Raritäten & neue Entdeckungen im Fokus 529

Raritäten & neue Entdeckungen im Fokus 529

Von Blauen Salmlern bis zu Goldmollys – diese Woche im Spotlight!

Lieber Aquarienfreund, bist du bereit für eine weitere Tauchfahrt in die faszinierende Welt aquatischer Raritäten?

Auch diese Woche öffnet sich auf my-fish.org ein Fenster zu den beeindruckendsten und oft unbekannten Bewohnern unserer Unterwasserwelten! In dieser Ausgabe unserer speziellen Serie „Raritäten & Fokus“ präsentieren wir dir eine weitere aufregende Auswahl an Zierfischen.

Mit der Unterstützung unserer Partner, den renommierten Zierfischgroßhändlern des ZZF, stellen wir dir auch diese Woche wieder handverlesene Aquarienarten vor. Wir beleuchten ihre spezifischen Anforderungen an Haltung und Pflege, gehen auf besondere Nahrungsansprüche ein und zeigen auf, welche Herausforderungen diese oft seltenen Aquarienfische mit sich bringen können. Tauche ein in detailliertes Wissen und entdecke neue Favoriten für dein Zuhause!

Epiplatys dageti - Querbandhechtling, EUNZ

Devario aequipinnatus – Malabarbärbling (NZ)

Der Malabarbärbling (Devario aequipinnatus) ist ein lebhafter und farbenfroher Schwarmfisch, der ursprünglich aus den schnell fließenden Gewässern Südindiens, insbesondere der Malabarküste, stammt. Dort bewohnt er klare Bäche und Flüsse, was bereits Aufschluss über seine Vorlieben im Aquarium gibt. Die hier angebotenen Tiere sind Nachzuchten (NZ), die in der Regel besser an die Haltung im Aquarium angepasst sind. Diese aktiven Schwimmer können eine stattliche Größe von bis zu 10-12 cm erreichen und benötigen dementsprechend ausreichend Platz. Ihre Lebenserwartung liegt bei etwa 3-5 Jahren.

Für einen artgerechten Lebensraum ist ein Aquarium mit mindestens 150-200 Litern Volumen empfehlenswert, denn als schneller und ausdauernder Schwimmer braucht der Malabarbärbling viel freien Schwimmraum. Gleichzeitig schätzt er dicht bepflanzte Bereiche an den Rändern und im Hintergrund, um sich zurückziehen zu können. Eine leichte Strömung im Becken simuliert seine natürlichen Flusslebensräume und wird gerne angenommen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20-25°C liegen, der pH-Wert neutral bis leicht alkalisch (6,5-7,5) und die Wasserhärte mittelhart bis hart (GH 10-20, KH 5-15). Da diese Zierfische gute Springer sind, ist eine dichte Abdeckung des Aquariums unbedingt erforderlich.

In puncto Ernährung ist der Malabarbärbling ein unkomplizierter Allesfresser. Er nimmt problemlos hochwertiges Flockenfutter und Granulat an, freut sich aber auch über regelmäßige Zugaben von Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Daphnien oder Artemia. Eine abwechslungsreiche Kost ist entscheidend, um die schönen Farben und die Gesundheit der Tiere zu erhalten. Die Vergesellschaftung ist in der Regel unproblematisch, solange du auf gleich große und ebenso schwimmfreudige Arten setzt. Malabarbärblinge sind friedlich, sollten aber unbedingt in einer Gruppe von mindestens 8-10 Tieren gehalten werden, da sie sich sonst scheu verhalten oder gestresst wirken können. Ihre ständige Aktivität kann sehr ruhige oder scheue Arten mitunter stören.

Devario aequipinnatus - Malabarbärbling, NZ
Devario aequipinnatus – Malabarbärbling, NZ

Trigonostigma heteromorpha „Blue“ – Keilfleckbarbe-Blau-Schwarz (NZ)

Die Keilfleckbarbe „Blau-Schwarz“ (Trigonostigma heteromorpha „Blue“) ist eine faszinierende Zuchtform des klassischen Keilfleckbärblings, der mit seiner intensiven bläulich-schwarzen Färbung einen besonderen Akzent in jedes Aquarium bringt. Ursprünglich stammt die Stammform aus den langsam fließenden Gewässern Südostasiens, insbesondere aus Malaysia, Thailand und Singapur, wo sie in dicht bewachsenen Torfmoorwäldern und Schwarzwasserbächen vorkommt. Die hier angebotenen Tiere sind Nachzuchten (NZ) und daher gut an Aquarienbedingungen adaptiert. Diese relativ kleinen und friedlichen Zierfische erreichen eine Größe von etwa 3-4 cm und können ein Alter von bis zu 5 Jahren erreichen.

