Männchen entwickeln markante Borsten (Odontoden) an Kopf und Wangen, ihr Kopf wirkt breiter. Die Brustflossenstacheln sind bei Männchen kräftiger. Weibchen fehlen die ausgeprägten Borsten, sie besitzen einen schlankeren Kopf und einen rundlicheren Bauch.
Der Schoko-Hexenwels benötigt ein Becken mit mindestens 160 Litern. Die Wasserwerte sollten bei 24 bis 29 °C, pH 6,0 bis 7,5 und GH 2 bis 12 °dGH liegen. Feiner Sand als Bodengrund ist Pflicht. Zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, Tonröhren und Bambus dienen als Ruhestätten und Laichplätze. Laubsubstrat (Seemandelbaumblätter) unterstützt die Biofilmbildung und bietet zusätzliche Nahrung. Moderate Strömung mit ruhigen Rückzugsbereichen. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria heteroptera ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Das Männchen reinigt eine enge Höhle oder Röhre und bewacht nach der Eiablage das Gelege von 40 bis 60 Eiern bis zum Schlupf. Die Art wurde früher regelmäßig gezüchtet, wurde aber durch die produktivere R. lanceolata weitgehend verdrängt. Zucht-Wasserwerte: pH 5,5 bis 6,5, weiches Wasser. Die Aufzucht erfordert sauberes Wasser und geeignete Versteckplätze für die Jungfische.
Rineloricaria heteroptera stammt aus dem Amazonasbecken in der Umgebung von Manaus, Brasilien. Die Art bewohnt tropische Waldbäche und Nebenarme mit sandigem bis schlammigem Substrat und ruhiger bis mäßiger Strömung. Wurzeln, Ufervegetation und Laubstreu schaffen die typischen Mikrohabitate.
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