
Buntbarsche
Perlhuhncichlide
Altolamprologus calvus
- Endgröße: bis 14 cm
- Becken: ab 200 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 7,5-9
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cichlidae
Chindongo elongatus
Chindongo elongatus mpanga ist eine schlank gebaute Buntbarschart aus dem ostafrikanischen Riftsee-Formenkreis. Der Körper wirkt gestreckt und seitlich leicht abgeflacht – das stammesnamensgebende Merkmal, das die Art von anderen, kompakter gebauten Mbuna unterscheidet. Männchen erreichen bis zu 13,5 cm Standardlänge (SL); Weibchen bleiben mit rund 10 cm SL deutlich kleiner.
bis 16 cmEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
24-26 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
10-20 dGHGesamthärte
ab 240 lBeckengröße
Männchen zeigen eine intensivere, kontrastreichere Färbung als Weibchen; charakteristisch sind Eierflecken (egg spots) auf der Afterflosse, die bei Männchen größer und leuchtender sind als bei Weibchen. Die Art gehört dem sogenannten elongatus-Komplex an, dem nach einer taxonomischen Revision von 2016 mindestens sieben neue Arten zugeordnet wurden; der Artname lautet seither korrekt Chindongo elongatus (der Handelsname Pseudotropheus elongatus bleibt jedoch gebräuchlich). Im Handel und in der Aquaristik existieren über 30 geografische Farbformen, darunter Chewere, Ornatus und mpanga. Diese Formen dürfen im Aquarium nicht gemischt werden, da sie frei hybridisieren. Im Aquarium zeigt Chindongo elongatus mpanga ein ausgeprägtes Revierverhalten gegenüber Artgenossen und gegenüber Fischen ähnlicher Erscheinung. Als Bodenbewohner nutzt die Art Felsspalten, Steinhaufen und flache Steine als Nahrungs- und Ruheplätze. Das Schwimmverhalten ist bodennah; die Tiere patrouillieren entlang geeigneter Felsen, inspizieren Steinoberflächen nach Aufwuchs und zeigen bei Störungen rasche Flucht in Spalten und Verstecke. Besonderheiten sind der stark felsbezogene Lebensraumanspruch und das ausgeprägte Aggressionsverhalten dieser Art: Chindongo elongatus gilt als einer der aggressivsten Mbuna überhaupt und ist damit für Anfänger nicht geeignet. Die Art ist ein mütterlicher Maulbrüter, was für Pflege und Zucht wichtig ist.
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 24-26 °C, pH 7,5-8,5, GH 10-20 dGH. Stabile Parameter, keine schnellen Schwankungen. Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 240 Liter) für einen Harem. Einrichtung: Dichte Struktur aus Steinen, Felsformationen, zahlreichen Spalten und flachen Steinen als Reviere und Ablaichflächen. Algen auf Steinen als natürliche Nahrungsquelle erhalten. Offene Substratzonen neben Felspartien. Feinsand als Substrat. Wichtig: Keine geografisch verschiedenen Farbformen mischen (hybridisieren frei). Viele Versteckmöglichkeiten, besonders für Weibchen. Eng schließender Deckel.
Diese Chindongo-Art wird als Haremhalter gepflegt; die empfohlene Gruppenzusammensetzung lautet 1 Männchen zu mindestens 4–6 Weibchen. In einem ausreichend großen, gut strukturierten Gesellschaftsbecken etabliert das dominante Männchen Reviere, die es äußerst energisch gegen andere Männchen verteidigt. Innerhalb eines Harems ist die Aggression meist auf Rangordnungs- und Balzkonflikte beschränkt, doch können rangniedere Weibchen bei erhöhter Konkurrenz unter erheblichem Stress geraten. Mehrere Weibchen pro Männchen zu halten ist nicht nur verhaltensbiologisch begründet, sondern vermindert auch die Belastung einzelner Weibchen durch ständigen Fortpflanzungsdruck. Das Temperament ist als extrem aggressiv gegenüber Artgenossen ähnlicher Größe und Form einzustufen. Chindongo elongatus mpanga ist eine der gewalttätigsten Mbuna-Arten und sollte nicht mit friedlichen Arten vergesellschaftet werden. Während der Brutzeit erhöht sich die Aggressivität des Männchens gegenüber konkurrierenden Männchen und auch gegenüber Weibchen, die sich nicht fortpflanzungsbereit zeigen; diese Revierverteidigung kann zu Verletzungen oder zum Töten unterlegener Fische führen. Eine Überbelegung des Beckens mit vielen gleichgroßen Fischen kann die Aggression auf mehrere Ziele verteilen und Dauerkonflikte reduzieren. Schnecken werden weitgehend toleriert. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen werden meist toleriert. Für Garnelenbecken ist die Art daher nicht geeignet. Als Bioregion ist „east_africa_rift“ maßgeblich: Chindongo elongatus mpanga sollte ausschließlich mit anderen robusten Riftsee-Cichliden ähnlicher Größe vergesellschaftet werden, beispielsweise mit anderen Mbuna-Arten sowie geeigneten Synodontis-Welsen. Ungeeignet sind Beifische aus weich- und sauerwasserorientierten Regionen, insbesondere Corydoras, Otocinclus, Ancistrus, Neocaridina, Paracheirodon, Apistogramma, Hyphessobrycon und Nannostomus, da diese aufgrund inkompatibler Wasserchemie und Temperamentsunterschiede nicht geeignet sind. Friedliche oder kleinere Arten werden von Chindongo elongatus mpanga dauerhaft bedrängt und sind nicht geeignet. Mitbewohner sollten ähnlich robust und ähnlich groß sein.