Für eine artgerechte Haltung einer Gruppe von mindestens 8-12 Tieren benötigst du ein Aquarium mit einem Mindestvolumen von 60 Litern. Das Becken sollte dicht bepflanzt sein, besonders mit feinfiedrigen Pflanzen und Schwimmpflanzen, die das Licht dämpfen. Wurzeln und Moorkienhölzer schaffen natürliche Verstecke und eine ansprechende Umgebung. Eine dunkle Bodengrundfarbe und gedämpftes Licht unterstreichen die Farbintensität dieser Art. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23-28°C liegen, der pH-Wert leicht sauer (5,5-7,0) und die Wasserhärte weich bis mittelhart (GH 5-12, KH 2-6). Diese Aquarienbewohner schätzen sauberes, leicht saures Wasser, daher sind regelmäßige Teilwasserwechsel wichtig.

Der Keilfleckbärbling „Blau-Schwarz“ ist ein omnivorer Mikroprädatoren, der im Aquarium unkompliziert zu ernähren ist. Er nimmt gerne feines Flockenfutter und Mikrogranulat an, sollte aber unbedingt mit Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops oder kleinen Mückenlarven ergänzt werden. Eine abwechslungsreiche Fütterung fördert die Vitalität und Farbintensität. Eine besondere Herausforderung stellt die Fütterung nicht dar. Aufgrund ihrer friedlichen Natur sind Keilfleckbärblinge hervorragende Gesellschaftsfische, die sich gut mit anderen kleinen und ruhigen Salmlern, Zwergbuntbarschen, Panzerwelsen und friedlichen Garnelenarten vergesellschaften lassen. Sie sind keine Bedrohung für den Nachwuchs von Zwerggarnelen.

Trigonostigma heteromorpha "Blue" - Keilfleckbarbe-Blau-Schwarz, NZ
Trigonostigma heteromorpha „Blue“ – Keilfleckbarbe-Blau-Schwarz, NZ

Celestichtys erythromicron – Quergestreifter Zwergbärbling (NZ)

Der Quergestreifte Zwergbärbling (Celestichtys erythromicron), oft auch als Smaragd-Zwergbärbling bekannt, ist ein winziger, aber faszinierender Schwarmfisch, der erst vor relativ kurzer Zeit für die Aquaristik entdeckt wurde. Seine Heimat sind kleine, dicht bewachsene Seen im Hochland Myanmars, insbesondere der Inle-See. Die hier angebotenen Tiere sind Nachzuchten (NZ), was ihre Anpassung an Aquarienbedingungen verbessert. Mit einer maximalen Größe von nur 2-2,5 cm gehört er zu den kleinsten Zierfischen überhaupt und ist ideal für Nano-Aquarien geeignet. Seine Lebenserwartung beträgt unter guten Bedingungen 2-3 Jahre.

Aufgrund seiner geringen Größe und des ausgeprägten Schwarmverhaltens ist ein Aquarium von mindestens 20-30 Litern für eine Gruppe von 8-12 Tieren ausreichend, größere Becken sind aber immer besser. Die Einrichtung sollte viele Versteckmöglichkeiten und dichte Bepflanzung bieten, um den eher scheuen Fischen Sicherheit zu geben. Feinfiedrige Pflanzen, Moose und kleine Wurzeln sind ideal. Eine dunkle Bodengrundfarbe und eine gedämpfte Beleuchtung lassen die Farben des Zwergbärblings besser zur Geltung kommen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20-24°C liegen, der pH-Wert neutral bis leicht alkalisch (7,0-8,0) und die Wasserhärte mittelhart bis hart (GH 10-20, KH 5-15). Sauberes Wasser ist entscheidend, daher sind regelmäßige, kleinere Teilwasserwechsel wichtig.

