Raritäten & Neuimporte im Fokus 18

Die Aquaristik enthält unzählige Tierarten, die es zu entdecken gibt. Viele von diesen sind noch unbekannt und nur selten im Handel anzutreffen. Wir stellen euch 4 Arten davon vor:

Quelle: Aquarium Glaser
Quelle: Aquarium Glaser

oben links: Metynnis sp. Big Spots Peru

Dieser schöne Scheibensalmler-Art  stammt aus Peru, bei der es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine wissenschaftlich noch unbeschriebene Art handelt.

Quelle: Aquarium Glaser
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oben rechts: Apistogramma sp. Wilhelmi und elizabethae

Aus Brasilien kommen die Apistogramma-Spezialitäten.

Apistogramma elizabethaein (oben im Bild) die rotbäuchigen Variante von Sao Gabriel

Apistogramma sp. Wilhelmi (unten im  Bild) – ein bildschöner Verwandter von A. agassizi mit violettem Kinnfleck

Quelle: Aquarium Glaser
Quelle: Aquarium Glaser

unten links: Diskus wild Heckel Blue Uatuma

Dieser sehr schöne Heckel-Discus stammt aus dem Uatuma. Die Färbung der Tiere variiert individuell sehr stark, allen gemeinsam ist der hohe Blauanteil in der Farbe der waagerechten Streifen. Es gibt auch Blaukopfheckel unter den Tieren!

Quelle: Aquarium Glaser
Quelle: Aquarium Glaser

Quelle: Aquarium Glaser
Quelle: Aquarium Glaser

Quelle: Aquarium Glaser
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Quelle: Aquarium Glaser
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unten rechts: Indostomus paradoxus

Der etwa 30mm gross werdende Fisch stammt aus Myanmar. Die Terra Typica ist der Indagwi See. Aufgrund der geringen Größe reichen kleine Aquarium zur Pflege aus. Allerdings sollte man Indostomus stets in Artbecken pflegen. Diese sollten, neben einer ausreichenden Bepflanzung, Röhren mit einem Durchmesser von 10-14mm beinhalten. An den Decken solcher Höhlen wird auch bei optimalen Haltungsbedingungen abgelaicht. Es werden etwa 10 – 30 Eier abgelegt und vom Männchen bis zum Schlupf bewacht. Die Larven schlüpfen nach zwei bis drei Tagen. Als Erstfutter muss kleinstes Lebendfutter, z.B. Rädertierchen, gereicht werden. Die Adulttiere nehmen ausschließlich lebendes Futter entsprechender Größe, wie etwa Cyclops und Artemia-Nauplien, an. Die Wasserwerte sollten nicht im Extrembereich liegen; Indostomus lassen sich gut bei einem pH im Neutralbereich, einer Gesamthärte zwischen 7o und 10°dH und einer Wassertemperatur um die 22°C pflegen und auch nachzüchten. Neben I. paradoxus wurden noch zwei weitere Arten beschrieben. Die von WALLACH und SCHLÜTER veröffentlichten Zuchtberichte beziehen sich auf Indostomus crocodilus! Diese Art ist meinen Erfahrungen nach leichter in Haltung und Zucht als I. paradoxus und kann durchaus mit kleinsten Fischarten, wie Boraras urophtalmoides, vergesellschaftete werden. (Photo & Text von A. Dorn)

Quelle: Aquarium Glaser
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Quelle:

Aquarium Glaser, Frank Schäfer

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