Planted Aquarium
Nano-Wettbewerb

Auf der Heimtiermesse Hannover war auch 2013 das Aquascpaing-Event “The Art Of Planted Aquarium” ein fester Bestandteil der Messe. In den Kategorien XL und Nano traten  28 und 33 Aquascaper an, um ihr Können unter Beweis zu stellen und dies live. Eine Entscheidung ist für die Jury  jedes Jahr erneut sehr schwierig. Die Aquascapes sind sehr unterschiedlich und schön zugleich. Adrie Baumann belegte mit seinem Aquascape “Valley of the weeping willow” in der Kategorie XL den ersten Platz, gefolgt von “Ein großes Stück Heimat” von Volker Jochum und “Spring Breath” von Piotr Dymowski.

Besonderes Aufsehen erregten jedoch andere Aquascapes. Wie auch in den letzten Jahren gehörten die Präsentationen von Oliver Knott und Bernd Terletzki dazu. Bernd Terletzki von Aquarium Tonndorf begeisterte die Zuschauer mit größeren Umbaumaßnahmen: Durch Bohrungen im Aquarienboden und zusätzlichen Pumpen gestaltete er einen „Wasserfall” aus Sand. Oliver Knott setzte im XL-Wettbewerb auf die Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler Giulio Golinelli, der für sein Aquarium eine einmalige Drachen-Skulptur angefertigt hatte.

Quelle: 

Impressionen
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Abschließend noch das Interview zum Abschied von Harald Soßna als Kopf der Veranstaltung:

Quelle: http://web.archive.org/web/20150703181956/http://www.planted-aquarium.de:80/
Quelle: http://www.planted-aquarium.de

Harald Soßna: „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören.

Der 6. Wettbewerb „The Art of the Planted Aquarium“ lockte in diesem Jahr wieder tausende begeisterte Besucher in die Halle 17 der Messe Hannover. Über 7600 Liter Wasser wurden benötigt und zentnerweise Kies verbaut, um die 33 NANO- und 28 XL-Becken zu gestalten. Das internationale Teilnehmerfeld aus Dänemark, Tschechien, Polen, der Ukraine und Deutschland bestach durch grenzenlose Kreativität. Die Jury hatte es bei der Bewertung der hochwertigen Aquarien nicht leicht.

Initiator Harald Soßna, Inhaber von „das aquarium“ Braunschweig, kürte bei der traditionellen Scaper-Night die Besten und überraschte mit einer Hiobsbotschaft.

Frage: Herr Soßna, es ist Ihre letzte „The Art of the Planted Aquarium“. Was sind Ihre Gründe für den Abschied?

Harald Soßna: Getreu nach dem Motto: Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören. Und die diesjährige Veranstaltung ist richtig gut geworden. Von den Aktivitäten, die man auf der Messe sehen kann, ist es die attraktivste Aquaristik-Messe in Deutschland. Es wird richtig viel geboten für das Publikum. Nach sechs Jahren Hannover möchte ich mich aber wieder verstärkt um meine Familie und mein Geschäft kümmern.

Frage: Wird es im nächsten Jahr auch ohne Sie eine Neuauflage des Wettbewerbs geben?

Soßna: Ich habe den Stein ins Rollen gebracht, er muss quasi nur weiter gerollt werden. Interessenten gibt es einige, die den Wettbewerb weiter führen wollen. Gespräche laufen und ich bin zuversichtlich, dass wir uns 2014 in Hannover wieder sehen. Dann bin ich aber nur als Aussteller dabei.

Frage: Warum haben Sie den Wettbewerb 2008 ins Leben gerufen?

Soßna: Weil ich Bock drauf hatte und einen Trend setzen wollte. Damals steckte Aquascaping noch in den Kinderschuhen. Die Älteren beschäftigen sich in ihrem Kämmerlein mit dem Hobby. Dann konnte man sich noch in Vereinen austauschen. Das Internet bot die Möglichkeit, sich in Foren auszutauschen. Aber immer alles unter Ausschluss der großen Öffentlichkeit. Bei „The Art of the Planted Aquarium“ haben wir nun eine Plattform, unser schönes Hobby auch nach außen zu tragen und uns untereinander persönlich auszutauschen. Wenn ich die Veranstaltung jetzt so sehe, dann bestätigt sich meine Arbeit.

Frage: Gib es aus sechs Jahren ein Highlight, das Sie herausheben wollen?

Soßna: Wir hatten Teilnehmer aus der Türkei, Holland, Dänemark, Rumänien, Russland, Polen, England, der Ukraine, Tschechien und natürlich Deutschland. Jedes Jahr pushen sich diese Mädels und Jungs zu noch besseren Arbeiten. Wahnsinn, was sie sich alles einfallen lassen. Aber der Besuch von Takashi Amano, dem Aquascaping-Guru, der uns im letzten Jahr die Ehre gab, kann man schon hervorheben. Obwohl es für alle Beteiligen sehr stressig war.

Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei allen Sponsoren bedanken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die Veranstaltung so durchzuführen. Unterstützt diese Freaks weiter! Vergessen will ich aber nicht alle Teilnehmer, Förderer, Freunde und Besucher, die jedes Jahr den Event zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

 

Quelle: Planted-Aquarium

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