Die Fütterung des Quergestreiften Zwergbärblings kann eine leichte Herausforderung darstellen, da er aufgrund seiner geringen Maulgröße sehr feines Futter benötigt. Hochwertiges, sehr feines Trockenfutter (Mikrogranulat, zerriebenes Flockenfutter) sollte die Basis bilden, muss aber unbedingt durch kleines Lebend- und Frostfutter ergänzt werden. Artemia-Nauplien, Cyclops, Mikrowürmer und sehr kleine Daphnien sind ideal. Eine abwechslungsreiche und regelmäßige Fütterung kleiner Portionen mehrmals täglich ist wichtig. Vergesellschaftung ist nur mit ähnlich kleinen, friedlichen und ruhigen Arten möglich. Ideal sind andere Zwergbärblinge oder sehr kleine, friedliche Zwerggarnelenarten, da größere oder hektische Fische diesen Winzlingen Stress bereiten könnten.

Celestichtys erythromicron - Quergestreifter Zwergbärbling, NZ
Celestichtys erythromicron – Quergestreifter Zwergbärbling, NZ

Ancistomus cf. sabaji – L 075 Sabajs Leopard-Pleco (WF)

Der L 075 Sabajs Leopard-Pleco (Ancistomus cf. sabaji) ist ein beeindruckender Harnischwels, der mit seiner markanten Zeichnung aus hellen Punkten auf dunklem Grund ein Highlight in jedem größeren Aquarium darstellt. Diese Art stammt aus den Nebenflüssen des Rio Negro und des Orinoco in Südamerika und wird als Wildfang (WF) importiert. Wildfänge erfordern oft eine stabilere Umgebung und gute Wasserparameter, sind aber für viele Aquarianer aufgrund ihrer ursprünglichen Schönheit und Robustheit sehr begehrt. Diese prächtigen Fische können eine beachtliche Größe von 25-30 cm erreichen und ein Alter von über 15 Jahren erreichen, was eine langfristige Planung erfordert.

Aufgrund ihrer Endgröße benötigen L 075 Sabajs Leopard-Plecos ein geräumiges Aquarium von mindestens 300 Litern Volumen, besser noch mehr. Die Einrichtung sollte reich an Versteckmöglichkeiten sein, insbesondere mit großen Wurzeln und Steinhöhlen. Eine sandige oder feine Kiesbodengrundfläche ist ideal. Eine kräftige Filterung ist unerlässlich, da diese Welse einen nicht unerheblichen Stoffwechsel haben. Eine gute Wasserbewegung und Sauerstoffversorgung werden geschätzt. Die Wassertemperatur sollte zwischen 26-30°C liegen, der pH-Wert sauer bis neutral (6,0-7,0) und die Wasserhärte weich bis sehr weich (GH 2-10, KH 0-5). Sauberes und sauerstoffreiches Wasser ist hier absolut entscheidend für das Wohlbefinden.

Die Ernährung des L 075 ist omnivor mit einem deutlichen Hang zu tierischer Kost, obwohl er auch pflanzliche Bestandteile annimmt. Er frisst gerne spezielles Welsfutter (Pellets, Tabs), das zu Boden sinkt, sowie Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Muschelfleisch oder Krill. Ergänzend können auch Gemüse wie Zucchini oder Gurke angeboten werden. Eine besondere Herausforderung ist die Sicherstellung einer ausreichenden und abwechslungsreichen Fütterung, da er als Bodenbewohner möglicherweise nicht genügend Nahrung erhält, wenn schnellere Fische die Oberfläche abgrasen. Obwohl er gegenüber anderen Fischen meist friedlich ist, kann er innerartlich territorial sein, insbesondere gegenüber Konkurrenten um Verstecke. Daher sollte bei der Haltung mehrerer Exemplare auf ausreichend große Höhlen und Rückzugsmöglichkeiten geachtet werden.

Ancistomus cf. sabaji - L 075 Sabajs Leopard-Pleco, WF
Ancistomus cf. sabaji – L 075 Sabajs Leopard-Pleco, WF

Poecilia sphenops „Orange“ – Orangemolly (NZ-VNM)

Der Orangemolly (Poecilia sphenops „Orange“) ist eine weitere lebhafte und farbenfrohe Zuchtform des Segelkärpflings, die mit ihrer intensiven orangen Färbung ein echtes Highlight in jedem Gesellschaftsaquarium darstellt. Ähnlich wie der Goldmolly ist der Orangemolly ein beliebter und robuster lebendgebärender Fisch, der sich gut für Anfänger eignet. Die angebotenen Tiere sind vietnamesische Nachzuchten (NZ-VNM), was auf ihre gute Anpassung an Aquarienbedingungen hindeutet. Orangemollys erreichen eine Größe von 6-8 cm, wobei die Weibchen tendenziell etwas größer werden und fülliger sind. Ihre Lebenserwartung liegt bei 3-5 Jahren.

