
An der Oberfläche von Gewässern bildet sich durch den Einfluss der Oberflächenspannung und den Auftrieb verschiedenster Stoffe, die leichter sind als Wasser, oft ein Biofilm aus Bakterien, Algen und sonstigen Kleinstlebewesen. Auch etwas größere Tiere, die sich zeitweise oder überwiegend direkt unter der Oberfläche aufhalten, zählen zum Neuston (griechisch neosteon = schwimmfähig). Tiere und Pflanzen auf der Oberfläche gehören dagegen zum Pleuston (griechisch = zu Schiffe fahren). Nicht selten gibt es aber auch Organismen, die es schwermachen, sie in eine scharf abgegrenzte Zone zu stellen. Algen und / oder Bakterien können eine so zähe Schicht bilden, dass sich Gasblasen unter ihnen sammeln und sie eindeutig über den Wasserspiegel heben.
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Quelle: Bernd Kaufmann mit aquamax.de
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