Aus Freude an der Aquaristik Wissen, Inspiration und Community

my-fish

Großhandel · Wirbellose

Raritäten & Neuimporte im Fokus 189

Von Matthias Wiesensee 2 Minuten Lesezeit

Lerne neue Arten kennen oder entdecke alte Arten neu: In der Aquaristik gibt es immer wieder Tierarten zu erkunden. Viele sind wunderschön, unbekannt und nur selten im Handel zu finden. Mit Unterstützung der Zierfischgroßhändler aus der Fachgruppe des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) stellen wir dir jede Woche vier Arten vor. Darunter findest du auch viele Nachzuchten und ihre verschiedene Zuchtformen.

oben links: Apistogramma panduro – Panduros Zwergbuntbarsch

Der Apistogramma panduro gehört zu den vielfach erfolgreich nachgezogenen Apistogramma-Arten. Charakteristisch bei den Männchen ist der knallig gelbe Kopf mit blauem Körper. Die ebenfalls blaue Schwanzflosse ist von einem roten Streifen umrandet. Weibchen sind deutlicher schlichter und blass-gelblich gefärbt.  Ausgewachsen kann die Art bis zu 7 cm groß werden, wobei die Weibchen kleiner bleiben.

oben rechts: Brotia herculea – Riesenturmdeckelschnecke

Mit einer Endgröße von 10 cm macht die Riesenturmdeckelschnecke ihrem Namen alle Ehre. Das gedrehte Gehäuse ist dunkelbraun gefärbt.


unten links: Pseudacanthicus serratus – L 24, Rotflossiger Kaktuswels

Charakteristisch für Pseudacanthicus serratus  ist die auffällige Rot-Orangefärbung der Flossen. Männchen zeigen intensivere Farben als Weibchen und sind noch dazu kräftiger gebaut. Mit ca. 40 cm Endgröße wird der L 24 ein wahrer Riese.

unten rechts: Sphaerichthys vaillanti – Roter Schokoladengurami

Der Rote Schokoladengurami  ist eine eher selten gehaltene Art mit einem bemerkenswerten Sexualdimorphismus. Bei vielen Fischarten sind die Männchen diejenige mit der schöneren Färbung, doch bei dem Roten Schokoladengurami zeigen die Weibchen bei Wohlbefinden eine außergewöhnliche Färbung: Ein Großteil des Körpers ist rot-grün gestreift, während die Kopfpartie sogar kräftig blau leuchten kann. Die Färbung kann innerhalb weniger Minuten unterschiedlich stark ausfallen, oder vollständig verblassen (zum Beispiel aufgrund von Stress). Nur bei genauem Hingucken lassen sich dann die Geschlechter noch unterscheiden: Die Männchen sind an ihrer schlankeren Körperform und der gemusterten Schwanzflosse erkennbar. Da es sich um eine relativ empfindliche Art handelt, müssen unbedingt die Wasseransprüche beachtet werden. Keimarmes, saures, weiches Wasser ist notwendig, um diese Art erfolgreich zu halten.

Quelle: G. Höner – Zierfischgroßhandel

Mehr aus „Großhandel“

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meiste Stimmen

Newsletter

Einmal pro Woche das Wichtigste aus der Aquaristik

Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.

0
Lass uns doch ein Kommentar da!x