
Knochenzüngler
Asiatischer Arowana
Scleropages formosus
- Endgröße: bis 90 cm
- Aquarium: ab 5000 l
- Temperatur: 26-30 °C
- pH-Wert: pH 5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Osteoglossidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Scleropages jardinii (Australischer Arowana, Nordsaratoga) ist ein großer Vertreter der Knochenzüngler (Osteoglossidae) mit massigem, seitlich abgeflachtem Körperbau. Kein Fisch für ein normales Wohnzimmeraquarium: Die Art wird 90 bis 100 cm lang und braucht eine Spezialanlage von mindestens 3.000 Litern bei 400 cm Kantenlänge.

bis 100 cmEndgröße
15-20 JahreLebenserwartung
24-29 °CTemperatur
6,8-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 3000 lAquariengröße
Die Grundfärbung ist bronzefarben bis dunkelgrün mit großen, stark metallisch glänzenden Schuppen, deren hintere Ränder mehrere rötliche bis rosafarbene Halbmondflecken aufweisen. Dieses Muster unterscheidet die Art von Scleropages leichardti, der nur einen einzelnen roten Punkt pro Schuppe besitzt. Das Maul ist groß und nach oben gerichtet, an der Unterlippe befinden sich zwei kurze Barteln. Im Aquarium zeigt Scleropages jardinii ausgeprägtes Oberflächenverhalten als Lauerjäger von Insekten, Fröschen und kleineren Fischen. Im Freiland werden 90-100 cm TL dokumentiert. Die Art gilt als die aggressivste Arowana-Art unter Aquarienbedingungen. Scleropages jardinii ist ein paternaler Maulbrüter: das Männchen trägt und betreut Eier und Jungfische im Maul. Das Sprungrisiko ist extrem hoch. Eine schwere, lückenlos schließende Abdeckung ist notwendig.
Ein normales Wohnzimmeraquarium reicht für diesen Fisch nicht aus: Ausgewachsene Tiere brauchen eine Spezialanlage von mindestens 3.000 Litern und 400 cm Kantenlänge. Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 24-29 °C, pH 6,8-7,5, GH bis 15 dGH. Beckengröße: Mindestens 400 cm Kantenlänge und rund 3.000 Liter. Länge und Breite des Beckens sind wichtiger als die Höhe. Einrichtung: Überhängende Schwimmpflanzen zur Abschattung, versunkene Wurzeln, größere Hölzer. Sand oder Bare-Bottom. Licht eher gedämpft. Strömung gering bis moderat. Abdeckung: Extrem sprunggefährdet. Schwerer, beschwerbarer oder geklemmter Deckel ist zwingend. Leichte Abdeckungen können aufgestoßen werden. Filterung: Leistungsfähige externe Filter. Gute Oberflächenbewegung für Sauerstoffaustausch.
Scleropages jardinii gilt als die aggressivste Arowana-Art unter Aquarienbedingungen. Adulte Tiere werden fast ausschließlich als Einzelgänger gehalten. Gegenüber großen, robusten Bodenfischen der unteren Wasserschichten kann das Tier toleranter sein. Garnelen jeder Größe sind Futter. Schnecken sind gefährdet. Geeignete Beifische: Ausschließlich große, robuste, bodenbewohnende Arten aus Australien/Ozeanien. Große Harnischwelse oder große Buntbarsche nur in sehr großen Becken. Keine kleinen Arten, keine oberflächenorientierten Fische.
Scleropages jardinii ist ein obligater Karnivore und Oberflächenjäger. Geeignet: lebende und gefrorene Insekten (Grillen, Schaben, Mehlwürmer), Regenwürmer, Garnelen, Fischfilet, Muschelfleisch, schwimmende Carnivore-Pellets. Kein Säugetierfleisch, keine unsauberen Futterfische. Jungtiere: mehrmals täglich, Adulte: einmal täglich.
Fortpflanzungstyp: Paternaler Maulbrüter. Zuchtschwierigkeit: Sehr schwer. Das Männchen übernimmt die Brutpflege: Eier und Jungfische werden im Maul getragen. Jungfische verbleiben 4-5 Wochen in der Maulhöhle des Vaters. Laichauslöser: Temperaturanstieg auf ca. 30 °C (Regenzeitbedingungen). Gelege: 30-100 Eier. Geschlechtsreife: ca. 36 Monate. Zucht-pH: 6,5-7,0, Zucht-GH: bis 12 dGH. Nachzucht im Privataquarium kaum realisierbar.
Zuchtwasser: pH 6,5 bis 7
Scleropages jardinii stammt aus Nord-Australien (Golf von Carpentaria) und dem zentral-südlichen Neuguinea, sowohl aus Papua-Neuguinea als auch aus dem indonesischen Teil (Papua). Die Art besiedelt ruhige bis langsam fließende Gewässer mit überhängender Vegetation, schwimmenden Pflanzen und versunkenen Wurzeln. Substrat: sandig oder schlammig. Laichverhalten saisonal durch steigende Temperaturen und Regenzeit ausgelöst.
Der Geschlechtsdimorphismus ist gering. Männchen können während der Maulbrut am vergrößerten Kehlsack erkannt werden. Außerhalb der Brutzeit ist die Geschlechtsbestimmung schwierig. Im Freiland bis 90-100 cm TL, im Aquarium meist kleiner.
Nur in einer Spezialanlage, nicht im normalen Wohnzimmeraquarium. Die Art wird 90 bis 100 cm lang, gilt als die aggressivste Arowana-Art und braucht als Einzeltier mindestens 3.000 Liter bei 400 cm Kantenlänge. Auf Fischfarmen in Fernost wird die Art in größerer Zahl nachgezüchtet, Jungtiere sind im Handel erhältlich.
Temperatur 24-29 °C, pH 6,8-7,5, GH bis 15 dGH.
Scleropages jardinii gilt als die aggressivste Arowana-Art. Adulte Tiere werden fast ausschließlich einzeln gehalten. Nur sehr robuste, große Bodenbewohner kommen als Beifische in Frage, und nur in sehr großen Becken.
Ja, ein paternaler Maulbrüter. Das Männchen trägt die Eier und Jungfische 4-5 Wochen im Maul. Die Zucht ist sehr schwer und im Privataquarium kaum realisierbar.
Obligater Karnivore und Oberflächenjäger: Insekten, Garnelen, Fischfilet, Muschelfleisch, Carnivore-Pellets. Kein Säugetierfleisch.
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