Für eine artgerechte Haltung einer Gruppe von 5-7 Orangemollys benötigst du ein Aquarium mit mindestens 80 Litern Volumen. Das Becken sollte ausreichend freien Schwimmraum bieten, aber auch gut bepflanzte Bereiche und Versteckmöglichkeiten durch Wurzeln oder Steine. Eine dichte Randbepflanzung bietet den Fischen Sicherheit und den Jungtieren Schutz. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24-28°C liegen, der pH-Wert neutral bis leicht alkalisch (7,0-8,0) und die Wasserhärte mittelhart bis hart (GH 10-25, KH 5-15). Wie bei anderen Mollys kann eine leichte Salzzugabe (z.B. 1 Teelöffel Salz pro 10 Liter Wasser) die Vitalität fördern, ist aber bei stabilen Süßwasserbedingungen nicht unbedingt notwendig.

Die Ernährung des Orangemollys ist unkompliziert, da er ein Allesfresser ist, der jedoch einen hohen Anteil an pflanzlicher Nahrung benötigt. Hochwertiges Flockenfutter oder Granulat mit Spirulina sollte die Grundlage bilden. Regelmäßige Ergänzungen mit blanchiertem Gemüse wie Spinat, Zucchini oder Erbsen sind unerlässlich, um die Verdauung zu unterstützen und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Dies ist ein wichtiger Aspekt seiner Pflege. Gelegentliches Frost- oder Lebendfutter wie Artemia oder kleine Mückenlarven kann zur Abwechslung angeboten werden. Orangemollys sind friedliche Aquarienbewohner und lassen sich gut mit anderen robusten, friedlichen Fischarten vergesellschaften. Um die Harmonie in der Gruppe zu gewährleisten und die Männchen nicht zu überfordern, ist ein Geschlechterverhältnis von mindestens zwei bis drei Weibchen pro Männchen ratsam.

Poecilia sphenops "Orange" - Orangemolly, NZ-VNM
Poecilia sphenops „Orange“ – Orangemolly, NZ-VNM

Betta splendens „Weibchen-Mix“ – Kampffisch-Weibchen (NZ)

Der Kampffisch-Weibchen-Mix (Betta splendens „Weibchen-Mix“) bietet dir die Möglichkeit, die faszinierende Vielfalt der weiblichen Kampffische in deinem Aquarium zu erleben. Während die Männchen oft für ihre Aggressivität bekannt sind, können Weibchen unter bestimmten Bedingungen in Gruppen gehalten werden, wodurch ihr komplexes Sozialverhalten sichtbar wird. Diese Tiere sind Nachzuchten (NZ) und in verschiedenen Farb- und Flossenformen erhältlich. Kampffisch-Weibchen erreichen eine Größe von etwa 5-6 cm und können bei guter Pflege 2-4 Jahre alt werden.

Für die Gruppenhaltung von Kampffisch-Weibchen ist ein Aquarium von mindestens 60 Litern Volumen für 3-5 Tiere zu empfehlen, wobei größere Becken mehr Stabilität bieten. Die Einrichtung ist entscheidend: Das Becken muss extrem dicht bepflanzt sein, mit vielen Versteckmöglichkeiten durch Pflanzen, Wurzeln und kleine Höhlen. Oberflächenpflanzen, die das Licht dämpfen, werden ebenfalls geschätzt. Jedes Weibchen sollte einen eigenen Rückzugsort finden können. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24-28°C liegen, der pH-Wert leicht sauer bis neutral (6,0-7,5) und die Wasserhärte weich bis mittelhart (GH 5-15, KH 2-8). Eine sehr gute Filterung mit geringer Strömung ist wichtig, da Kampffische stehendes bis langsam fließendes Wasser bevorzugen.

