
Messerfische
Gestreifter Clown-Messerfisch
Chitala blanci
- Endgröße: bis 120 cm
- Aquarium: ab 5000 l
- Temperatur: 20-28 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Notopteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Tausenddollarfisch (Chitala chitala) ist ein langgestreckter Messerfisch mit seitlich stark abgeflachtem Körper und wellenförmigem Afterflossenrand, der über 100 cm SL erreicht. Kein Fisch für ein normales Wohnzimmeraquarium: Schon die übliche Länge ausgewachsener Tiere liegt bei 75 cm Standardlänge (ohne Schwanzflosse), nötig ist eine Spezialanlage ab 400 cm Kantenlänge und 3.000 Litern.

bis 100 cmEndgröße
8–15 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 3000 lAquariengröße
Die Grundfärbung reicht von silbrig-grau bis goldig mit goldenen bis silbernen Querstreifen am Rücken. Im hinteren Körperbereich finden sich kleine dunkle, nicht-ocellierte Flecken – das Unterscheidungsmerkmal zur verwandten Chitala ornata mit ocellierten Spots. Chitala chitala ist nachtaktiv und zeigt als Lauerjäger typisches Ansitzverhalten am Bodengrund. Taxonomie-Hinweis: „Chitala chitala“ ist veraltet.
Kein Fisch für ein normales Wohnzimmeraquarium: Der Tausenddollarfisch braucht eine hochspezialisierte Großanlage ab 400 cm Kantenlänge und 3.000 Litern. Temperatur 22–28 °C, pH 6,0–8,0, GH 5–15 dGH. Aufgrund der Körpergröße über einem Meter nur für öffentliche Aquarien oder hochspezialisierte Großanlagen geeignet. Zahlreiche stabile Verstecke in Bodennähe (massive Wurzeln, Baumstämme, Höhlen). Feiner Sand als Substrat. Gedämpfte Beleuchtung. Moderate Strömung. Sehr leistungsfähige Filterung. Wöchentliche Wasserwechsel von 50–70 %. Kein Säugetierfleisch füttern. Chitala chitala ist eine eindrucksvolle, aber für normale Heimaquarien vollkommen ungeeignete Art.
Chitala chitala ist territorial und gegenüber Artgenossen sehr aggressiv. Einzelhaltung ist der Regelfall. Kleinere Fische werden als Beute gefressen. Während der Brutpflege verteidigt das Männchen das Gelege vehement. Garnelen, Krebse und Schnecken werden je nach Größe gefressen. Vergesellschaftung nur mit sehr großen, robusten Fischen, die als Beute nicht infrage kommen.
Obligater Karnivor. Natürliche Nahrung: Fische, Krebstiere, Weichtiere, Insekten. Im Aquarium: kleine Fische, Garnelen, Muschelfleisch, Regenwürmer, Insektenlarven. Kein Säugetierfleisch (Rinderherz, Hühnchen) – Lipide werden nicht richtig metabolisiert.
In Gefangenschaft nicht dokumentiert. In der Natur: Substrat-Laicher – Weibchen legen Eier an Baumstümpfen oder Pfählen ab. Männchen bewacht und pflegt das Gelege aktiv (väterliche Brutpflege). Laichen saisonal während der Monsunzeit (Mai bis August). Geschlechtsreife erst ab ca. 75 cm SL.
Chitala chitala stammt vom Indischen Subkontinent: Flusssysteme Indus, Ganges-Brahmaputra und Mahanadi in Indien, Pakistan, Nepal und Bangladesch. Stehende bis langsam fließende Gewässer, überflutete Auen, Seitenarme und Seen mit versunkenen Baumstämmen und dichter Ufervegetation.
Weibchen werden fülliger bei Geschlechtsreife. Männchen haben eine spitzere Genitalpapille. Geschlechtsreife erst ab ca. 75 cm SL.
Nur in einer hochspezialisierten Großanlage, nicht in einem normalen Wohnzimmeraquarium. Er wird über einen Meter lang und braucht mindestens 400 cm Kantenlänge und 3.000 Liter. In der Roten Liste ist er als potenziell gefährdet (Near Threatened) eingestuft.
Chitala chitala erreicht über 100 cm Standardlänge. Die Art ist für normale Heimaquarien vollkommen ungeeignet und gehört in öffentliche Schauaquarien oder Großanlagen.
Chitala chitala benötigt 22–28 °C, pH 6,0–8,0 und GH 5–15 dGH. Wöchentliche Wasserwechsel von 50–70 % und leistungsfähige Filterung sind erforderlich.
Chitala chitala ist ein obligater Karnivor und frisst Fische, Garnelen, Muschelfleisch und Insektenlarven. Kein Säugetierfleisch verwenden – die Lipide können nicht richtig metabolisiert werden.
Nachzuchten im Aquarium sind nicht dokumentiert. In der Natur ist die Art ein Substrat-Laicher mit väterlicher Brutpflege. Geschlechtsreife erst ab ca. 75 cm Standardlänge.
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