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my-fish zu Besuch bei Zierfischgroßhandel Peter Merz

Am 15.06.2012 war auch der Zierfischgroßhändler Peter Merz auf unserer Route. Wir wurden eingeladen seine Hallen zu besichtigen. Gegen frühen Nachmittag treffen wir ein. Der Chef selbst führt uns durch seine Hallen mit vielen Reihen von Aquarien und hat aller Hand zu erzählen. Auf über 4000qm konnten wir uns  nun ca. 3000 Aquarien ansehen. Diese umfassbaren Zahlen erstrecken sich über 2 Standorte, die wenige hundert Meter von einander getrennt sind.  Neben zahlreichen bekannten Arten und Farbformen sehen wir zahlreiche Tiere, die nur selten in den Handel kommen oder deren Farbgebung nicht so häufig ist. Natürlich werden diese auch an den Handel verkauft, leider aber nicht all zu oft nachgefragt. Damit die Betreuung der Anlage und die Bearbeitung der Bestellungen, sowie Auslieferung funktioniert, sind 20 Mitarbeiter in dem Unternehmen tätig und kümmern sich um das Wohl der Tiere. Alleine der Wasserwechsel und die Fütterung der Tiere nehmen viel Zeit in Anspruch, sagt uns Peter Merz.

 

Ihm sei es besonders wichtig die Aquaristik interessant zu gestalten, weshalb auch “seltenere” Arten in seinem Sortiment zu finden sind. Besonders das Thema Grundel im Süßwasser würde er gerne mehr in den Vordergrund rücken. Bevor empfindliche Arten und sehr große Tiere den Besitzer wechseln, vergewissert sich der Chef selbst von den Bedingungen am Zielort und telefoniert mit dem Kunden. Bei jedem Tier geht dieses natürlich nicht, aber bei großen Rochen oder sehr seltenen und empfindlichen Tiere ist es ihm eine Herzensangelegenheit. Natürlich muss er auch sein Geld verdienen, doch das Wohl der Tiere steht für ihn an oberster Stelle.

An jedem Aquarium sind nach festem Schema Dokumentationen zu finden, die Auskunft über die Art, deren Ankunft und die Maßnahmen am Aquarium aufzeigen. Ausfälle sind dort kaum zu finden, da die Bedingungen an die Tiere angepasst werden.

Natürlich sind die Aquarien nicht so eingerichtet wie bei uns daheim, dennoch sind diese mit Kies und wenigen Pflanzen, Wurzeln oder Steinen versehen, damit die Tiere sich wohl fühlen können. So erstrecken sich die Größen der Aquarien im Durchschnitt zwischen 100cm – 400cm . Nur so ist es möglich Tiere von nahezu jedem Kontinent  zu halten und in den Handel zu bringen. Neben dem Warmwasserbereich waren ebenfalls Tiere aus dem Kaltwasserbereich zu sehen.

 

 

Zum Abschluss der Führung begegneten wir “Schnuffi” und seinen Freunden. Ja, der Chef selbst hat Tiere, die er pflegt und nicht verkaufen will. “Schnuffi” ist ein über 80cm großer Phractocephalus hemioliopterus, der sich sogar streicheln lässt. Aber heute hatte er nicht so viel Lust dazu und schwamm weg. Aber auch ein großer Rochen und ein Arowana, die beide ohne Namen noch sind, gehören dem Chef. Es ist schön zu sehen welchen Kontakt dieser zu seinen Tieren pflegt. Der Rochen spritz uns sogar nass, denn das macht ihm unheimlich Spaß. Jedes Tier hat halt doch seinen eigenen Charakter.

Wir haben uns sehr gefreut diese Führung zu bekommen und einen Eindruck von der professionellen Hälterung von Fischen zu sehen. Besonders der Aquarianer und der Wille zur Förderung der Aquaristik zeigte uns, dass neben dem Unternehmer auch ein Mensch mit seinem Hobby steht.

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6 Kommentare

  1. Hallo ich würde mich freuen wenn sie mich anrufen würden LG Yildiz

  2. Hallo!
    Bin grad über die Seite gestolpert..
    -wollt’ nur sagen, daß “Schnuffi” während seines Wachstums immer wieder größere Becken bekommen hat! Er war von Anfang an neugierig und schnell handzahm.
    Herr Merz geht täglich sämtliche Gänge ab und schaut sich die Fische genau an! Ausserdem erwartet er von allen Mitarbeitern ein offenes Auge und stressfreie Behandlung!
    Ja, ICH wäre gern Fisch in einem Schaubecken bei Merz! 😉
    L.G.

  3. Hallo,

    das ist wieder ein schöner Bericht auch wenn die riesen am Ende in verhältnismäßig großen Becken schwimmen. Finde ich diese von der Höhe her nicht gerade passend. Das widersprich der Aussage das die Tiere mgl. nur in gute Hände kommen sollen. Herr Merz sollte darüber nachdenken ob er den Tieren nicht doch ein großes Schaubecken gönnen sollte wo auch die Höhe stimmt.

    Grüße
    Martin

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