Die Fütterung von Kampffisch-Weibchen ist unkompliziert. Sie sind Fleischfresser und bevorzugen Lebend- und Frostfutter wie rote und weiße Mückenlarven, Artemia, Daphnien und kleine Insekten. Hochwertiges Granulat oder Flockenfutter speziell für Kampffische wird ebenfalls angenommen. Eine abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig für ihre Gesundheit und Farbenpracht. Die größte Herausforderung bei der Haltung von Kampffisch-Weibchen in einer Gruppe liegt im Sozialverhalten. Obwohl sie nicht so aggressiv sind wie Männchen, können sie untereinander eine Rangordnung etablieren, die zu Zankereien und Stress führen kann. Eine zu kleine Gruppe (unter 3) oder eine zu kleine Aquariengröße erhöht das Risiko von Aggressionen. Nur robuste, gut strukturierte Gruppen funktionieren. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedlichen, nicht zu hektischen Fischarten ist möglich, solange diese nicht die langen Flossen der Kampffische zupfen oder um Futter konkurrieren.

Betta splendens "Weibchen-Mix" - Kampffisch-Weibchen, NZ
Betta splendens „Weibchen-Mix“ – Kampffisch-Weibchen, NZ

Epiplatys dageti – Querbandhechtling (EUNZ)

Der Querbandhechtling (Epiplatys dageti) ist ein faszinierender Killifisch, der mit seiner schlanken, hechtartigen Körperform und den markanten Querstreifen auffällt. Ursprünglich stammt dieser Oberflächenfisch aus Westafrika, wo er in kleinen Bächen, Tümpeln und sumpfigen Gebieten lebt, oft in Gewässern mit dichtem Pflanzenbewuchs. Die hier angebotenen Tiere sind europäische Nachzuchten (EUNZ), die in der Regel robuster und an Aquarienbedingungen gewöhnt sind. Querbandhechtlinge erreichen eine Größe von etwa 5-6 cm und können ein Alter von 2-3 Jahren erreichen.

Für die Haltung einer kleinen Gruppe von 5-7 Querbandhechtlingen benötigst du ein Aquarium mit mindestens 50-60 Litern Volumen. Das Becken sollte eine dichte Schwimmpflanzendecke aufweisen, die den Tieren Sicherheit gibt und das Licht dämpft. Auch eine dichte Randbepflanzung ist wichtig. Wurzeln und Moorkienhölzer schaffen zusätzliche Verstecke. Da diese Fische ausgezeichnete Springer sind, ist eine lückenlose Abdeckung des Aquariums absolut unerlässlich! Die Wassertemperatur sollte zwischen 22-26°C liegen, der pH-Wert leicht sauer bis neutral (6,0-7,0) und die Wasserhärte weich bis mittelhart (GH 5-15, KH 2-8). Sauberes Wasser durch regelmäßige Teilwasserwechsel ist wichtig.

Der Querbandhechtling ist ein karnivorer Oberflächenräuber, der sich in der Natur hauptsächlich von Anflugnahrung und kleinen Insektenlarven ernährt. Im Aquarium nimmt er bereitwillig Lebendfutter wie Fruchtfliegen, kleine Heimchen, Mückenlarven (schwarze und weiße), Artemia und Daphnien an. Auch hochwertiges Frostfutter wird meist gerne genommen. Eine Herausforderung kann die Akzeptanz von Trockenfutter sein; viele Querbandhechtlinge sind hier wählerisch. Eine abwechslungsreiche Fütterung mit überwiegend Lebendfutter ist entscheidend für ihre Gesundheit und Farbenpracht. Querbandhechtlinge sind untereinander friedlich, können aber gegenüber sehr kleinen Arten räuberisch sein. Sie lassen sich gut mit anderen ruhigen, nicht zu kleinen Oberflächen- oder Mittelwasserfischen vergesellschaften, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen und nicht zur Konkurrenz um die Futterquelle werden.

Epiplatys dageti - Querbandhechtling, EUNZ
Epiplatys dageti – Querbandhechtling, EUNZ

Quelle: Ingo Seidel – aqua-global Zierfischgroßhandel GmbH

Matthais AI

Matthias Wiesensee

Aquarianer, Wirtschaftsinformatiker, Online Marketing Manager. Liebt Fotografie, Badminton & Inlineskating. Nutzt die Freizeit für die Aquaristik, den Gartenteich und den Hund.
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