Chindongo elongatus ist ein Aufwuchsfresser (Algivore). Im Aquarium: Hochwertige Spirulina-Flocken oder algenbasierte Tabletten als Basisfutter. Mbuna-Pellets mit hohem Pflanzenanteil. Gelegentlich gefrorene Artemia oder Cyclops als Proteinergänzung, aber in Maßen. Blanchierte Zucchini als Rohkost. Rotes Fleisch (Rinderherz) ist zu vermeiden. Mehrere kleine Futtergaben pro Tag.
Fortpflanzungstyp und -schwierigkeit: Chindongo elongatus mpanga ist ein mütterlicher Maulbrüter. Die Zucht gilt als mittelschwer. Zuchtpraxis: Ein Artenbecken mit einem Männchen und mindestens 4–6 Weibchen ist für die Zucht am besten geeignet. Die Einrichtung sollte flache Steine und Bereiche mit offenem Substrat enthalten, die als potenzielle Laichplätze dienen. Zahlreiche Verstecke sind wichtig, da das Männchen gegenüber nicht laichbereiten Weibchen äußerst aggressiv werden kann. Für die Zucht werden ein pH-Wert von etwa 8,2–8,5 und eine Temperatur von 24–28 °C empfohlen. Das Weibchen trägt die Eier (bis zu 37 pro Gelege) etwa 3–4 Wochen im Maul, bevor die freischwimmenden Jungfische entlassen werden. Ein Mindestbecken von 48 Zoll (120 cm) Kantenlänge wird empfohlen; größere Becken sind vorzuziehen.
Chindongo elongatus mpanga bewohnt flache, felsige Uferzonen des Lake Malawi in sedimentarmen Bereichen. Die Art ist typisch an kleinen Gesteinsansammlungen und Felspartien zu finden, oft in unmittelbarer Nähe zu Spalten, die als Schutz- und Nahrungssuchstellen dienen. Diese Felsuferbereiche bieten zahlreiche Mikrohabitate: schattige Spalten, flache Steinflächen mit dichtem Aufwuchs und kleine freie Substratzonen. Das Habitat ist geprägt von klarem, alkalischem und hartem Wasser, das typisch für den Lake Malawi ist. – Fortpflanzungstyp: Maulbrüter (mütterlicher Maulbrüter).
– Zuchtschwierigkeit: Mittel.
– Gelege: bis zu 37 Eier.
– Maulbrut-Dauer: ca. 3–4 Wochen.
– Harem: 1 Männchen zu mindestens 4–6 Weibchen.
– Zucht-pH: ~8,2–8,5, Temperatur: 24–28 °C.
– Mindest-Zuchtbecken: 120 cm Kantenlänge. Als Vertreter der Riftsee-Cichliden sollte die Haltung von Chindongo elongatus mpanga artgerecht mit ausreichend hartem und alkalischem Wasser sowie einer strukturreichen Felseinrichtung erfolgen. Aufgrund der extremen Aggressivität der Art sind Erfahrung mit Mbuna und ein gut durchdachtes Beckenkonzept Voraussetzung. Die Art ist für fortgeschrittene Aquarianer mit Erfahrung in der Mbuna-Pflege geeignet – Anfänger sollten auf friedlichere Alternativen zurückgreifen. Chindongo elongatus mpanga stammt aus dem ostafrikanischen Riftsee-Bioregion und benötigt hartes, alkalisches Wasser. Kombinationen mit weich- oder sauerwasserangepassten Arten sind ausgeschlossen. Aufgrund der extremen Aggressivität sind auch friedliche Mbuna oder kleinere Arten als Mitbewohner nicht geeignet. Chindongo elongatus mpanga ist für erfahrene Aquarianer geeignet, die bereit sind, harte alkalische Bedingungen und eine strukturreiche Felsgestaltung zu bieten und die das spezifische, äußerst aggressive Sozialverhalten dieser Art einzuschätzen wissen. Mit artgerechter Einrichtung, stabilen Wasserwerten und geeigneten Mitbewohnern lässt sich diese imposante Mbuna-Art ansprechend pflegen und bei entsprechender Vorbereitung auch erfolgreich züchten.
Männchen werden größer (bis 13,5 cm SL) und zeigen eine intensivere, kontrastreichere Färbung sowie größere und leuchtendere Eierflecken auf der Afterflosse. Weibchen bleiben kleiner (bis rund 10 cm SL) und sind blasser gefärbt. Diese Unterschiede ermöglichen es, Männchen und Weibchen im adulten Stadium zuverlässig zu unterscheiden.
Chindongo elongatus mpanga ist ein Aufwuchsfresser (Algivore), der im natürlichen Habitat Algenaufwuchs von Steinoberflächen abweidet. Im Aquarium eignen sich hochwertige Spirulina-Flocken, algenbasierte Tabletten und Mbuna-Pellets mit hohem Pflanzenanteil, ergänzt durch gelegentlich Artemia oder Cyclops sowie blanchierte Zucchini.
Als Bioregion ist „east_africa_rift“ maßgeblich: Chindongo elongatus mpanga sollte ausschließlich mit anderen robusten Riftsee-Cichliden ähnlicher Größe vergesellschaftet werden, beispielsweise mit anderen Mbuna-Arten sowie geeigneten Synodontis-Welsen.
Fortpflanzungstyp und -schwierigkeit: Chindongo elongatus mpanga ist ein mütterlicher Maulbrüter, die Zucht gilt als mittelschwer. Empfohlen wird ein Artenbecken mit einem Männchen und mindestens 4 bis 6 Weibchen, mit flachen Steinen und offenen Substratbereichen als Laichplätze. Das Weibchen trägt die Eier etwa 3 bis 4 Wochen im Maul, bevor die freischwimmenden Jungfische entlassen werden.
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