organische Rückstände ein stabiles Ökosystem schaffen. Typische Wasserparameter liegen in einem schwach sauren Bereich um pH 6,0–7,5, mit Temperaturen zwischen 22 und 26 °C, wobei die Wasserhärte 5–20 °dGH beträgt. Diese Umgebung bietet dem Maronibuntbarsch zahlreiche Versteck- und Jagdmöglichkeiten in den schattigen, von Laub und Holz überhängenden Bereichen, was ihm eine zentrale Rolle im Ökosystem sichert.
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